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Suess Microtec (DE000A1K0235)


03.06.2020:

11.180 ( 3.33 %)
48,024 Stück
(30.12.2019: 12.000)
10.92 / 11.22
 
2.31%
22:59:27


» ytd | » Eine Woche» Ein Monat» Drei Monate» 12 Monate» 2013» 2014» 2015» 2016» 2017» 2018» 2019

Periode 
Start-/Enddatum
der Periode wählen

Handelstage
Am Rad drehen und
Anzahl Handelstage einstellen
Performance Periode

-6.83 %

Umsatz '20/'19 %
219 %


Das ist der 22. beste von 106 Handelstagen (%-Perf.)

Das ist der 19. beste von 106 Handelstagen (Preis)

Tage Steigend/Fallend
↑ 53    → 0    ↓ 53   
5.99  
  13.6

Periodenhoch am 21.01.20 (Kurs: 13.6 Δ% -17.79)


Periodentief am 03.04.20 (Kurs: 5.99 Δ% 86.64)

Volumen (Stück)

Ø Periode: 64,088

Durchschnittsperformance Wochentag
Best/Worst Volumen (Stück)
28.01.2020 410,629
31.03.2020 167,209
20.05.2020 150,507
07.01.2020 7,978
13.01.2020 11,843
16.01.2020 15,850
Best/Worst Days
24.03.2020 18.04%
09.04.2020 14.11%
20.05.2020 8.55%
28.01.2020 -17.19%
18.03.2020 -14.18%
09.03.2020 -11.51%

