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Inbox: Aus- und Rückblick mit Do&Co, FACC, RBI, Uniqa ...


20.02.2021

Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Aus dem Equity Weekly der Erste Group: Der ATX schaffte es auch diese Woche nicht, nachhaltig die 3,000-Punkte Marke zu überspringen. Anleger blieben angesichts der einerseits anhaltenden Corona-Unsicherheit und andererseits steigenden Inflations- und Zinsängsten in den USA in Deckung. Gewinne in gut gelaufenen Sektoren wie Versorgern und Bau wurden mitgenommen - bei Rohstoff- sowie Öl- und Gaswerten wurde zugegriffen. Ölwerte profitierten diese Woche von neuen 1-Jahres Hochs der Ölpreise nachdem ein extremer Kälteeinbruch in den USA die Produktion belastete. Davon profitierte auch die OMV - unser neuer Top Pick im CEE Öl- und Gassektor.

Diese Woche publizierten wieder einige Unternehmen Zahlen-Updates. Positiv überraschen konnte dabei die Uniqa, welche eine Dividende von EUR 0,18/Aktie für das abgelaufene Geschäftsjahr vorschlagen wird und einen positiven Ausblick für 2021 gab.

DO&CO kehrte im Q3 dank erfolgreichem Krisenmanagement in die Gewinnzone zurück. Für das Q4 (1-3/2021) erwartet DO&CO noch keinen merklichen Fortschritt, danach rechnet das Unternehmen aber mit einer schrittweisen Öffnung der Märkte, die im Jahr 2021/22 zumindest zu einer Verdoppelung des Umsatzes führen sollte.

Die Kapsch TrafficCom-Aktie reagierte diese Woche negativ auf die Vorlage der Q3-Zahlen sowie den abgesenkten Ausblick auf das Gesamtjahr. Der laufende Restrukturierungsprozess zusammen mit ausgelaufenen Großprojekten schlug sich in einem tiefroten Quartalsergebnis wieder. Kommendes Geschäftsjahr wird jedoch der Turnaround angestrebt.

Sowohl die BAWAG als auch die RBI meldeten diese Woche Übernahmen. Die BAWAG wird die Depfa Bank von der deutschen bundeseigenen Abwicklungsanstalt übernehmen, wobei jedoch keine weiteren Transaktionsdetails bekannt gegeben wurden. Die Depfa konzentrierte sich vormals auf die Emission von Pfandbriefen des öffentlichen Sektors und befindet sich seit 2014 in der Abwicklung. Die BAWAG wird diesen Abbau weiter fortführen. Die RBI wiederum übernimmt einerseits den tschechischen FX- und Zahlungsverkehrsanbieter Akcenta, der hauptsächlich für KMUs in CEE und Deutschland Devisen-, Zahlungsverkehrs- und Handelsdienstleistungen anbietet. Andererseits hat die tschechische Tochterbank, Raiffeisenbank a.s., eine Vereinbarung zur Übernahme der tschechischen Privatkunden der ING unterzeichnet. Nach der kürzlich bekannt gegebenen Akquisition der Equa Bank war dies ein weiterer Schritt zur Stärkung der Marktposition der RBI in Tschechien.

In unserer neuen Sektoranalyse zu den Öl- und Gasunternehmen in CEE sehen wir die OMV als Top Pick und haben unsere Empfehlung auf Kaufen hochgestuft. Die AMAG stufen wir weiter mit Halten ein wobei wir das Chancen/Risikoprofil auf aktuellen Kursniveaus als ausgeglichen ansehen.

Ausblick: Kommende Woche berichtet die Erste Group vorläufige Zahlen 2020, genauso wie Palfinger und FACC. Weiters präsentieren Wienerberger und AMAG ihre finalen Geschäftsberichte. Nachdem die 3.000-Punkte-Marke sich als hartnäckiger Widerstand erweist, sehen wir den ATX auch am Ende der nächsten Woche am ehesten knapp unter 3.000 Punkten


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Aktien auf dem Radar:AT&S, Strabag, Telekom Austria, Semperit, EuroTeleSites AG, Amag, Uniqa, DO&CO, Lenzing, SBO, voestalpine, Frequentis, Andritz, FACC, Heid AG, Mayr-Melnhof, Rosenbauer, BKS Bank Stamm, CPI Europe AG, Österreichische Post, UBM, Bayer, Caterpillar, Zalando, Merck KGaA, Fresenius Medical Care, Fresenius, GEA Group, Rheinmetall, BASF, Deutsche Post.

(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

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