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Zertifikate: Hier der Beweis für die langfristige Outperformance

Die deutsche Infront Quant AG berechnet seit einigen Jahren im Monatsrhythmus Indizes für unterschiedliche Zertifikate-Kategorien und veröffentlicht diese mit Unterstützung des Deutschen Derivate Verbands. Die Indizes zeigen die durchschnittliche Wertentwicklung ausgewählter Zertifikate bzw. Aktienanleihen und ermöglichen so den direkten Leistungsvergleich mit anderen Finanzprodukten. Aufgrund der Datenauswahl sind diese Indizes auch für österreichische Anleger aussagekräftig.

Bei Kapitalschutzprodukten macht sich langfristig das Sicherheitskonzept für Anleger und Anlegerinnen durchaus bezahlt. Mit einer jährlichen Rendite von 3,33 Prozent konnten sich Kapitalschutz-Zertifikate seit ihrer Auflage im Jahr 2006 erheblich besser entwickeln als der Euro Stoxx 50 (0,56 Prozent). Und dies bei einer Volatilität von durchschnittlich 3,29 Prozent (Euro Stoxx 50: 22,56 Prozent). 

Bei Aktienanleihen hat derzeit der Euro Stoxx 50 leicht die Nase vorn. Während der europäische Aktienindex seit 2009 eine Jahresrendite von 3,63 Prozent einfuhr, schaffte es der Aktienanleihen-Index im gleichen Zeitraum auf ein Plus von 3,27 Prozent. Dank geringerer Wertschwankungen schlafen Käufer von Aktienanleihen jedoch wesentlich ruhiger – abgesehen davon, dass der Aktienanleihen-Index in deutlich mehr Monaten den Euro Stoxx 50 outperformte als gerade zu Beginn des Jahres 2021.

Langfristig funktioniert die Bonus-Strategie gut. Seit Auflage im Jahr 2006 erzielte der Bonus-Index ein Plus von 2,77 Prozent jährlich. Der Euro Stoxx 50 kommt im gleichen Zeitraum auf eine Jahresrendite von 0,56 Prozent. Die Volatilität des Bonus-Index ist über den kompletten Zeitraum betrachtet etwas geringer, bewegt sich aber auf ähnlichem Niveau. Die durchschnittliche jährliche Rendite-Differenz macht aber a la long den entscheidenden Unterschied für die Vermögensbildung aus: Der Bonus-Index brachte seit 2006 einen Wertanstieg um 51,81 Prozent, der Euro Stoxx 50 in all den Jahren von lediglich 8,93 Prozent.

Auf lange Sicht machte sich die Discount-Strategie bezahlt. Denn seit Berechnung der Indizes im Januar 2006 erzielte der Discount-Index eine jährliche Rendite von 3,51 Prozent. Der Euro Stoxx 50 schnitt im gleichen Zeitraum mit einem jährlichen Plus von 0,56 Prozent schlechter ab. Während der Discount-Index in den ersten Jahren nicht mit der Rendite des Euro Stoxx 50 mithalten konnte, spielte der Discount-Index seit Mitte des Finanzkrisenjahres 2008 seine Stärken aus. Und dies bei einer Volatilität von nur 11,16 Prozent. Beim Euro Stoxx 50 lag die Volatilität mit 22,56 Prozent wesentlich höher. Der langfristige Wertzuwachs zeigt den Unterschied nur allzu deutlich: Der Discount-Index legte seit 2006 66,19 Prozent zu, der Euro Stoxx 50 lediglich 8,93 Prozent.

Mehr zu den Zertifikate-Indizes finden Sie unter 

https://www.derivateverband.de/DE/MediaLibrary/Document/Statistics/2021/DDV%20Index-Reports%20März%202021.pdf

www.zertifikateforum.at

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(März 2021)





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