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Social Trading Kommentare
08.05.2020
Junolyst | 19920415
Chancen suchen und finden
> Licht und Schatten im ersten Quartal <   Süss Microtec hat Zahlen für das erste Quartal 2020 veröffentlicht, die gemischt ausgefallen sind. So ging der Umsatz insbesondere aufgrund von Umsatzverschiebungen um 11,4% auf 41,73mEUR zurück. Das größte Segment Lithografie-Segment verzeichnete eine stabile Umsatzentwicklung (25,49mEUR), während im Bereich Bonder (4,26mEUR) der Umsatz um 29,3% zurückging und auch im Fotomasken-Equipment (5,80mEUR) ein deutlicher Rückgang von 46,4% zu verzeichnen war. Im Fotomasken-Equipment Segment muss jedoch berücksichtigt werden, dass das Geschäft von großen Einzelaufträgen geprägt ist, sodass es zwischen den Quartalen sowohl beim Umsatz als auch im Auftragseingang zu Schwankungen kommen kann. Das vierte Segment Mikrooptik verzeichnete dagegen einen deutlichen Umsatzanstieg von 29,5% auf 6,12mEUR. Das Ergebnis war ebenfalls aufgrund des geringeren Umsatzes sowie Einmalbelastungen i.H.v. 3,70mEUR im Zusammenhang mit der Standortschließung in Corona/USA rückläufig und mit -5,60mEUR (Vj. 2,13mEUR) negativ. So resultierte durch die Sonderbelastungen i.H.v. 3,70mEUR im Lithografie Segment ein negatives EBIT i.H.v. -2,29mEUR. Bereinigt um diesen Effekt hätte dieses 1,41mEUR betragen (5,5% EBIT-Marge). Im Bonder Segment resultierte ein negatives EBIT i.H.v. -1,06mEUR, wobei dies auf die Umsatzverschiebungen und die damit verbundene geringere Umsatzbasis zurückzuführen sein dürfte. Im Mikrooptik Bereich resultiere ein EBIT i.H.v. -0,20mEUR während im Fotomasken-Equipment Segment das EBIT 0,85mEUR betrug.   Besonders erfreulich entwickelte sich wie bereits Anfang April kommuniziert der Auftragseingang. Dieser erhöhte sich um 41,5% auf 47,8%, sodass folglich auch der Auftragsbestand deutlich auf 120,80mEUR (+41,5%) anstieg. Den stärksten Anstieg verzeichnete Süss Microtec dabei in der Lithografie (42,1mEUR / +92,2%) sowie im Fotomasken-Equipment Bereich (15,9mEUR / +63,9%). Der Bereich Mikrooptik verzeichnete einen leichten Rückgang um 5,3% auf 5,4mEUR, während der Auftragseingang im Bereich Bonder mit 5,6mEUR 40,4% unter Vorjahr lag. Für das Gesamtjahr hat der Vorstand seine Prognose für Umsatz (230-240mEUR / 2019: 213,8) und EBIT-Marge (2,5-3,5% / 2019: -6,4%) bestätigt. Die durch die COVID-19 Situation ausgelöste Notwendigkeit flächendeckender Netzversorgung mit hoher Bandbreite und einer hohen Übertragungsgeschwindigkeit wird derzeit deutlich sichtbar und forciert weltweit die Umstellung auf den neuen Mobilfunkstandard 5G. Dies sollte zukünftig zu einer entsprechend ansteigenden Nachfrage nach den Produkten von Süss Microtec führen. Für das erste Halbjahr und damit auch für das zweite Quartal geht das Management von einem starken Auftragseingang aus und erwartet in den kommenden beiden Quartalen einen Auftragseingang von 100-115mEUR (Q2 + Q3 2019: 111,1mEUR). Meine Schätzungen habe ich nur leicht angepasst und erwarte nun einen Umsatz in diesem Jahr von 232,33mEUR (+ 8,7% / alt: 230,78mEUR) sowie ein EBIT i.H.v. 7,06mEUR (alt: 6,99mEUR), sodass die Umsatzerwartungen weiterhin im unteren Bereich und die Margenschätzungen im mittleren Bereich liegen. Aufgrund leicht erhöhter Erwartungen im Segment Lithografie erhöht sich folglich das Kursziel leicht auf 12,20€ (alt: 11,70€).
14.04.2020
Junolyst | 19920415
Chancen suchen und finden
