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Und wie gehts den Financial Plannern?

Swiss Life Select, der Marktführer in der Finanzdienstleistung in Österreich, spricht von einem sehr zufriedenstellenden Geschäftsverlauf. Wir wollen Details.

Herr Obererlacher, ein Interview mit Ihnen Ende 1. HJ hat starkes Feedback hervorgerufen. Das Thema „Financial Planner“ kommt offenbar an und ich freue mich, dass wir künftig monatlich über ein Q&A-Ping-Pong Updates bekommen. Vorab: Vor 6 Monaten zeigten Sie sich mit dem Geschäftsverlauf 2020 sehr zufrieden. Wie ist der Sommer und der Herbst bisher verlaufen? Weiterhin zufrieden?

Christoph Obererlacher:  Unsere Entwicklung auch über die letzten Monate hinweg ist sehr zufriedenstellend. Wir haben weiterhin einen zweistelligen Zuwachs und durch die Weiterentwicklung unseres Beratungsangebots um die Videoberatung sind wir auch für die kommenden Monate sehr gut aufgestellt.

Sie haben auch was Neues gelauncht: FiLiP. Bitte sagen Sie mir in kurzen Worten, worum es dabei geht …

FiLiP ist unser neues Kundenportal und steht für Financial Life Planner. Mit FiLiP machen wir unsere Finanzberatung noch ganzheitlicher, vernetzter und persönlicher. Wir möchten unsere Kunden dabei unterstützen, ein selbstbestimmtes Leben mit Zuversicht führen zu können. Wir sind ihr Begleiter auf dem Weg zur Erreichung ihrer Wünsche, Träume und Ziele. Dank FiLiP sehen unsere Kunden ihre gesamte finanzielle Welt übersichtlich dargestellt. Dadurch haben sie stets einen aktuellen Überblick über ihre finanzielle Situation und können Vorsorgelücken unkompliziert schließen. 

Wie würden Sie die Begriffe Vermögensberater, Finanzdienstleister und Financial Planner voneinander abgrenzen?  

Der Hauptfokus eines Financial Planners ist die Entwicklung von Strategien, die dem Kunden helfen, seine finanziellen Angelegenheiten so zu regeln, dass er seine Lebensziele erreicht. Die Produktlösungen sind hier nur das Mittel zum Zweck, im Mittelpunkt steht das umfassende Lebenskonzept, dass auch immer wieder an die aktuelle Situation angepasst wird. Daher spielt die regelmäßige Servicierung eine wesentliche Rolle. 

Bei Swiss Life Select spricht man von Financial Plannern. Wie viele davon sind derzeit in Österreich im Einsatz, wie hat sich die Zahl seit Jahresbeginn verändert und wie ist der Frauen/Männer-Mix?

Derzeit sind rund 250 Financial Planner für unsere Kundinnen und Kunden tagtäglich im Einsatz. Im Jahr 2020 konnten wir bereits mehr als 30 zukünftige Financial Planner auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit, von der Prüfungsvorbereitung bis zum Gewerbeschein begleiten. Eine ähnliche Zahl an Bewerbern bereiten wir gerade für die kommende Prüfung Anfang 2021 vor. Das Interesse am Beruf Financial Planner ist seit Jahresbeginn ungebrochen. Auch wenn Frauen bei uns sehr erfolgreich sind und zusätzlich Beruf und Familie bestens vereinbaren können, dominieren Männer noch den Beruf.  

Muss man als Financial Planner 2020 verpflichtend digital sein oder geht auch noch das gute alte Beratungsgespräch mit Zettel ausfüllen und anschließender Backoffice-Abwicklung? 

Wir haben in den vergangenen Jahren sehr viel in die Digitalisierung und Verschlankung der Beratungsprozesse investiert. Damit konnten wir die Qualität der Beratung nachhaltig steigern, die Abwicklung der Anträge beschleunigen und gleichzeitig mehr Zeit für das Wesentliche schaffen - Zeit für den Menschen. Das erwarten sich unsere Kundinnen und Kunden: Schnelligkeit in der Abwicklung, Qualität in der Dokumentation und ein Ohr für ihre Bedürfnisse. Das gute alte Papier kommt daher nur noch im äußersten Notfall zum Einsatz.

Auf die Frage, in welchem Bundesland Sie am stärksten sind, antworten Sie ...

… Regional sind wir sehr stark in Wien und in Oberösterreich aufgestellt. Die anderen Regionen haben starke Teams, aber nicht die Dichte, wie in diesen beiden Regionen.

Was wird zum Jahresende spannend? 

Spannend für das Jahresende wird die weitere Entwicklung der weltweiten Pandemie. Mit heute kann wahrscheinlich niemand sagen, was in vier Wochen sein wird. Das gab es in der Form bisher noch nie. Dafür braucht es Lösungen auf Fragen von Kunden in unserer Industrie. Generell beschäftigen wir uns allerdings auch mit agilen Arbeitsmethoden und das passende Format der Zusammenarbeit nach den Learnings nach Covid 19, um auch zukünftig für neue Berater und Mitarbeiter interessant zu sein.

Abschlussfrage: Welche Rolle spielen österreichische Aktien in Ihrem Spektrum?

Wir bieten unseren Kundinnen und Kunden vier Veranlagungsstrategien für unterschiedliche Zielgruppen, vom Einsteiger bis hin zur Vermögensverwaltung können wir den gesamten Markt abdecken. Bei uns geht es nicht um Einzeltitel, sondern um eine Veranlagungsstrategie, die breit aufgestellt ist und die das Risikoprofil ebenso wie den Veranlagungshorizont des Kunden berücksichtigt. Durch die Möglichkeiten der Individualisierung erhält der Kunde eine maßgeschneiderte Veranlagungsstrategie und kein Produkt von der Stange. Österreichische Aktien oder auch Investmentprodukte werden dabei berücksichtigt. Fairerweise
sollte man erwähnen, dass die Gewichtung im Weltaktienindex unter einem Prozent liegt und professionelle Investoren breit investiert sein wollen. 

Anm.: Vielen Dank. Ich freu mich auf die Updates in der kommenden Ausgabe.

Text: Christian Drastil 

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Aus dem Börse Social Magazine #46
(Oktober 2020)





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