14.07.2017
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Wiener Börse: Der Euro stieg diese Woche gegenüber dem Dollar so stark wie seit 14 Monaten nicht mehr. Die Turbulenzen der Trump-Regierung, das Wirtschaftswachstum im Europa und die optimistische Stimmung nach dem Wahlsieg Macrons zum französischen Präsidenten treiben den Eurokurs nach oben. Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Geldpolitik. US- Notenbank-Chefin Janet Yellen schickte den Dollar am Mittwoch, mit ihrer überraschend taubenhafen Rede vor dem Kongress, weiter auf Talfahrt. Darüber hinaus kursierten Spekulationen über ihre Zukunft, ihr Vertrag soll im Februar nächsten Jahres nicht verlängert werden. Statt Yellen soll der ehemalige Goldman-Sachs-Banker Gary Cohn übernehmen. All das sollte dem Euro in den kommenden Monaten weiter Auftrieb verleihen.
Gesucht waren diese Woche europaweit Öl-Titel, die starke Kursgewinne verzeichnen konnten. Marktteilnehmer verwiesen auf die überraschende Entwicklung der US-Öllagerbestände, die unerwartet gesunken waren. OMV -Papiere kletterten mit 5,3% ins Plus. Auch die Aktien von Verbund (+4,1%) und Andritz (+3,8%) konnten deutlich zulegen, beide jedoch ohne besonderen Newsflow.
CA-Immo-Titel gewannen 3,2%, nachdem der Immobilienkonzern seine jährlichen Kreditkosten durch Neustrukturierungen um rund EUR 3,7 Mio. senken kann. Die Aktie der Immofinanz stieg diese Woche um 3,0%, nachdem das Unternehmen den Umbau und die Neupositionierung von fünf seiner Einkaufszentren in Moskau bekanntgab. Das geplante Investitionsvolumen soll rund EUR 80 Mio. betragen und vom künftigen Erwerber getragen werden.
Heimische Bankwerte folgten dem schwachen europäischen Branchentrend und belasteten den ATX . So verloren die Aktien der RBI -3,5% und die Papiere der Erste Group -1,3%. Heute Nachmittag geht es zudem mit den Q2 Earnings der großen US-Banken los.
Im ATX Prime wollen wir noch die Aktie der FACC hervorheben, die nach Vorlage von starken Q1 Zahlen im Index am stärksten zulegen konnte (+7,3%). Wir sehen weiteres Potenzial für die Aktie, bestätigen die Kaufen- Empfehlung und erhöhen das Kursziel auf EUR 11,0 (von EUR 8,0).
Ausblick. In der kommenden Woche halten FACC und Zumtobel ihre HVs ab. Die voestalpine hat ihren Dividenden-Zahltag und die Telekom Austria präsentiert vorläufige Zahlen für das 1. HJ 2017. Für die nächste Woche erwarten wir beim ATX einen weiteren Angriff auf die 3.200 Punkte.
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Aktien auf dem Radar:Austriacard Holdings AG, Mayr-Melnhof, Bajaj Mobility AG, Zumtobel, Amag, Agrana, Porr, Semperit, Polytec Group, Kapsch TrafficCom, Verbund, DO&CO, FACC, Frauenthal, Frequentis, Reploid Group AG, CPI Europe AG, Linz Textil Holding, RBI, Uniqa, VIG, EuroTeleSites AG, Österreichische Post, Telekom Austria, Zalando, Microsoft, IBM, salesforce.com, Fresenius Medical Care, Merck KGaA, Airbus Group.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)180420
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Addiko Group
Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.
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Wiener Börse: Der Euro stieg diese Woche gegenüber dem Dollar so stark wie seit 14 Monaten nicht mehr. Die Turbulenzen der Trump-Regierung, das Wirtschaftswachstum im Europa und die optimistische Stimmung nach dem Wahlsieg Macrons zum französischen Präsidenten treiben den Eurokurs nach oben. Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Geldpolitik. US- Notenbank-Chefin Janet Yellen schickte den Dollar am Mittwoch, mit ihrer überraschend taubenhafen Rede vor dem Kongress, weiter auf Talfahrt. Darüber hinaus kursierten Spekulationen über ihre Zukunft, ihr Vertrag soll im Februar nächsten Jahres nicht verlängert werden. Statt Yellen soll der ehemalige Goldman-Sachs-Banker Gary Cohn übernehmen. All das sollte dem Euro in den kommenden Monaten weiter Auftrieb verleihen.
Gesucht waren diese Woche europaweit Öl-Titel, die starke Kursgewinne verzeichnen konnten. Marktteilnehmer verwiesen auf die überraschende Entwicklung der US-Öllagerbestände, die unerwartet gesunken waren. OMV -Papiere kletterten mit 5,3% ins Plus. Auch die Aktien von Verbund (+4,1%) und Andritz (+3,8%) konnten deutlich zulegen, beide jedoch ohne besonderen Newsflow.
CA-Immo-Titel gewannen 3,2%, nachdem der Immobilienkonzern seine jährlichen Kreditkosten durch Neustrukturierungen um rund EUR 3,7 Mio. senken kann. Die Aktie der Immofinanz stieg diese Woche um 3,0%, nachdem das Unternehmen den Umbau und die Neupositionierung von fünf seiner Einkaufszentren in Moskau bekanntgab. Das geplante Investitionsvolumen soll rund EUR 80 Mio. betragen und vom künftigen Erwerber getragen werden.
Heimische Bankwerte folgten dem schwachen europäischen Branchentrend und belasteten den ATX . So verloren die Aktien der RBI -3,5% und die Papiere der Erste Group -1,3%. Heute Nachmittag geht es zudem mit den Q2 Earnings der großen US-Banken los.
Im ATX Prime wollen wir noch die Aktie der FACC hervorheben, die nach Vorlage von starken Q1 Zahlen im Index am stärksten zulegen konnte (+7,3%). Wir sehen weiteres Potenzial für die Aktie, bestätigen die Kaufen- Empfehlung und erhöhen das Kursziel auf EUR 11,0 (von EUR 8,0).
Ausblick. In der kommenden Woche halten FACC und Zumtobel ihre HVs ab. Die voestalpine hat ihren Dividenden-Zahltag und die Telekom Austria präsentiert vorläufige Zahlen für das 1. HJ 2017. Für die nächste Woche erwarten wir beim ATX einen weiteren Angriff auf die 3.200 Punkte.
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1.
ATX Börse Wien Erste Group
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Aktien auf dem Radar:Austriacard Holdings AG, Mayr-Melnhof, Bajaj Mobility AG, Zumtobel, Amag, Agrana, Porr, Semperit, Polytec Group, Kapsch TrafficCom, Verbund, DO&CO, FACC, Frauenthal, Frequentis, Reploid Group AG, CPI Europe AG, Linz Textil Holding, RBI, Uniqa, VIG, EuroTeleSites AG, Österreichische Post, Telekom Austria, Zalando, Microsoft, IBM, salesforce.com, Fresenius Medical Care, Merck KGaA, Airbus Group.
Addiko Group
Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.
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