> Kauf | Corona eingestampft <    Lange lag die Hoffnung bei Süss Microtec auf den beiden Produkten UV-Projection-Scanner und Laser-Processing-Tool, die in den USA am Standort Corona produziert werden. Seit Anfang Januar ist nun klar, dass sich diese Hoffnungen, zumindest in den nächsten zwei Jahren, nicht realisieren lassen. Zwar habe es auf Kundenseite Interesse an den Produkten von Süss Microtec gegeben, es habe sich allerdings gezeigt, dass in den kommenden zwei Jahren bei potenziellen Kunden kein Investitionsbedarf bestehe. In Folge dessen hat das Management entschieden, diese beiden Produktionsgruppen einzustellen und den Standort zu schließen, um weitere Cash-Abflüsse in den kommenden Jahren zu vermeiden. Dadurch kam es im vergangenen Jahr zu deutlichen Einmalbelastungen i.H.v. 14,2mEUR, wovon 12,3mEUR auf die Abwertung von Vorräten entfällt. Zugleich wurden 42 der 51 Mitarbeiter entlassen. Hierdurch war das Segmentergebnis in der Lithografie mit -19,29mEUR deutlich negativ, fiel jedoch auch bereinigt um die Sonderbelastungen mit -5,1mEUR negativ aus. Im aktuellen Geschäftsjahr 2020 werden nochmals Einmalkosten in Höhe eines mittleren einstelligen Mio. € Betrags anfallen, sodass ab dem kommenden Geschäftsjahr dann keinerlei Belastungen mehr zu erwarten sind.   Im Segment Bonder waren die Umsätze aufgrund des Markteinbruchs für 3D-Speicher um 28,4% auf 26,42mEUR deutlich zurückgegangen. In Folge dessen hatte sich auch das Ergebnis durch eine geringere Rohertragsmarge und eine geringere Auslastung deutlich verschlechtert und lag bei -0,27mEUR. Im Fotomasken-Equipment Segment konnte dagegen erneut ein deutlicher Umsatzanstieg von 36,8% auf 46,36mEUR verzeichnet werden, der damit deutlich über den Erwartungen des Managements lag. Zurückzuführen ist diese Entwicklung auf eine hohe Investitionsbereitschaft der Kunden im Bereich EUV-Lithografie. Zugleich hat sich auch das EBIT auf 9,81mEUR (Vj. 4,74) mehr als verdoppelt und erreichte eine EBIT-Marge von 21,2%. Seit dem vergangenen Jahr weist Süss Microtec auch die Aktivitäten in der Schweiz getrennt im Segment Mikrooptik aus. Hier konnte das Unternehmen durch erste nennenswerte Umsätze im Automotive-Bereich den Umsatz um 72,6% auf 22,60mEUR deutlich steigern. Zugleich erhöhte sich das EBIT im Mikrooptik Segment deutlich von 0,64mEUR auf 2,21mEUR, da sich der Automotive-Bereich im Vorjahr noch im Aufbau befand und daher nur geringe Margen ermöglichte. Insgesamt war das Geschäftsjahr 2019 durch die Einmalbelastungen in den USA mit -13,76mEUR deutlich negativ und war auch bereinigt um diese Sonderkosten mit 0,49mEUR nur leicht positiv. Ausschlaggebend dafür war insbesondere eine gesunkene Rohertragsmarge die, bereinigt um die Einmalaufwendungen i.H.v. 14,25mEUR, von 33,0% auf 29,9% rückläufig war. Ursächlich dafür war vor allem eine rückläufige Rohmarge im Segment Lithografie, die auf gestiegene Herstellkosten für die verkaufen Produkte zurückzuführen ist. Hierbei wurde laut Unternehmensangaben vermehr bedarfsorientiert bestellt, wodurch kleinere Losgrößen und folglich geringere Rabatte bei den Einkaufspreisen resultierten. Diese erhöhten Kosten konnten allerdings nicht an die Kunden weitergegeben werden. Dazu sind weitere Einmalkosten, z.B. für die Neubesetzung des Finanzvorstands sowie Beratungskosten im Zusammenhang mit der Akquisition, angefallen, die das Ergebnis belastet haben.     Der Auftragseingang hat sich 2019 erneut sehr gut entwickelt und konnte um 14,8% auf 219,3mEUR gesteigert werden, sodass sich auch der Auftragsbestand um 10,0% auf 93,18mEUR erhöhte. Insbesondere im dritten und vierten Quartal konnten neue Aufträge mit einem Wert von 127,00mEUR (HJ1: 91,7mEUR) verbucht werden, sodass auch die zum Halbjahr veröffentlichte Prognose eines Auftragseingangs von >95mEUR deutlich übertroffen werden konnte. Deutliche Steigerungen konnten dabei in den Segmenten Bonder (+22,4%), Fotomasken-Equipment (+40,4%) sowie Mikrooptik (+66,2%) erzielt werden, während der Auftragseingang im größten Segment Lithografie mit -4,5% leicht rückläufig war.   