14.04.2018
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Aus dem Equity Weekly der Erste Group : Im Zuge des Auftakts der Bilanzsaison in den USA und abnehmenden Sorgen über eine Eskalation im Syrien-Konflikt konnten die internationalen Börsen in dieser Woche mehrheitlich Zugewinne verzeichnen. Im Gegensatz dazu musste der heimische Leitindex 1,8% abgeben, der Kurseinbruch der Raiffeisen Bank Int. (-13,3%) belastete den ATX stark. Die Verhängung neuer US-Sanktionen gegen Russland hat die Anleger massig aus russischen Anlageklassen getrieben, der russische Leitindex RTS brach deutlich ein. Neben der RBI erwischte es am Wiener Markt auch die in Russland engagierte OMV , jedoch deutlich geringer (-1,9%).
Die Russlandsanktionen werden sich auf RBI-Gruppenebene jedoch nur minimal auf das Geschäft der Bank auswirken. Von den jüngsten US-Sanktionen sind nur rd. 0,1% der Bilanzsumme der RBI-Gruppe betroffen. Die lang erwartete Bekanntgabe des Verkaufs des Kerngeschäfts in Polen, die vom Markt positiv aufgenommen wurde, half der Aktie nur kurzfristig. RBI veräußert das Kernbankgeschäft ihrer polnischen Tochter, mit Ausnahme der Fremdwährungskredite, an die französische BNP Paribas. Der Kaufpreis für das Kernbankgeschäft beträgt rd. EUR 775 Mio.. Der Verkauf werde das Kernkapital (CET 1 fully loaded) der RBI um +90 Basispunkte erhöhen, das Konzernergebnis aber mit EUR -120 Mio. belasten.
Die Papiere der S Immo (+0,2%) konnten in dieser Woche leicht zulegen, nachdem die VIG -Tochter (-2,3%) „s Versicherung“ den Verkauf ihrer 10,22% Beteiligung bekanntgab. Die Familie Benko Privatstiftung erwarb weitere 7,28% an der S Immo und hält nun 29,14% der Unternehmensanteile.
Im prime-Segment des ATX musste auch die Strabag (-2,9%) Verluste wegen der US-Sanktionen gegen Russland hinnehmen. Das Bauunternehmen, an dem der mit US-Sanktionen belegte russische Oligarch Oleg Deripaska eine Sperrminorität hält, fühlt sich von den Sanktionen aber nicht unmittelbar betroffen. Die Strabag werde in den neuen US-Sanktionsregeln nicht genannt und Deripaska bzw. seine Firmen haben auch keine Mehrheitsbeteiligung (25,9% der Strabag-Anteile sind im Eigentum der Rasperia Trading Limited). Die Papiere der UBM (+1%) konnten nach Ergebnisvorlage für das Geschäftsjahr 2017 leicht zulegen. Das Nettoergebnis konnte dank starker Immobilienverkäufe deutlich erhöht werden, die Dividende erhöht sich um ganze 25% auf EUR 2/Aktie. Auch der Ausblick für 2018 und 2019 bleibt positiv.
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us-sanktionen_gegen_russland_sorgen_bei_heimischen_aktien_fur_turbulenzen
Aktien auf dem Radar:Austriacard Holdings AG, Bajaj Mobility AG, AT&S, Zumtobel, Amag, CPI Europe AG, Rosgix, UBM, Kapsch TrafficCom, ATX, ATX Prime, ATX TR, ATX NTR, Erste Group, EVN, OMV, VIG, CA Immo, Reploid Group AG, Hutter & Schrantz Stahlbau, Porr, Polytec Group, Wiener Privatbank, Rosenbauer, Semperit, EuroTeleSites AG, Österreichische Post, Telekom Austria.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)201265
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Uniqa
Die Uniqa Group ist eine führende Versicherungsgruppe, die in Österreich und Zentral- und Osteuropa tätig ist. Die Gruppe ist mit ihren mehr als 20.000 Mitarbeitern und rund 40 Gesellschaften in 18 Ländern vor Ort und hat mehr als 10 Millionen Kunden.
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14.04.2018
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Aus dem Equity Weekly der Erste Group : Im Zuge des Auftakts der Bilanzsaison in den USA und abnehmenden Sorgen über eine Eskalation im Syrien-Konflikt konnten die internationalen Börsen in dieser Woche mehrheitlich Zugewinne verzeichnen. Im Gegensatz dazu musste der heimische Leitindex 1,8% abgeben, der Kurseinbruch der Raiffeisen Bank Int. (-13,3%) belastete den ATX stark. Die Verhängung neuer US-Sanktionen gegen Russland hat die Anleger massig aus russischen Anlageklassen getrieben, der russische Leitindex RTS brach deutlich ein. Neben der RBI erwischte es am Wiener Markt auch die in Russland engagierte OMV , jedoch deutlich geringer (-1,9%).
Die Russlandsanktionen werden sich auf RBI-Gruppenebene jedoch nur minimal auf das Geschäft der Bank auswirken. Von den jüngsten US-Sanktionen sind nur rd. 0,1% der Bilanzsumme der RBI-Gruppe betroffen. Die lang erwartete Bekanntgabe des Verkaufs des Kerngeschäfts in Polen, die vom Markt positiv aufgenommen wurde, half der Aktie nur kurzfristig. RBI veräußert das Kernbankgeschäft ihrer polnischen Tochter, mit Ausnahme der Fremdwährungskredite, an die französische BNP Paribas. Der Kaufpreis für das Kernbankgeschäft beträgt rd. EUR 775 Mio.. Der Verkauf werde das Kernkapital (CET 1 fully loaded) der RBI um +90 Basispunkte erhöhen, das Konzernergebnis aber mit EUR -120 Mio. belasten.
Die Papiere der S Immo (+0,2%) konnten in dieser Woche leicht zulegen, nachdem die VIG -Tochter (-2,3%) „s Versicherung“ den Verkauf ihrer 10,22% Beteiligung bekanntgab. Die Familie Benko Privatstiftung erwarb weitere 7,28% an der S Immo und hält nun 29,14% der Unternehmensanteile.
Im prime-Segment des ATX musste auch die Strabag (-2,9%) Verluste wegen der US-Sanktionen gegen Russland hinnehmen. Das Bauunternehmen, an dem der mit US-Sanktionen belegte russische Oligarch Oleg Deripaska eine Sperrminorität hält, fühlt sich von den Sanktionen aber nicht unmittelbar betroffen. Die Strabag werde in den neuen US-Sanktionsregeln nicht genannt und Deripaska bzw. seine Firmen haben auch keine Mehrheitsbeteiligung (25,9% der Strabag-Anteile sind im Eigentum der Rasperia Trading Limited). Die Papiere der UBM (+1%) konnten nach Ergebnisvorlage für das Geschäftsjahr 2017 leicht zulegen. Das Nettoergebnis konnte dank starker Immobilienverkäufe deutlich erhöht werden, die Dividende erhöht sich um ganze 25% auf EUR 2/Aktie. Auch der Ausblick für 2018 und 2019 bleibt positiv.
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Uniqa
Die Uniqa Group ist eine führende Versicherungsgruppe, die in Österreich und Zentral- und Osteuropa tätig ist. Die Gruppe ist mit ihren mehr als 20.000 Mitarbeitern und rund 40 Gesellschaften in 18 Ländern vor Ort und hat mehr als 10 Millionen Kunden.
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