15.09.2018
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Aus dem Equity Weekly der Erste Group : Die Wiener Börse konnte in der 2. Septemberwoche die Verluste vom Monatsbeginn großteils revidieren und legte dank einer starken Entwicklung der Index-Schwergewichte Erste Group und RBI um 1,7% zu. Auch an den internationalen Leitbörsen überwog eine leicht positive Stimmung. Im Blickfeld stand eine Reihe an Notenbankentscheidungen. Während EZB und die Bank of England die Leitzinsen nicht antasteten, hob die türkische Notenbank ihren Leitzins unerwartet deutlich auf 24% an.
In Wien stach diese Woche eindeutig die DO&CO-Aktie mit einem Plus von rund 20% hervor nach der Bekanntgabe von neuen Großaufträgen von British Airways und Iberia/Iberia Express. DO&CO wird dabei ab April/Mai 2020 das Catering für die Kurz- und Langstreckenflüge ab London Heathrow bzw. ab Madrid übernehmen für einen Zeitraum von 10 Jahren. Weitere Ausschreibungen sind im Laufen (unter anderem das Catering für IAG Group für Flüge ab Nordamerika oder die UEFA Euro Championship).
Auch die Polytec konnte diese Woche mit knapp 13% den negativen Kurstrend etwas revidieren, bleibt aber vom schwierigen Branchenumfeld behaftet. Auch der Verbund kletterte diese Woche knapp 7% und erreichte mit knapp EUR 40 den höchsten Stand seit 2008.
Ans untere Ende der Kurstafel rutschten in dieser Woche die Aktien derWienerberger (-6,2%) und der Semperit (-4,6%). Zur Semperit-Aktie haben wir diese Woche unsere Reduzieren-Empfehlung bestätigt. Aufgrund der anhaltend geringen Visibilität im laufenden Restrukturierungsprozess halten wir einen Einstieg für verfrüht.
Neue Analysen haben wir zudem zur Porr und zum Flughafen Wien veröffentlicht. Wir sehen bei der PORR auf aktuellen Kurs- und Bewertungsniveaus derzeit sehr gute Einstiegsmöglichkeiten gekoppelt mit attraktiven Dividendenrenditen von 4,6% für 2018 und 5,8% für 2019 und haben die Aktie deshalb auf Kaufen hochgestuft. Auch für den Flughafen Wien sehen wir Kurspotential auf Basis der soliden Halbjahresentwicklung und weiteren Passagierzuwächsen. Ein Hemmschuh bleibt hier der geringe Streubesitz.
Weitere News gab es zur OMV , die mit der malaysischen Sapura Energy über einen Einstieg bei der Upstream-Tochter verhandelt, um die Aktivitäten in Südostasien zu entwickeln. Aufgrund der stark steigenden Öl- und Gasnachfrage soll diese Region zu einem neuen Kernmarkt ausgebaut werden.
Ausblick. In der kommenden Woche stehen keine Unternehmensergebnisse an, Atrium hat ihren Ex-Dividendentag.
Atrium Letzter SK: ( 0.00%) 0.00
Flughafen Wien Letzter SK: ( 0.00%) 0.00
OMV Letzter SK: ( 0.00%) 0.00
Polytec Letzter SK: ( 0.00%) 0.00
Porr Letzter SK: ( 0.00%) 0.00
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Verbund Letzter SK: ( 0.00%) 0.00
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verluste_vom_monatsbeginn_grossteils_revidiert
Aktien auf dem Radar:FACC, UBM, Strabag, Austriacard Holdings AG, Polytec Group, Palfinger, Amag, Rosgix, Bajaj Mobility AG, AT&S, Wienerberger, Lenzing, Telekom Austria, Addiko Bank, Bawag, Erste Group, Gurktaler AG Stamm, Heid AG, RHI Magnesita, BKS Bank Stamm, SW Umwelttechnik, Oberbank AG Stamm, EuroTeleSites AG, Frequentis, CA Immo, EVN, Flughafen Wien, CPI Europe AG, OMV, Österreichische Post, Verbund.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)210988
inbox_verluste_vom_monatsbeginn_grossteils_revidiert
Vienna International Airport
Die Flughafen Wien AG positioniert sich durch die geografische Lage im Zentrum Europas als eine der wichtigsten Drehscheiben zu den florierenden Destinationen Mittel- und Osteuropas. Der Flughafen Wien war 2016 Ausgangs- oder Endpunkt für über 23 Millionen Passagiere.
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15.09.2018, 8440 Zeichen
15.09.2018
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Aus dem Equity Weekly der Erste Group : Die Wiener Börse konnte in der 2. Septemberwoche die Verluste vom Monatsbeginn großteils revidieren und legte dank einer starken Entwicklung der Index-Schwergewichte Erste Group und RBI um 1,7% zu. Auch an den internationalen Leitbörsen überwog eine leicht positive Stimmung. Im Blickfeld stand eine Reihe an Notenbankentscheidungen. Während EZB und die Bank of England die Leitzinsen nicht antasteten, hob die türkische Notenbank ihren Leitzins unerwartet deutlich auf 24% an.
In Wien stach diese Woche eindeutig die DO&CO-Aktie mit einem Plus von rund 20% hervor nach der Bekanntgabe von neuen Großaufträgen von British Airways und Iberia/Iberia Express. DO&CO wird dabei ab April/Mai 2020 das Catering für die Kurz- und Langstreckenflüge ab London Heathrow bzw. ab Madrid übernehmen für einen Zeitraum von 10 Jahren. Weitere Ausschreibungen sind im Laufen (unter anderem das Catering für IAG Group für Flüge ab Nordamerika oder die UEFA Euro Championship).
Auch die Polytec konnte diese Woche mit knapp 13% den negativen Kurstrend etwas revidieren, bleibt aber vom schwierigen Branchenumfeld behaftet. Auch der Verbund kletterte diese Woche knapp 7% und erreichte mit knapp EUR 40 den höchsten Stand seit 2008.
Ans untere Ende der Kurstafel rutschten in dieser Woche die Aktien derWienerberger (-6,2%) und der Semperit (-4,6%). Zur Semperit-Aktie haben wir diese Woche unsere Reduzieren-Empfehlung bestätigt. Aufgrund der anhaltend geringen Visibilität im laufenden Restrukturierungsprozess halten wir einen Einstieg für verfrüht.
Neue Analysen haben wir zudem zur Porr und zum Flughafen Wien veröffentlicht. Wir sehen bei der PORR auf aktuellen Kurs- und Bewertungsniveaus derzeit sehr gute Einstiegsmöglichkeiten gekoppelt mit attraktiven Dividendenrenditen von 4,6% für 2018 und 5,8% für 2019 und haben die Aktie deshalb auf Kaufen hochgestuft. Auch für den Flughafen Wien sehen wir Kurspotential auf Basis der soliden Halbjahresentwicklung und weiteren Passagierzuwächsen. Ein Hemmschuh bleibt hier der geringe Streubesitz.
Weitere News gab es zur OMV , die mit der malaysischen Sapura Energy über einen Einstieg bei der Upstream-Tochter verhandelt, um die Aktivitäten in Südostasien zu entwickeln. Aufgrund der stark steigenden Öl- und Gasnachfrage soll diese Region zu einem neuen Kernmarkt ausgebaut werden.
Ausblick. In der kommenden Woche stehen keine Unternehmensergebnisse an, Atrium hat ihren Ex-Dividendentag.
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