Mit Blick auf das aktuelle Geschäftsjahr 2020 zeigt sich das Management grundsätzlich zuversichtlich. Durch die Produktionseinstellung in Corona sowie weiterer Maßnahmen zur Optimierung der Produktion in Garching & Sternenfells wird mit einer verbesserten Ergebnissituation im Segment Lithografie gerechnet. Zugleich wird sich im Umsatz die erstmalige Konsolidierung des Inkjet-Printer Unternehmensbereichs von Meyer Burger positiv auswirken, der im Dezember bekannt gegeben wurde. Der Kaufpreis für den übernommenen Geschäftsbereich beträgt 4,5mEUR und soll einen Umsatzbeitrag von rund 7mEUR leisten. Auswirkungen aus der aktuellen Ausbreitung von COVID-19 sind laut Vorstand derzeit nicht zu spüren, sodass aus aktueller Sicht ein Umsatzanstieg auf 230-240mEUR erwartet wird. Zugleich soll sich die EBIT-Marge wieder in den positiven Bereich verbessern und zwischen 2,5 und 3,5% liegen. Bereinigt um die nochmaligen Aufwendungen in den USA soll die EBIT-Marge 4,5-5,5% betragen. In den kommenden Jahren sollte Süss Microtec durch die fortschreitende Digitalisierung und Automatisierung, die Umstellung auf 5G, autonomes Fahren sowie die weiter zunehmende Vernetzung und die Generierung von immer höheren Datenmengen, die analysiert, gespeichert und übertragen werden müssen, profitieren. Zwar dürfte das Wachstumsziel von 400mEUR bis 2025 aufgrund der Produkteinstellungen in den USA nicht mehr realistisch sein. Ein Umsatz von 300-350mEUR sollte dagegen aufgrund des erhöhten Umsatzniveaus im Bereich Fotomasken-Equipment erreicht werden können. Nachdem für das erste Halbjahr 2020 Anfang April im Rahmen der Veröffentlichung der Jahresprognose ein Auftragseingang von 100-110mEUR (HJ1 2019: 91,7mEUR) in Aussicht gestellt wurde, hat das Management diesen jüngst auf 110-125mEUR angehoben. Hintergrund ist eine sehr gute Entwicklung im ersten Quartal mit einem Anstieg der Aufträge um 47,8% auf 69,0mEUR. Auch ohne den Beitrag des übernommenen Geschäftsbereichs von Meyer Burger konnte ein deutlich erhöhter Auftragseingang von 64,6mEUR (+38,3%) erreicht werden. Zwar war der Umsatz im ersten Quartal mit 10,8% aufgrund von Umsatzverschiebungen rückläufig. Es zeigt sich aber, dass Süss bereits in den Vorjahren starke Schwankungen im Umsatz (z.B. Q4 2019 40% Umsatzanteil) erfolgreich umgesetzt hat. Ich erwarte daher für dieses Jahr einen Umsatzanstieg auf 230,78mEUR (+7,9%) und ein EBIT von 6,99mEUR (3,0% EBIT-Marge). Zugleich soll auch der Free Cashflow wieder deutlich positiv ausfallen und 4-7mEUR betragen. Mittelfristig sollten EBIT-Margen von 9% wieder realistisch sein. Die bisherige Prognose für 2025 sah sogar eine EBIT-Marge von 15% (LSe: 8,7%) vor, sodass bei entsprechend operativen Fortschritte auch Potenzial für höhere Erwartungen besteht. Durch die Stimmrechtsbindung der zwei Aktionäre Gerlin und Luxempart sowie der Tatsache, dass in den vergangenen Wochen drei Aufsichtsratsmitglieder ihren Rückzug angekündigt haben, dürfte der Fokus nun verstärkt auf operativem Erfolg liegen. Auf Basis meiner Schätzungen für 2021 (0,61€) und 2022 (0,81€) wird die Aktie derzeit mit einem KGV von 12,9 bzw. 9,7 gehandelt. Zugleich notierte die Aktie bei Kauf nur leicht über dem Buchwert von 6,56€ zum 31.12.2019. Damit ergibt sich auf Basis meiner aktuellen Schätzungen derzeit ein Kursziel von 11,70€.
14.04.2020
Junolyst | 19920415
Chancen suchen und finden
