Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Inbox: Die OeNB und ihre Inflations-Prognose


12.01.2018

Zugemailt von / gefunden bei: OeNB (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Seit 2011 lag die am Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) gemessene Inflationsrate in Österreich durchschnittlich um 0,7 Prozentpunkte über jener im Euroraum und um 0,6 Prozentpunkte über der in Deutschland. Die aktuelle Inflationsanalyse der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) zeigt, dass dieser Abstand allein auf den Dienstleistungssektor zurückgeht. Insgesamt prognostiziert die OeNB eine HVPI-Jahresinflationsrate von 2,1 Prozent für 2018 sowie einen Rückgang auf 1,9 Prozent in den Jahren 2019 und 2020.

Höhere Bedeutung von Bewirtungsdienstleistungen in Österreich

Bewirtungsdienstleistungen haben im österreichischen HVPI-Warenkorb ein deutlich höheres Gewicht als etwa in Deutschland (2017: 11,8 Prozent gegenüber 4,3 Prozent). Die Gewichte spiegeln das unterschiedliche Konsummuster der Haushalte in beiden Ländern wider. Die größere Bedeutung des Tourismussektors in Österreich im Vergleich zu Deutschland spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Denn das Gewicht von Bewirtungsdienstleistungen ist auch im nationalen VPI, in dem nur Ausgaben österreichischer Haushalte im Inland berücksichtigt werden, mit 9,6 Prozent immer noch mehr als doppelt so groß wie in Deutschland. Die höhere Bedeutung von Bewirtungsdienstleistungen erklärt also, warum die Inflationsrate in Österreich immer wieder deutlich über jener Deutschlands zu liegen kommt. Darüber hinaus spielt auch der jeweils unterschiedliche Inflationsbeitrag des öffentlichen Sektors (über indirekte Steuern und öffentlich administrierte Preise) eine Rolle. Dieser Beitrag machte in Österreich für den Zeitraum von Jänner bis November 2017 0,33 Prozentpunkte der HVPI-Inflation aus, im Euroraum 0,21 und in Deutschland 0,05 Prozentpunkte.

 

Inflation wird 2018 auf 2,1 Prozent und danach auf 1,9 Prozent sinken

Gemessen am HVPI beschleunigte sich die österreichische Inflationsrate in den letzten Monaten auf deutlich über 2 Prozent. Sowohl gestiegene Rohstoffpreise als auch die konjunkturelle Dynamik waren dafür ausschlaggebend. Die Aufwertung des Euro und die derzeit sinkenden Lohnstückkosten wirken zwar inflationsdämpfend, konnten dem Inflationsauftrieb in den letzten Monaten aber nicht ausreichend entgegenwirken.

In ihrer aktuellen Inflationsanalyse prognostiziert die OeNB für das Jahr 2018 eine HVPI-Inflationsrate von 2,1 Prozent und einen Rückgang auf 1,9 Prozent in den Jahren 2019 und 2020. Die Abschwächung der Teuerungsrate im Prognosezeitraum geht auf die Entwicklung der Energiepreise zurück, die parallel zu den auf Terminkontrakten basierenden Erdölpreisen zurückgehen. Auch von der Entwicklung der Nahrungsmittelpreise geht ein dämpfender Effekt auf die Gesamtinflation aus, da schrittweise Produktionserhöhungen der zuletzt starken Verknappung bei einigen Nahrungsmitteln (Milchprodukte, Öle und Fette) entgegenwirken werden. Bei Dienstleistungen und Industriegütern ohne Energie wird der Preisdruck vor allem aufgrund der prozyklischen Lohnentwicklung relativ hoch bleiben. Die Kerninflationsrate (ohne Energie und Nahrungsmittel) wird im Jahr 2018 2,1 Prozent und in den Jahren 2019 und 2020 jeweils 2,0 Prozent betragen.

