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Inbox: US-Sanktionen gegen Russland: Investoren haben Short-Positionen im Rubel aufgebaut


13.04.2018

Zugemailt von / gefunden bei: M&G (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Die verschärften US-Sanktionen gegen Russland haben zu einer wesentlichen Neubewertung russischer Vermögenswerte geführt. Claudia Calich, Managerin des M&G Emerging Markets Bond Fund, kommentiert die aktuellen Auswirkungen auf den Rubel: „Die Liquidität russischer Investments ist in den letzten Tagen teilweise deutlich zurückgegangen. Einige Investoren haben daher Short-Positionen im Rubel aufgebaut, um ihre Engagements in Russland abzusichern. Der Rubel verlor im Zuge dessen mehr als 10 % an Wert. Noch hat die russische Zentralbank nicht interveniert, um die Währungsabwertung abzufedern. Sollte der Rubel um weitere 5 % fallen oder zu einem Kurs nahe 70 Rubel/US-Dollar notieren, würde sie allerdings wohl Maßnahmen ergreifen. Die dafür nötigen Reserven sind da, denn mit der Erholung der Ölpreise haben sich die russischen Devisenreserven wieder auf das Niveau von 2014 erholt. Ich erwarte von der Zentralbank vorerst keine Zinserhöhungen, da die Geldpolitik bislang eher restriktiv war. Sollte sich der Rubel jedoch auch nach anhaltenden Währungsinterventionen weiter abschwächen, könnte sie dazu gezwungen sein.“

Claudia Calich, Fondsmanagerin des M&G Emerging Markets Bond Fund, Foto: M&G


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    13.04.2018

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    Die verschärften US-Sanktionen gegen Russland haben zu einer wesentlichen Neubewertung russischer Vermögenswerte geführt. Claudia Calich, Managerin des M&G Emerging Markets Bond Fund, kommentiert die aktuellen Auswirkungen auf den Rubel: „Die Liquidität russischer Investments ist in den letzten Tagen teilweise deutlich zurückgegangen. Einige Investoren haben daher Short-Positionen im Rubel aufgebaut, um ihre Engagements in Russland abzusichern. Der Rubel verlor im Zuge dessen mehr als 10 % an Wert. Noch hat die russische Zentralbank nicht interveniert, um die Währungsabwertung abzufedern. Sollte der Rubel um weitere 5 % fallen oder zu einem Kurs nahe 70 Rubel/US-Dollar notieren, würde sie allerdings wohl Maßnahmen ergreifen. Die dafür nötigen Reserven sind da, denn mit der Erholung der Ölpreise haben sich die russischen Devisenreserven wieder auf das Niveau von 2014 erholt. Ich erwarte von der Zentralbank vorerst keine Zinserhöhungen, da die Geldpolitik bislang eher restriktiv war. Sollte sich der Rubel jedoch auch nach anhaltenden Währungsinterventionen weiter abschwächen, könnte sie dazu gezwungen sein.“

    Claudia Calich, Fondsmanagerin des M&G Emerging Markets Bond Fund, Foto: M&G




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