11.07.2020
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Aus dem Equity Weekly der Erste Group: In unserem neuen Company Report bestätigen wir unsere Halten-Empfehlung für die Lenzing-Aktie, schrauben jedoch unser Kursziel auf EUR 46,40 herunter. Ausschlaggebend dafür sind unsere niedrigeren Prognosen infolge des durch die COVID-19 Krise schwachen Weltfasermarktes.
Ausblick. Bereits im 1. Quartal hinterließ der schwache Weltfasermarkt erste Spuren in den Zahlen von Lenzing. Die Textil und Bekleidungsindustrie ist von der COVID-19 Krise schwer betroffen, was sich in der schwachen Nachfrage am Weltfasermarkt und erhöhtem Preisdruck (vor allem aber nicht nur am Standardviskosemarkt) widerspiegelt. Die sprunghaft gestiegene Nachfrage nach Fasern für den Medizin – und Hygienebedarf kann diese Lücke nur zum Teil füllen. Langfristig sehen wir die Wettbewerbsstärken von Lenzing im Spezialfaserbereich, welche durch die geplanten Investitionsprojekte (Lyocell-Werk in Thailand, Zellstoffwerk Brasilien) noch gestärkt werden, intakt. Kurzfristig ist der Ausblick jedoch schwach und mit Unsicherheiten behaftet. Für 2020 und 2021 haben wir daher unsere Schätzungen deutlich gekürzt und erwarten heuer einen Umsatzrückgang von etwa 16% auf EUR 1,78 Mrd. sowie ein Nettoergebnis knapp unter der Null-Linie. Die Dauer der Corona-Krise ist derzeit noch schwer abzuschätzen und wird zum größten Teil auch von der Verfügbarkeit eines Impfstoffs abhängen. Dennoch sind wir moderat optimistisch und erwarten für 2021 bereits eine Besserung und Rückkehr des Nettoergebnisses in die schwarzen Zahlen.
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lenzing_kurzfristig_ist_der_ausblick_schwach_meinen_analysten
Aktien auf dem Radar:UBM, Agrana, CA Immo, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, Polytec Group, Frequentis, Rosgix, EVN, Uniqa, Österreichische Post, AT&S, Rosenbauer, Lenzing, Addiko Bank, Frauenthal, SBO, Verbund, BTV AG, Athos Immobilien, Oberbank AG Stamm, Amag, Flughafen Wien, CPI Europe AG, Semperit, Telekom Austria, Münchener Rück, RWE, Allianz, DAIMLER TRUCK HLD..., Fresenius Medical Care.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)277649
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BNP Paribas
BNP Paribas ist eine führende europäische Bank mit internationaler Reichweite. Sie ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon über 146.000 in Europa. BNP Paribas ist in vielen Bereichen Marktführer oder besetzt Schlüsselpositionen am Markt und gehört weltweit zu den kapitalstärksten Banken.
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11.07.2020, 2052 Zeichen
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Aus dem Equity Weekly der Erste Group: In unserem neuen Company Report bestätigen wir unsere Halten-Empfehlung für die Lenzing-Aktie, schrauben jedoch unser Kursziel auf EUR 46,40 herunter. Ausschlaggebend dafür sind unsere niedrigeren Prognosen infolge des durch die COVID-19 Krise schwachen Weltfasermarktes.
Ausblick. Bereits im 1. Quartal hinterließ der schwache Weltfasermarkt erste Spuren in den Zahlen von Lenzing. Die Textil und Bekleidungsindustrie ist von der COVID-19 Krise schwer betroffen, was sich in der schwachen Nachfrage am Weltfasermarkt und erhöhtem Preisdruck (vor allem aber nicht nur am Standardviskosemarkt) widerspiegelt. Die sprunghaft gestiegene Nachfrage nach Fasern für den Medizin – und Hygienebedarf kann diese Lücke nur zum Teil füllen. Langfristig sehen wir die Wettbewerbsstärken von Lenzing im Spezialfaserbereich, welche durch die geplanten Investitionsprojekte (Lyocell-Werk in Thailand, Zellstoffwerk Brasilien) noch gestärkt werden, intakt. Kurzfristig ist der Ausblick jedoch schwach und mit Unsicherheiten behaftet. Für 2020 und 2021 haben wir daher unsere Schätzungen deutlich gekürzt und erwarten heuer einen Umsatzrückgang von etwa 16% auf EUR 1,78 Mrd. sowie ein Nettoergebnis knapp unter der Null-Linie. Die Dauer der Corona-Krise ist derzeit noch schwer abzuschätzen und wird zum größten Teil auch von der Verfügbarkeit eines Impfstoffs abhängen. Dennoch sind wir moderat optimistisch und erwarten für 2021 bereits eine Besserung und Rückkehr des Nettoergebnisses in die schwarzen Zahlen.
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BNP Paribas
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