OeNB © Martina Draper/photaq



Aktien auf dem Radar:Uniqa, Semperit, FACC, EuroTeleSites AG, Telekom Austria, Bawag, ATX NTR, RBI, VIG, voestalpine, Erste Group, DO&CO, CA Immo, Andritz, ATX, Rosgix, Porr, Wienerberger, ATX TR, ATX Prime, Palfinger, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, UBM, Polytec Group, Verbund, Amag, Flughafen Wien, CPI Europe AG, Österreichische Post, Zalando.

(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Random Partner #goboersewien

Erste Asset Management
Die Erste Asset Management versteht sich als internationaler Vermögensverwalter und Asset Manager mit einer starken Position in Zentral- und Osteuropa. Hinter der Erste Asset Management steht die Finanzkraft der Erste Group Bank AG. Den Kunden wird ein breit gefächertes Spektrum an Investmentfonds und Vermögensverwaltungslösungen geboten.

>> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/goboersewien

Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    BSN MA-Event RBI
    BSN MA-Event RBI
    BSN Vola-Event Zalando
    #gabb #2060

    Featured Partner Video

    Wiener Börse Party #1112: ATX etwas schwächer, AT&S erneut vorne, Chance für interne Porr-Believer, Frequentis Early Bird Chance

    Die Wiener Börse Party ist ein Podcastprojekt für Audio-CD.at von Christian Drastil Comm.. Unter dem Motto „Market & Me“ berichtet Christian Drastil über das Tagesgeschehen an der Wiener Börse. Inh...

    Books josefchladek.com

    Ray K. Metzker
    City Lux
    2025
    Ludion Publishers

    Daido Moriyama
    Japan, A Photo Theater (English Version
    2018
    Getsuyosha, bookshop M

    Ludwig Kozma
    Das Neue Haus
    1941
    Verlag Dr. H. Girsberger & Cie

    Gerhard Puhlmann
    Die Stalinallee
    1953
    Verlag der Nation

    Pedro J. Saavedra
    Donde el viento da la vuelta
    2023
    Self published

    Inbox: Die OeNB und ihre Inflations-Prognose


    12.01.2018, 3522 Zeichen

    12.01.2018

    Zugemailt von / gefunden bei: OeNB (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

    Seit 2011 lag die am Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) gemessene Inflationsrate in Österreich durchschnittlich um 0,7 Prozentpunkte über jener im Euroraum und um 0,6 Prozentpunkte über der in Deutschland. Die aktuelle Inflationsanalyse der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) zeigt, dass dieser Abstand allein auf den Dienstleistungssektor zurückgeht. Insgesamt prognostiziert die OeNB eine HVPI-Jahresinflationsrate von 2,1 Prozent für 2018 sowie einen Rückgang auf 1,9 Prozent in den Jahren 2019 und 2020.

    Höhere Bedeutung von Bewirtungsdienstleistungen in Österreich

    Bewirtungsdienstleistungen haben im österreichischen HVPI-Warenkorb ein deutlich höheres Gewicht als etwa in Deutschland (2017: 11,8 Prozent gegenüber 4,3 Prozent). Die Gewichte spiegeln das unterschiedliche Konsummuster der Haushalte in beiden Ländern wider. Die größere Bedeutung des Tourismussektors in Österreich im Vergleich zu Deutschland spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Denn das Gewicht von Bewirtungsdienstleistungen ist auch im nationalen VPI, in dem nur Ausgaben österreichischer Haushalte im Inland berücksichtigt werden, mit 9,6 Prozent immer noch mehr als doppelt so groß wie in Deutschland. Die höhere Bedeutung von Bewirtungsdienstleistungen erklärt also, warum die Inflationsrate in Österreich immer wieder deutlich über jener Deutschlands zu liegen kommt. Darüber hinaus spielt auch der jeweils unterschiedliche Inflationsbeitrag des öffentlichen Sektors (über indirekte Steuern und öffentlich administrierte Preise) eine Rolle. Dieser Beitrag machte in Österreich für den Zeitraum von Jänner bis November 2017 0,33 Prozentpunkte der HVPI-Inflation aus, im Euroraum 0,21 und in Deutschland 0,05 Prozentpunkte.

