31.03.2025, 2176 Zeichen
Wien (OTS) - Am 23. März 2025 staunten die Zöllnerinnen und Zöllner
am Flughafen
Wien nicht schlecht: Ein 55-jähriger Deutscher versuchte 7 lebendige
Warane am Körper von Wien über Doha nach Johannesburg zu schmuggeln.
Bei der Sicherheitskontrolle in Doha wurden die Reptilien in den
Jackeninnentaschen entdeckt und dem deutschen Staatsbürger aufgrund
fehlender Genehmigungspapiere die Durchreise in Katar verweigert. Die
Reptilien wurden in eine Transportbox umgeladen und daraufhin mit dem
Reisenden mit dem nächsten Flug zurück nach Wien geschickt.
Aufgrund eines Hinweises der Fluglinie führten die Zöllnerinnen
und Zöllner am Flughafen Wien eine Schwerpunktkontrolle bei der
Ankunft des Flugs aus Doha durch. In Folge dieser Zollkontrolle
wurden bei dem deutschen Passagier 5 lebende Buntwarane (Varanus
Varies) sowie 2 Borneo-Taubwarane (Lanthanothus borneensis) gefunden.
Nach Rücksprache mit dem Grenztierarzt sowie dem Tiergarten
Schönbrunn wurden die Reptilien aufgrund des schlechten
Gesundheitszustands nach Schönbrunn gebracht, um dort versorgt zu
werden.
Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl: „Verstöße gegen den
Artenschutz sind kein Kavaliersdelikt, sondern eine Gefahr für die
weltweite Artenvielfalt. Ich gratuliere den Beamtinnen und Beamten
des Zolls am Flughafen Wien zu diesem Aufgriff, der einmal mehr die
Wichtigkeit dieser Kontrollen verdeutlicht.“
Zur Gattung der Warane gehören mehr als 80 Arten, die eine Größe
von bis zu 3 Meter erreichen können. Diese Reptilien sind fast
ausschließlich Fleischfresser und ernähren sich von Insekten, Vögeln,
Fischen aber auch von kleinen bis mittelgroßen Säugetieren. Warane
sind in der Regel scheu, doch große Arten wie der Komodowaran können
für Menschen äußerst gefährlich werden, da ihr Biss eine Kombination
aus scharfen Zähnen, potenziell giftigem Speichel und massiver Kraft
beinhaltet.
Gegen den 55-jährigen Deutschen wurde ein Finanzstrafverfahren
eingeleitet, weil die 7 Warane dem Washingtoner Artenschutzabkommen
unterliegen. Es drohen Strafen in Höhe von bis zu 20.000 Euro.
Darüber hinaus wurde er wegen des Verstoßes gegen das
Tiertransportgesetz und Tierquälerei angezeigt.
Fotos: https://bit.ly/42cXHPp
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