20.08.2020
Zugemailt von / gefunden bei: Raiffeisen Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Aus dem Börsenbericht von Raiffeisen Research: "Auf den globalen Aktienmärkten zeichnete sich vergangene Woche im Hinblick auf die Performance einzelner Sektoren der mögliche Beginn einer Trendwende ab. Haben bislang vor allem Branchen der Sektoren Technologie und Gesundheit die Börsenrally angeführt (der Nasdaq Composite Index liegt trotz oder wegen der Corona-Krise seit Jahresbeginn rund 25 % im Plus), so begann sich die Lücke zu den zyklischen Industrien, welche stark unter den Folgen der Pandemie leiden, etwas zu reduzieren. Aus diesem Grund konnten auch die zyklisch dominierten europäischen Indizes im Vergleich zu ihren amerikanischen Pendants ein wenig aufholen.
In den nächsten Monaten erwarten wir, dass sich diese Lücke weiter schließt. Konnte Europa die USA hinsichtlich der Aktienmarktperformance in der letzten Wocjhe übertreffen, zeigt sich in Bezug auf die Covid-19 Neuinfektionszahlenein gegenteiliges Bild. Diese steigen vor allem in Spanien und Frankreich wieder an und nehmen in den USA weiterhin ab (!). Dennoch sollte man bei der Beurteilung dessen Vorsicht walten lassen, da einige stark betroffene US-Bundesstaaten die täglichen Testungen deutlich zurückgefahren haben. Die generelle Marktstimmung bleibt aber positiv und das trotz der, zumindest vorerst, gescheiterten Verhandlungen über ein weiteres US-Hilfspaket.
Aufgrund der bevorstehenden US-Wahl scheint eine Einigung nur eine Frage der Zeit zu sein. Die expansive Fiskal- und Geldpolitik sowie die sich weiter verbessernden wirtschaftlichen Indikatoren (Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA, ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland usw.) sorgen für ein anhaltend optimistisches Sentiment an den globalen Finanzmärkten. In den kommenden Wochen wird aber wohl auch wieder der sino-amerikanische Handelskonflikt in den Mittelpunkt des Geschehens rücken. Das eigentlich für 15. August anbe-raumte Meeting der beiden Handelsdelegationen ist aber zunächst einmal sehr kurzfristig und überraschend ausgesetzt worden. Weiteres kurzfristiges Risiko sehen wir in den bevorstehenden US-Wahlen sowie den möglicherweise ansteigenden Coronavirus-Infektionen in den nahenden Herbst- und Wintermonaten.
Die US-Berichtssaison neigt sich unterdessen ihrem Ende zu und hinterlässt einen durchaus positiven Eindruck. 83,4 % der Unternehmen überraschten positiv (im Vergleich zu den gesenkten Erwartungen) und immerhin 36,3 % wiesen im Vorjahresvergleich einen höheren Gewinn aus. Übrig bleibt somit ein gemischtes Bild, wodurch sich auch unsere Zurückhaltung auf Sicht von drei bis sechs Monaten erklärt. Zwar schließen wir nicht aus, dass die derzeit optimistische Stimmung kurzfristig weitere Kurszuwächse auf den globalen Aktienmärkten nach sich zieht, gleichzeitig erachten wir aber eine vorübergehende Korrektur in den nächsten Monaten für wahrscheinlich. Auf längere Sicht (sechs bis zwölf Monate) halten wir an unserer positiven Meinung in Bezug auf die Aktienmärkte fest.
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Aktien auf dem Radar:CA Immo, Semperit, Polytec Group, EuroTeleSites AG, Flughafen Wien, Austriacard Holdings AG, Bajaj Mobility AG, Rosenbauer, FACC, Frequentis, Heid AG, Kapsch TrafficCom, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, BTV AG, Amag, EVN, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, Porr, Strabag, Verbund, VIG, Bayer, BASF, Fresenius Medical Care, Symrise, SAP, Deutsche Telekom, Siemens Energy.
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Kathrein Privatbank
Die Kathrein Privatbank AG mit Sitz in Wien wurde 1924 von Carl Kathrein gegründet und zählt zu den führenden Privatbanken im deutschsprachigen Raum. Ihre Kernkompetenz liegt in der Verwaltung von privatem, unternehmerischem und institutionellem Vermögen sowie dem Vermögen von Privatstiftungen. Als Tochter der Raiffeisen Bank International AG bietet die Privatbank die Vorteile eines flexiblen, eigenständigen sowie serviceorientierten Instituts und die Sicherheit einer stabilen, internationalen Bankengruppe.