> Kauf | Corona eingestampft <    Lange lag die Hoffnung bei Süss Microtec auf den beiden Produkten UV-Projection-Scanner und Laser-Processing-Tool, die in den USA am Standort Corona produziert werden. Seit Anfang Januar ist nun klar, dass sich diese Hoffnungen, zumindest in den nächsten zwei Jahren, nicht realisieren lassen. Zwar habe es auf Kundenseite Interesse an den Produkten von Süss Microtec gegeben, es habe sich allerdings gezeigt, dass in den kommenden zwei Jahren bei potenziellen Kunden kein Investitionsbedarf bestehe. In Folge dessen hat das Management entschieden, diese beiden Produktionsgruppen einzustellen und den Standort zu schließen, um weitere Cash-Abflüsse in den kommenden Jahren zu vermeiden. Dadurch kam es im vergangenen Jahr zu deutlichen Einmalbelastungen i.H.v. 14,2mEUR, wovon 12,3mEUR auf die Abwertung von Vorräten entfällt. Zugleich wurden 42 der 51 Mitarbeiter entlassen. Hierdurch war das Segmentergebnis in der Lithografie mit -19,29mEUR deutlich negativ, fiel jedoch auch bereinigt um die Sonderbelastungen mit -5,1mEUR negativ aus. Im aktuellen Geschäftsjahr 2020 werden nochmals Einmalkosten in Höhe eines mittleren einstelligen Mio. € Betrags anfallen, sodass ab dem kommenden Geschäftsjahr dann keinerlei Belastungen mehr zu erwarten sind.   Im Segment Bonder waren die Umsätze aufgrund des Markteinbruchs für 3D-Speicher um 28,4% auf 26,42mEUR deutlich zurückgegangen. In Folge dessen hatte sich auch das Ergebnis durch eine geringere Rohertragsmarge und eine geringere Auslastung deutlich verschlechtert und lag bei -0,27mEUR. Im Fotomasken-Equipment Segment konnte dagegen erneut ein deutlicher Umsatzanstieg von 36,8% auf 46,36mEUR verzeichnet werden, der damit deutlich über den Erwartungen des Managements lag. Zurückzuführen ist diese Entwicklung auf eine hohe Investitionsbereitschaft der Kunden im Bereich EUV-Lithografie. Zugleich hat sich auch das EBIT auf 9,81mEUR (Vj. 4,74) mehr als verdoppelt und erreichte eine EBIT-Marge von 21,2%. Seit dem vergangenen Jahr weist Süss Microtec auch die Aktivitäten in der Schweiz getrennt im Segment Mikrooptik aus. Hier konnte das Unternehmen durch erste nennenswerte Umsätze im Automotive-Bereich den Umsatz um 72,6% auf 22,60mEUR deutlich steigern. Zugleich erhöhte sich das EBIT im Mikrooptik Segment deutlich von 0,64mEUR auf 2,21mEUR, da sich der Automotive-Bereich im Vorjahr noch im Aufbau befand und daher nur geringe Margen ermöglichte. Insgesamt war das Geschäftsjahr 2019 durch die Einmalbelastungen in den USA mit -13,76mEUR deutlich negativ und war auch bereinigt um diese Sonderkosten mit 0,49mEUR nur leicht positiv. Ausschlaggebend dafür war insbesondere eine gesunkene Rohertragsmarge die, bereinigt um die Einmalaufwendungen i.H.v. 14,25mEUR, von 33,0% auf 29,9% rückläufig war. Ursächlich dafür war vor allem eine rückläufige Rohmarge im Segment Lithografie, die auf gestiegene Herstellkosten für die verkaufen Produkte zurückzuführen ist. Hierbei wurde laut Unternehmensangaben vermehr bedarfsorientiert bestellt, wodurch kleinere Losgrößen und folglich geringere Rabatte bei den Einkaufspreisen resultierten. Diese erhöhten Kosten konnten allerdings nicht an die Kunden weitergegeben werden. Dazu sind weitere Einmalkosten, z.B. für die Neubesetzung des Finanzvorstands sowie Beratungskosten im Zusammenhang mit der Akquisition, angefallen, die das Ergebnis belastet haben.     Der Auftragseingang hat sich 2019 erneut sehr gut entwickelt und konnte um 14,8% auf 219,3mEUR gesteigert werden, sodass sich auch der Auftragsbestand um 10,0% auf 93,18mEUR erhöhte. Insbesondere im dritten und vierten Quartal konnten neue Aufträge mit einem Wert von 127,00mEUR (HJ1: 91,7mEUR) verbucht werden, sodass auch die zum Halbjahr veröffentlichte Prognose eines Auftragseingangs von >95mEUR deutlich übertroffen werden konnte. Deutliche Steigerungen konnten dabei in den Segmenten Bonder (+22,4%), Fotomasken-Equipment (+40,4%) sowie Mikrooptik (+66,2%) erzielt werden, während der Auftragseingang im größten Segment Lithografie mit -4,5% leicht rückläufig war.   