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Interview mit BörseGo-Gründer Robert Abend zum Börsestart

Interview mit Robert Abend, Gründer und Vorstand der Münchner BörseGo AG, deren Hauptportale GodmodeTrader (www.godmode-trader.de) und Guidants (go.guidants.com) Trader und Anleger im Börsenalltag begleiten.   

Gratulation zum gelungenen Börsenstart. Was war die Intention dahinter und wie seid Ihr mit dem Feedback zufrieden?

Vielen Dank, Christian. Wer seit mehr als 20 Jahren so nah dran ist an den Börsen dieser Welt wie wir, spielt natürlich schon immer wieder mit dem Gedanken, selbst das Parkett zu betreten. Doch haben nicht nur unsere Nutzer hohe Ansprüche an uns, sondern vor allem auch wir selbst. Wir wollten inhaltlich einfach perfekt aufgestellt sein, wenn wir diesen Schritt gehen. 

Das sind wir zum jetzigen Zeitpunkt definitiv. Gerade unsere Plattform Guidants haben wir in den vergangenen Jahren mit vollem Einsatz weiterentwickelt und damit ein ausgereiftes Angebot geschaffen, das seinesgleichen sucht. Zusätzlich haben wir unser Geschäftsmodell so abgerundet, dass wir beständiges Wachstum erzielen. 

Damit haben wir bereits in der Pre-IPO-Phase das Vertrauen wichtiger Ankerinvestoren gewinnen können. Das hat uns genauso gefreut, wie die Tatsache, dass auch viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter investiert haben. Schließlich wissen sie am allerbesten, welche Potenziale wir haben und sind natürlich hochmotiviert, diese weiter voranzutreiben. Auch das öffentliche Angebot konnten wir trotz außergewöhnlich schlechter Marktlage einen Tag früher als geplant erfolgreich beenden. Unser Selbstvertrauen, trotz widriger Gesamtumstände den IPO zu bestreiten, hat sich also ausgezahlt und uns von vielen Seiten Respekt eingebracht. 

Auch von mir als Wegbegleiter Respekt. Wir freuen uns, über unser Private Investor Relations Programm künftig auch der Österreichischen Aktiencommunity laufend News von Euch zu vermitteln.
Wir sind ja vom Unternehmensalter her ca. gleich alt, ca. zur Jahrtausendwende ist es losgegangen. Ich habe das Gefühl, Ihr habt Euch immer stärker in Richtung Angebote für Trader entwickelt und habt damit im Web im deutschsprachigen Raum ein Alleinstellungsmerkmal. Liege ich da richtig?

Ja, genau, im Jahr 2000 sind wir gestartet. Seither sind viele Mitbewerber entweder vom Markt verschwunden oder in große Häuser integriert worden. Wir sind sehr stolz, dass wir tatsächlich immer 100 Prozent eigenkapitalfinanziert und eigenständig waren. Das hat uns eine enorme Flexibilität beschert, mit der wir uns am Markt und an den Bedürfnissen unserer Nutzer stets wendig orientieren konnten. Dass wir uns vor allem an Trader richten, stimmt. Doch ist dieser Begriff in den letzten Jahren auch etwas dehnbarer geworden. Anspruchsvolle Trader sind sicherlich unsere Hauptzielgruppe, aber auch Anleger und Investoren finden bei uns alles, was sie an den Märkten voranbringt. Unsere beiden großen Alleinstellungsmerkmale im deutschsprachigen Raum sind zum einen das Multi-Brokerage, das es unseren Nutzern ermöglicht, bei verschiedenen Brokern sogar gleichzeitig zu handeln, ohne dafür unsere Plattform zu verlassen. Zum anderen ist es das allumfassende Angebot, das wir bieten. Von der ersten Tradingidee, über ausgefeilte Analysemöglichkeiten und unabhängige Expertenmeinungen bis hin zum Trading, bieten wir alles, was man für seinen Börsenerfolg braucht. Mitbewerber bieten hier tatsächlich immer nur Teilbereiche an. 

