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Inbox: Rückblick: Do&Co, CA Immo, Immofinanz, CA Immo, S Immo, UBM ...


28.11.2020

Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Aus dem Equity Weekly der Erste Group: Der ATX nahm den Schwung der letzten Handelswochen mit und schloss auch diese Woche um 3% höher. Fast alle ATX-Werte schlossen mit positivem Vorzeichen, besonders stark gesucht waren Titel mit Bezug zur Luftfahrtsbranche – allen voran DO&CO. Die Berichtswoche stand in Österreich ganz im Zeichen der Immoaktien, sowohl Immofinanz, als auch CA Immo und sogar die S Immo konnten mit einem soliden Cashflow punkten.

An die Spitze der ATX-Kurstafel setzte sich die DO&CO (+14%), die ihren Kurs im November somit verdoppelte, gefolgt von der Immofinanz mit +10,4%.

Diese Woche stand die Berichtssaison ganz im Zeichen der Immoaktien. Die Immofinanz überraschte dabei am stärksten mit einem starken FFO1 und einem leichten Mietwachstum infolge von Zukäufen und Fertigstellungen. Der Immokonzern hat mittels Kapitalmaßnahmen auch eine Liquiditätsposition von über EUR 1 Mrd. aufgebaut – weit mehr als die Hälfte der aktuellen Marktkapitalisierung. Wir gehen davon aus, dass Wachstumschancen nun bald genutzt werden und das Portfolio erweitert wird. Denn Cash alleine wirft keine Renditen ab, im Gegenteil.

Die CA Immo präsentierte ebenfalls ein starkes 3. Quartal. Besonders der starke FFO 1 lasse ein Übertreffen des Ganzjahresziels erwarten. Auch hier ist der NAV-Abschlag von 25% nicht zu rechtfertigen. Die S Immo spürt die Corona-Krise im Hotelbereich, was auch das Betriebsergebnis belastete. Mit einem Portfolioanteil der Hotels von 8% sehen wir aber auch hier die Kursabschläge zum NAV von rund 30% als übertrieben.

Die beiden Immobilienentwickler UBM und Warimpex halten sich robust in der Krise obwohl die Hotelaktivitäten durch die Corona-Pandemie deutlich in Mitleidenschaft gezogen sind. Beide Unternehmen profitieren von ihrem durch die hohen Assetverkäufe 2019 gestärkten Finanz- und Liquiditätsprofil. Die UBM konnte zudem mit einem starken Vorsteuerergebnis im 3. Quartal aufwarten.

SBO spürte im 3. Quartal weiter die Ausgabenkürzungen in der Öl- und Gasexploration und Förderung mit einem Umsatzminus von über 50%. Dennoch sieht CEO Grohmann die Talsohle erreicht, obwohl eine deutliche Erholung erst ab der 2. Jahreshälfte 2021 stattfinden sollte. Das biopharmazeutische Unternehmen Marinomed konnte dank starker Carragelose®-Produkten ein Umsatzplus von mehr als 50% erzielen. Aufgrund der hohen F&E-Kosten wurde aber weiter ein Quar- talsverlust ausgewiesen.

PORR und VIG publizierten diese Woche ihre finalen Q3-Zahlen nachdem sie letzte Woche bereits vorab Eckdaten bekannt gegeben hatten. 

Ausblick: Die Berichtssaison ist in Österreich diese Woche im Großen und Ganzen abgeschlossen, kommende Woche folgt noch die Zumtobel mit dem Halbjahresbericht 2020/21. Die technischen Indikatoren vermitteln ein äußerst positives Bild, die technische Gegenbewegung ist bislang ausgeblieben. In der nächsten Woche sehen wir den ATX am ehesten zwischen 2.500 und 2.600 Punkten.


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(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

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