Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Inbox: OeNB - Inflationsrate wird im Jahr 2018 auf 2,0 Prozent und 2019 auf 1,9 Prozent zurückgehen


13.04.2018

Zugemailt von / gefunden bei: OeNB (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Die HVPI-Inflation lag im Jahr 2017 noch bei 2,2 Prozent. Laut aktueller Prognose der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) wird die Inflationsrate im Jahr 2018 auf 2,0 Prozent und 2019 auf 1,9 Prozent zurückgehen. Für 2020 rechnet die OeNB wieder mit einem leichten Anstieg auf 2,0 Prozent. Für den Inflationsrückgang sind vor allem das niedrigere Wachstum der Rohstoffpreise und der stärkere Euro ausschlaggebend. Die guten Wachstumsaussichten führen aber zu anhaltend hohen bzw. steigenden Inflationsraten bei Industriegütern ohne Energie sowie Dienstleistungen. Die Kerninflationsrate (ohne Energie und Nahrungsmittel) bleibt im Prognosezeitraum daher bei bzw. über 2,0 Prozent.

Letzte Entwicklung: Deutlicher Rückgang der HVPI-Inflationsrate und der Kerninflationsrate seit Herbst 2017

Die österreichische HVPI-Inflationsrate und die Kerninflationsrate (ohne Energie und Nahrungsmittel) erreichten im September 2017 mit 2,5 Prozent ihren Spitzenwert und sind seitdem deutlich zurückgegangen. Dies war in allen Komponenten des HVPI (Dienstleistungen, Industriegüter ohne Energie, Energie und Nahrungsmittel) zu beobachten. Verantwortlich dafür sind in erster Linie die Aufwertung des Euro und das zuletzt wieder gebremste Wachstum der Rohstoffpreise. Obwohl zuletzt die Arbeitnehmerentgelte wieder deutlich gestiegen sind, führte das hohe Produktivitätswachstum zu einem Rückgang der Lohnstückkosten, was ebenso inflationsdämpfend wirkte.

OeNB erwartet Inflationsraten von 2,0 Prozent für 2018, 1,9 Prozent für 2019 und 2,0 Prozent für 2020

Die OeNB erwartet für 2018 eine durchschnittliche HVPI-Inflationsrate für Österreich von 2,0 Prozent, gefolgt von 1,9 Prozent im Jahr 2019 und 2,0 Prozent im Jahr 2020. Diese Entwicklung geht auf die erwarteten niedrigeren Preissteigerungen bei Energie- und Nahrungsmitteln zurück. Die vergangenen Rohstoffpreissteigerungen setzten sich nicht weiter fort. Sowohl von den Rohstoffpreisen als auch vom stärkeren Euro-Wechselkurs gehen dämpfende Effekte auf die Gesamtinflation aus. Aufgrund der günstigen konjunkturellen Entwicklung liegt die Auslastung der Produktionskapazitäten über dem langjährigen Durchschnitt. Die starke Beschäftigungsdynamik und der Rückgang der Arbeitslosenquote führen zu einem höheren Wachstum der Lohnstückkosten. Der Preisdruck von der Nachfrage- und Kostenseite nimmt im Prognosezeitraum daher zu, weshalb die österreichische Kerninflationsrate (ohne Energie und Nahrungsmittel) bei bzw. über 2,0 Prozent liegen wird (2018: 2,0 Prozent; 2019 und 2020: 2,2 Prozent).

Wohnausgaben sind in der österreichischen Inflationsmessung tendenziell untererfasst

Im Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe von „Inflation aktuell“ werden die Ausgaben der privaten Haushalte für Wohnen und deren Erfassung in der österreichischen Inflationsmessung diskutiert. Mieten trugen im Jahr 2017 0,18 Prozentpunkte zur gesamten HVPI-Inflationsrate von 2,2 Prozent bei. Die Mietausgaben der Haushalte sind durch den Rückgriff auf Daten aus dem Mikrozensus recht genau und vollständig in der österreichischen Inflationsmessung erfasst, während die Kosten von Eigentumswohnungen im HVPI überhaupt nicht und im VPI nur teilweise in Form der Annuitätenzahlungen für Hypothekardarlehen berücksichtigt werden. Im deutschen VPI hingegen werden für eigentümergenutztes Wohnen imputierte Mieten berechnet und auch das Gewicht der Mieten ist aufgrund einer anderen Mietstichprobe wesentlich größer.