Mit Blick auf das aktuelle Geschäftsjahr 2020 zeigt sich das Management grundsätzlich zuversichtlich. Durch die Produktionseinstellung in Corona sowie weiterer Maßnahmen zur Optimierung der Produktion in Garching & Sternenfells wird mit einer verbesserten Ergebnissituation im Segment Lithografie gerechnet. Zugleich wird sich im Umsatz die erstmalige Konsolidierung des Inkjet-Printer Unternehmensbereichs von Meyer Burger positiv auswirken, der im Dezember bekannt gegeben wurde. Der Kaufpreis für den übernommenen Geschäftsbereich beträgt 4,5mEUR und soll einen Umsatzbeitrag von rund 7mEUR leisten. Auswirkungen aus der aktuellen Ausbreitung von COVID-19 sind laut Vorstand derzeit nicht zu spüren, sodass aus aktueller Sicht ein Umsatzanstieg auf 230-240mEUR erwartet wird. Zugleich soll sich die EBIT-Marge wieder in den positiven Bereich verbessern und zwischen 2,5 und 3,5% liegen. Bereinigt um die nochmaligen Aufwendungen in den USA soll die EBIT-Marge 4,5-5,5% betragen. In den kommenden Jahren sollte Süss Microtec durch die fortschreitende Digitalisierung und Automatisierung, die Umstellung auf 5G, autonomes Fahren sowie die weiter zunehmende Vernetzung und die Generierung von immer höheren Datenmengen, die analysiert, gespeichert und übertragen werden müssen, profitieren. Zwar dürfte das Wachstumsziel von 400mEUR bis 2025 aufgrund der Produkteinstellungen in den USA nicht mehr realistisch sein. Ein Umsatz von 300-350mEUR sollte dagegen aufgrund des erhöhten Umsatzniveaus im Bereich Fotomasken-Equipment erreicht werden können. Nachdem für das erste Halbjahr 2020 Anfang April im Rahmen der Veröffentlichung der Jahresprognose ein Auftragseingang von 100-110mEUR (HJ1 2019: 91,7mEUR) in Aussicht gestellt wurde, hat das Management diesen jüngst auf 110-125mEUR angehoben. Hintergrund ist eine sehr gute Entwicklung im ersten Quartal mit einem Anstieg der Aufträge um 47,8% auf 69,0mEUR. Auch ohne den Beitrag des übernommenen Geschäftsbereichs von Meyer Burger konnte ein deutlich erhöhter Auftragseingang von 64,6mEUR (+38,3%) erreicht werden. Zwar war der Umsatz im ersten Quartal mit 10,8% aufgrund von Umsatzverschiebungen rückläufig. Es zeigt sich aber, dass Süss bereits in den Vorjahren starke Schwankungen im Umsatz (z.B. Q4 2019 40% Umsatzanteil) erfolgreich umgesetzt hat. Ich erwarte daher für dieses Jahr einen Umsatzanstieg auf 230,78mEUR (+7,9%) und ein EBIT von 6,99mEUR (3,0% EBIT-Marge). Zugleich soll auch der Free Cashflow wieder deutlich positiv ausfallen und 4-7mEUR betragen. Mittelfristig sollten EBIT-Margen von 9% wieder realistisch sein. Die bisherige Prognose für 2025 sah sogar eine EBIT-Marge von 15% (LSe: 8,7%) vor, sodass bei entsprechend operativen Fortschritte auch Potenzial für höhere Erwartungen besteht. Durch die Stimmrechtsbindung der zwei Aktionäre Gerlin und Luxempart sowie der Tatsache, dass in den vergangenen Wochen drei Aufsichtsratsmitglieder ihren Rückzug angekündigt haben, dürfte der Fokus nun verstärkt auf operativem Erfolg liegen. Auf Basis meiner Schätzungen für 2021 (0,61€) und 2022 (0,81€) wird die Aktie derzeit mit einem KGV von 12,9 bzw. 9,7 gehandelt. Zugleich notierte die Aktie bei Kauf nur leicht über dem Buchwert von 6,56€ zum 31.12.2019. Damit ergibt sich auf Basis meiner aktuellen Schätzungen derzeit ein Kursziel von 11,70€.
19.02.2020
LukeCh | NTKLASS
Newstrading Klassisch
Hat leider nicht geklappt - SL
19.02.2020
LukeCh | NTKLASS
Newstrading Klassisch
Heute von DZ in die E. Long list aufgenommen

Social Trades
03.06.2020 eidosCapital
Defensiv Trading Fundamental
20 Stück zu 11.06 (sell - Gain: 51.51% )
03.06.2020 eidosCapital
Defensiv Trading Fundamental
30 Stück zu 10.96 (sell - Gain: 50.14% )
03.06.2020 joibaer
Tradingchancen deutsche Aktien
50 Stück zu 11.08 (buy)

Die letzten 20 Tage der Periode
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Goldpartner
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