Diese Ausgabe heißt „Trading in Österreich“. Wie ist Euer Bezug zu Österreich und Tradern in Österreich?

Als Münchner Unternehmen haben wir einen sehr engen Bezug zu Österreich. Hier haben wir sämtliche Firmen-Ski-Events verbracht und die in bester Erinnerung behalten. Aber Spaß beiseite, wir sprechen mit unserem Angebot natürlich genauso österreichische Trader wie deutsche an. Guidants ist als Trading-Plattform sehr stark in der gesamten DACH-Region. Gut 6 Prozent der Nutzer sind aus Österreich, Tendenz steigend. Bei GodmodeTrader sind es ebenfalls 7 Prozent. Wir haben mit flatex.at auch bereits einen österreichischen Broker angebunden, wobei auch die deutschen Broker rege von Österreichern genutzt werden.  

Seht Ihr Unterschiede zu deutschen Tradern?

Nein, würde ich nicht sagen. Unsere Nutzerschaft ist allgemein sehr anspruchsvoll, gut informiert und ambitioniert. Da gibt es keinen Unterschied zwischen den deutschen und den österreichischen Tradern. Eventuell kann man mutmaßen, dass die österreichischen Trader tatsächlich eher zu den besser informierten und involvierten gehören, da die Brokerlandschaft in Österreich insgesamt kleiner ist, die Gebühren meist daher etwas höher. Also muss sich ein Trade schon lohnen. Wer sich aufgrund von Kosten-ersparnis für einen deutschen Broker entscheidet, muss dafür bei der Steuererklärung etwas größere Anstrengungen tätigen, denn für Kunden außerhalb Deutschlands führen die Broker selbstverständlich keine automatische Abgeltungssteuer ab. Jetzt könnte man natürlich sagen, wer größere Aufwände hat, hat ebenfalls größere Erwartungen an unsere Leistungen. Aber das wirklich nur als reine Spekulation, wenn man einen Unterschied suchen und finden möchte. Wir für unseren Teil engagieren uns in gleichem Maße für unsere deutschen und österreichischen Nutzer. 

Was können wir von Euch im Jahresverlauf 2022 noch alles erwarten?

Einiges, auch wenn ich jetzt auch gar nicht allzu viel verraten will. 

Ganz generell arbeiten wir immer daran, unsere Nutzer und Kunden noch erfolgreicher an den Börsen zu machen. Womit? Unter anderem mit einem erweiterten redaktionellen Angebot gerade im Bereich Fundamentalanalysen, dem Ausbau unserer Daten und auch an technischen Finessen werden wir weiter schleifen. Darüber hinaus stehen noch mehr denn je Komfort und Zeitersparnis für unsere Nutzer im Mittelpunkt unserer Bemühungen. Denn das wird am Ende ein entscheidender Aspekt in der Kundenbindung und Reichweitensteigerung sein. Spannende Ideen haben wir auch im Bereich Kooperationen und Co., aber bevor ich jetzt tatsächlich noch mehr verrate, kann ich jedem nur empfehlen, unsere Angebote im Blick zu behalten. Es wird sich mehr denn je lohnen.  

Auch an der Börse planen wir den nächsten Schritt. Und zwar eine Kapitalerhöhung von derzeit 112.000 Euro auf mindestens 1.000.000 Euro durch Umwandlung von Gewinnrücklagen aus Gesellschaftsmitteln mit anschließendem Aktiensplit, womit wir dann die Voraussetzungen für einen Aufstieg in das Qualitätssegment m:access erfüllen. Entsprechende Gespräche mit der Bayerische Börse AG wurden bereits geführt.

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Die Vienna Insurance Group (VIG) ist mit rund 50 Konzerngesellschaften und mehr als 25.000 Mitarbeitern in 30 Ländern aktiv. Bereits seit 1994 notiert die VIG an der Wiener Börse und zählt heute zu den Top-Unternehmen im Segment “prime market“ und weist eine attraktive Dividendenpolitik auf.


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Aus dem Börse Social Magazine #63
(März 2022)





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