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Aus dem Börsenbericht von Raiffeisen Research: "Auf den globalen Aktienmärkten zeichnete sich vergangene Woche im Hinblick auf die Performance einzelner Sektoren der mögliche Beginn einer Trendwende ab. Haben bislang vor allem Branchen der Sektoren Technologie und Gesundheit die Börsenrally angeführt (der Nasdaq Composite Index liegt trotz oder wegen der Corona-Krise seit Jahresbeginn rund 25 % im Plus), so begann sich die Lücke zu den zyklischen Industrien, welche stark unter den Folgen der Pandemie leiden, etwas zu reduzieren. Aus diesem Grund konnten auch die zyklisch dominierten europäischen Indizes im Vergleich zu ihren amerikanischen Pendants ein wenig aufholen.
In den nächsten Monaten erwarten wir, dass sich diese Lücke weiter schließt. Konnte Europa die USA hinsichtlich der Aktienmarktperformance in der letzten Wocjhe übertreffen, zeigt sich in Bezug auf die Covid-19 Neuinfektionszahlenein gegenteiliges Bild. Diese steigen vor allem in Spanien und Frankreich wieder an und nehmen in den USA weiterhin ab (!). Dennoch sollte man bei der Beurteilung dessen Vorsicht walten lassen, da einige stark betroffene US-Bundesstaaten die täglichen Testungen deutlich zurückgefahren haben. Die generelle Marktstimmung bleibt aber positiv und das trotz der, zumindest vorerst, gescheiterten Verhandlungen über ein weiteres US-Hilfspaket.
Aufgrund der bevorstehenden US-Wahl scheint eine Einigung nur eine Frage der Zeit zu sein. Die expansive Fiskal- und Geldpolitik sowie die sich weiter verbessernden wirtschaftlichen Indikatoren (Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA, ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland usw.) sorgen für ein anhaltend optimistisches Sentiment an den globalen Finanzmärkten. In den kommenden Wochen wird aber wohl auch wieder der sino-amerikanische Handelskonflikt in den Mittelpunkt des Geschehens rücken. Das eigentlich für 15. August anbe-raumte Meeting der beiden Handelsdelegationen ist aber zunächst einmal sehr kurzfristig und überraschend ausgesetzt worden. Weiteres kurzfristiges Risiko sehen wir in den bevorstehenden US-Wahlen sowie den möglicherweise ansteigenden Coronavirus-Infektionen in den nahenden Herbst- und Wintermonaten.
Die US-Berichtssaison neigt sich unterdessen ihrem Ende zu und hinterlässt einen durchaus positiven Eindruck. 83,4 % der Unternehmen überraschten positiv (im Vergleich zu den gesenkten Erwartungen) und immerhin 36,3 % wiesen im Vorjahresvergleich einen höheren Gewinn aus. Übrig bleibt somit ein gemischtes Bild, wodurch sich auch unsere Zurückhaltung auf Sicht von drei bis sechs Monaten erklärt. Zwar schließen wir nicht aus, dass die derzeit optimistische Stimmung kurzfristig weitere Kurszuwächse auf den globalen Aktienmärkten nach sich zieht, gleichzeitig erachten wir aber eine vorübergehende Korrektur in den nächsten Monaten für wahrscheinlich. Auf längere Sicht (sechs bis zwölf Monate) halten wir an unserer positiven Meinung in Bezug auf die Aktienmärkte fest.
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Die Kathrein Privatbank AG mit Sitz in Wien wurde 1924 von Carl Kathrein gegründet und zählt zu den führenden Privatbanken im deutschsprachigen Raum. Ihre Kernkompetenz liegt in der Verwaltung von privatem, unternehmerischem und institutionellem Vermögen sowie dem Vermögen von Privatstiftungen. Als Tochter der Raiffeisen Bank International AG bietet die Privatbank die Vorteile eines flexiblen, eigenständigen sowie serviceorientierten Instituts und die Sicherheit einer stabilen, internationalen Bankengruppe.
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