OeNB © Martina Draper/photaq


Aktien auf dem Radar: Andritz , AT&S , EVN , Marinomed Biotech , Semperit , Rosenbauer , Frequentis , Telekom Austria , CA Immo , Rosgix , startup300 , Uniqa , Management Trust Holding , SBO , VIG , SW Umwelttechnik .

(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Random Partner #goboersewien

Agrana
Die Agrana Beteiligungs-AG ist ein Nahrungsmittel-Konzern mit Sitz in Wien. Agrana erzeugt Zucker, Stärke, sogenannte Fruchtzubereitungen und Fruchtsaftkonzentrate sowie Bioethanol. Das Unternehmen veredelt landwirtschaftliche Rohstoffe zu vielseitigen industriellen Produkten und beliefert sowohl lokale Produzenten als auch internationale Konzerne, speziell die Nahrungsmittelindustrie.

>> Besuchen Sie 52 weitere Partner auf boerse-social.com/goboersewien


Meistgelesen
>> mehr


Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr

    Featured Partner Video

    Apple – sind streaming und gaming die neuen Heilsbringer?

    Zwei X-perten, die unterschiedlicher kaum sein könnten: der eine grösser, der andere älter und einer mag Apple…der andere hat zumindest beim mobilen Telefonieren andere Pr&aum...

    Inbox: OeNB - Inflationsrate wird im Jahr 2018 auf 2,0 Prozent und 2019 auf 1,9 Prozent zurückgehen


    13.04.2018

    13.04.2018

    Zugemailt von / gefunden bei: OeNB (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

    Die HVPI-Inflation lag im Jahr 2017 noch bei 2,2 Prozent. Laut aktueller Prognose der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) wird die Inflationsrate im Jahr 2018 auf 2,0 Prozent und 2019 auf 1,9 Prozent zurückgehen. Für 2020 rechnet die OeNB wieder mit einem leichten Anstieg auf 2,0 Prozent. Für den Inflationsrückgang sind vor allem das niedrigere Wachstum der Rohstoffpreise und der stärkere Euro ausschlaggebend. Die guten Wachstumsaussichten führen aber zu anhaltend hohen bzw. steigenden Inflationsraten bei Industriegütern ohne Energie sowie Dienstleistungen. Die Kerninflationsrate (ohne Energie und Nahrungsmittel) bleibt im Prognosezeitraum daher bei bzw. über 2,0 Prozent.

    Letzte Entwicklung: Deutlicher Rückgang der HVPI-Inflationsrate und der Kerninflationsrate seit Herbst 2017

    Die österreichische HVPI-Inflationsrate und die Kerninflationsrate (ohne Energie und Nahrungsmittel) erreichten im September 2017 mit 2,5 Prozent ihren Spitzenwert und sind seitdem deutlich zurückgegangen. Dies war in allen Komponenten des HVPI (Dienstleistungen, Industriegüter ohne Energie, Energie und Nahrungsmittel) zu beobachten. Verantwortlich dafür sind in erster Linie die Aufwertung des Euro und das zuletzt wieder gebremste Wachstum der Rohstoffpreise. Obwohl zuletzt die Arbeitnehmerentgelte wieder deutlich gestiegen sind, führte das hohe Produktivitätswachstum zu einem Rückgang der Lohnstückkosten, was ebenso inflationsdämpfend wirkte.

    OeNB erwartet Inflationsraten von 2,0 Prozent für 2018, 1,9 Prozent für 2019 und 2,0 Prozent für 2020

