09.03.2026, 2270 Zeichen
Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Der Wiener Aktienmarkt hat zum Ausklang einer schwachen Woche noch einmal nachgegeben. Weiterhin lastet der Iran-Krieg und der damit verbundene Ölpreisschub schwer auf den Weltbörsen. Nachdem ein neuerlicher Stabilisierungsversuch im frühen Handel zeitgleich mit den steigenden Ölpreisen gescheitert war, schloss der ATX 0,62 Prozent tiefer auf 5.403,65 Punkten. Auf Wochensicht bedeutet das einen Abschlag von 5,2 Prozent. Im Krieg der USA und Israels gegen den Iran ist kein Ende absehbar. Zudem markierten die Ölpreise wegen der Furcht vor langfristigen Lieferausfällen neue mehrjährige Höchststände. Dies schürte wiederum die Sorgen vor einem steigenden Inflationsdruck und dadurch erzwungenen geldpolitischen Straffungen. Enttäuschende Daten vom US-Arbeitsmarkt passten in das trübe Bild. Hier enttäuschte insbesondere ein überraschender Stellenrückgang im Februar. Beim österreichischen Leitindex ATX hat sich inzwischen auch das charttechnische Bild deutlich eingetrübt - mehrere Indikatoren würden den Beginn eines Abwärtstrends indizieren. Zumindest hätte sich zuletzt so etwas wie eine Bodenbildung angedeutet - nun sei die 50-Tage-Linie bei rund 5.559 Punkten ein Widerstand.
Einen noch stärkeren Rückgang verhinderten vor dem Wochenende die Titel aus dem Öl- und dem Versorgungssektor, die tendenziell von höheren Energiepreisen profitieren. Die Schwergewichte OMV und Verbund legten um 2,2 respektive 4,5 Prozent zu. Sie sind zudem die einzigen Aktien im ATX, die eine positive Wochenbilanz aufweisen. Weiters stiegen am Freitag SBO um 2,6 Prozent und EVN verfestigten sich um zwei Prozent. Die größten Verluste verbuchten dagegen die Titel des Airline-Caterers DO&Co , die 4,7 Prozent einbüßten. Auf Wochensicht summiert sich das Minus auf 16 Prozent. Ebenfalls schwächer zeigten sich energieintensive Industriewerte wie Voestalpine und Wienerberger , die auf Wochensicht jeweils um rund zwölf Prozent abrutschten. Porr-Aktien gaben um vergleichsweise moderate 0,4 Prozent auf 38,85 Euro nach. Warburg Research stufte die Titel von "Buy" auf "Hold" ab, hob aber das Kursziel auf 43 Euro an. Auch wenn die Equity Story intakt bleibe, preise das aktuelle Kursniveau fast alles ein, schrieb der zuständige Analyst."
Wiener Börse Party #1125: ATX unverändert, heute ex starke Andritz-Dividende, RBI wird Big Player in Rumänien, CPI Europe stark
Erste Asset Management
Die Erste Asset Management versteht sich als internationaler Vermögensverwalter und Asset Manager mit einer starken Position in Zentral- und Osteuropa. Hinter der Erste Asset Management steht die Finanzkraft der Erste Group Bank AG. Den Kunden wird ein breit gefächertes Spektrum an Investmentfonds und Vermögensverwaltungslösungen geboten.
>> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
» Österreich-Depots: Etwas stärker (Depot Kommentar)
» Börsegeschichte 30.3.: Extremes zu Erste Group (Börse Geschichte) (Börse...
» ATX tritt auf der Stelle – Raiffeisen Research senkt Prognosen deutlich ...
» Nachlese: Bernd Braunstein Reploid, Publikumswahl ZFA-Award, Emerald Hor...
» PIR-News: Neue Raiffeisen Markt-Prognosen, Research zu Kontron, Porr, Ve...
» Vom Mobilfunk über den Ziegelkonzern bis zum Biotech-Börsengang: Der Kar...
» Wiener Börse Party #1125: ATX unverändert, heute ex starke Andritz-Divid...
» Wiener Börse zu Mittag unverändert: CPI Europe, Porr und Agrana gesucht
» ATX-Trends: UBM, Porr, AT&S ...
» Börsepeople im Podcast S24/07: Bernd Braunstein