     

    Inflation wird 2018 auf 2,1 Prozent und danach auf 1,9 Prozent sinken

    Gemessen am HVPI beschleunigte sich die österreichische Inflationsrate in den letzten Monaten auf deutlich über 2 Prozent. Sowohl gestiegene Rohstoffpreise als auch die konjunkturelle Dynamik waren dafür ausschlaggebend. Die Aufwertung des Euro und die derzeit sinkenden Lohnstückkosten wirken zwar inflationsdämpfend, konnten dem Inflationsauftrieb in den letzten Monaten aber nicht ausreichend entgegenwirken.

    In ihrer aktuellen Inflationsanalyse prognostiziert die OeNB für das Jahr 2018 eine HVPI-Inflationsrate von 2,1 Prozent und einen Rückgang auf 1,9 Prozent in den Jahren 2019 und 2020. Die Abschwächung der Teuerungsrate im Prognosezeitraum geht auf die Entwicklung der Energiepreise zurück, die parallel zu den auf Terminkontrakten basierenden Erdölpreisen zurückgehen. Auch von der Entwicklung der Nahrungsmittelpreise geht ein dämpfender Effekt auf die Gesamtinflation aus, da schrittweise Produktionserhöhungen der zuletzt starken Verknappung bei einigen Nahrungsmitteln (Milchprodukte, Öle und Fette) entgegenwirken werden. Bei Dienstleistungen und Industriegütern ohne Energie wird der Preisdruck vor allem aufgrund der prozyklischen Lohnentwicklung relativ hoch bleiben. Die Kerninflationsrate (ohne Energie und Nahrungsmittel) wird im Jahr 2018 2,1 Prozent und in den Jahren 2019 und 2020 jeweils 2,0 Prozent betragen.

    OeNB © Martina Draper/photaq





    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    Wiener Börse Party #1114: ATX schwächer, das komplette Programm des Aktientags morgen und Alles ist jetzt Anders




     

    Bildnachweis

    1. OeNB , (© Martina Draper/photaq)   >> Öffnen auf photaq.com

    Aktien auf dem Radar:Uniqa, Semperit, FACC, EuroTeleSites AG, Telekom Austria, Bawag, ATX NTR, RBI, VIG, voestalpine, Erste Group, DO&CO, CA Immo, Andritz, ATX, Rosgix, Porr, Wienerberger, ATX TR, ATX Prime, Palfinger, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, UBM, Polytec Group, Verbund, Amag, Flughafen Wien, CPI Europe AG, Österreichische Post, Zalando.


    Random Partner

    Erste Asset Management
    Die Erste Asset Management versteht sich als internationaler Vermögensverwalter und Asset Manager mit einer starken Position in Zentral- und Osteuropa. Hinter der Erste Asset Management steht die Finanzkraft der Erste Group Bank AG. Den Kunden wird ein breit gefächertes Spektrum an Investmentfonds und Vermögensverwaltungslösungen geboten.

    >> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


    OeNB, (© Martina Draper/photaq)


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      BSN MA-Event RBI
      BSN MA-Event RBI
      BSN Vola-Event Zalando
      #gabb #2060

      Featured Partner Video

      Wiener Börse Party #1112: ATX etwas schwächer, AT&S erneut vorne, Chance für interne Porr-Believer, Frequentis Early Bird Chance

      Die Wiener Börse Party ist ein Podcastprojekt für Audio-CD.at von Christian Drastil Comm.. Unter dem Motto „Market & Me“ berichtet Christian Drastil über das Tagesgeschehen an der Wiener Börse. Inh...

      Books josefchladek.com

      Pia Paulina Guilmoth & Jesse Bull Saffire
      Fishworm
      2025
      Void

      Lisette Model
      Lisette Model
      1979
      Aperture

      Pedro J. Saavedra
      Donde el viento da la vuelta
      2023
      Self published

      Otto Neurath & Gerd Arntz
      Gesellschaft und Wirtschaft : bildstatistisches Elementarwerk
      1930
      Bibliographisches Institut AG

      Tehching Hsieh
      One Year Performance 1978–1979
      2025
      Void