    Die OeNB erwartet für 2018 eine durchschnittliche HVPI-Inflationsrate für Österreich von 2,0 Prozent, gefolgt von 1,9 Prozent im Jahr 2019 und 2,0 Prozent im Jahr 2020. Diese Entwicklung geht auf die erwarteten niedrigeren Preissteigerungen bei Energie- und Nahrungsmitteln zurück. Die vergangenen Rohstoffpreissteigerungen setzten sich nicht weiter fort. Sowohl von den Rohstoffpreisen als auch vom stärkeren Euro-Wechselkurs gehen dämpfende Effekte auf die Gesamtinflation aus. Aufgrund der günstigen konjunkturellen Entwicklung liegt die Auslastung der Produktionskapazitäten über dem langjährigen Durchschnitt. Die starke Beschäftigungsdynamik und der Rückgang der Arbeitslosenquote führen zu einem höheren Wachstum der Lohnstückkosten. Der Preisdruck von der Nachfrage- und Kostenseite nimmt im Prognosezeitraum daher zu, weshalb die österreichische Kerninflationsrate (ohne Energie und Nahrungsmittel) bei bzw. über 2,0 Prozent liegen wird (2018: 2,0 Prozent; 2019 und 2020: 2,2 Prozent).

    Wohnausgaben sind in der österreichischen Inflationsmessung tendenziell untererfasst

    Im Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe von „Inflation aktuell“ werden die Ausgaben der privaten Haushalte für Wohnen und deren Erfassung in der österreichischen Inflationsmessung diskutiert. Mieten trugen im Jahr 2017 0,18 Prozentpunkte zur gesamten HVPI-Inflationsrate von 2,2 Prozent bei. Die Mietausgaben der Haushalte sind durch den Rückgriff auf Daten aus dem Mikrozensus recht genau und vollständig in der österreichischen Inflationsmessung erfasst, während die Kosten von Eigentumswohnungen im HVPI überhaupt nicht und im VPI nur teilweise in Form der Annuitätenzahlungen für Hypothekardarlehen berücksichtigt werden. Im deutschen VPI hingegen werden für eigentümergenutztes Wohnen imputierte Mieten berechnet und auch das Gewicht der Mieten ist aufgrund einer anderen Mietstichprobe wesentlich größer.

    OeNB © Martina Draper/photaq



    Was noch interessant sein dürfte:


    Inbox: AT&S bekommt in China wichtiges Zertifikat für Steuereinstufung

    Inbox: Wiener Börse baut ETF-Angebot aus - Boschan: "Fondssparen kann idealer Einstieg in die Welt der Aktien sein“

    Inbox: "An Wertpapieren führt kein Weg vorbei"

    Marktstart: Unser Robot zum DAX - Deutsche Telekom 4 Tage im Plus #bsngine #fintech

    BSN Watchlist detailliert: Solar World Aktie wieder das Licht ausgegangen

    Uniqa lädt zum Filmschauen und Palfinger-Kran gut für Hetramo (Social Feeds Extended)

    Inbox: Moody's für EVN nun positiver

    Inbox: RBI - Marktreaktion übertrieben

    Inbox: Polytec - Derzeit noch wenig Visibilität für 2018

    Inbox: US-Sanktionen gegen Russland sorgen bei heimischen Aktien für Turbulenzen

    Inbox: US-Sanktionen gegen Russland: Investoren haben Short-Positionen im Rubel aufgebaut





     

    Bildnachweis

    1. OeNB , (© Martina Draper/photaq)   >> Öffnen auf photaq.com

    Aktien auf dem Radar: Andritz , AT&S , EVN , Marinomed Biotech , Semperit , Rosenbauer , Frequentis , Telekom Austria , CA Immo , Rosgix , startup300 , Uniqa , Management Trust Holding , SBO , VIG , SW Umwelttechnik .


    Random Partner

    Agrana
    Die Agrana Beteiligungs-AG ist ein Nahrungsmittel-Konzern mit Sitz in Wien. Agrana erzeugt Zucker, Stärke, sogenannte Fruchtzubereitungen und Fruchtsaftkonzentrate sowie Bioethanol. Das Unternehmen veredelt landwirtschaftliche Rohstoffe zu vielseitigen industriellen Produkten und beliefert sowohl lokale Produzenten als auch internationale Konzerne, speziell die Nahrungsmittelindustrie.

    >> Besuchen Sie 52 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


    OeNB, (© Martina Draper/photaq)


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten



    Meistgelesen
    >> mehr


    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr

      Featured Partner Video

      Apple – sind streaming und gaming die neuen Heilsbringer?

      Zwei X-perten, die unterschiedlicher kaum sein könnten: der eine grösser, der andere älter und einer mag Apple…der andere hat zumindest beim mobilen Telefonieren andere Pr&aum...