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Swiss Life Select Österreich: „Kindern im Kriegsgebiet über unsere SoS-Nothilfe Ukraine direkt helfen“

Angesichts der Ereignisse in der Ukraine diesmal ein Talk, bei dem es nicht um Renditen und Geschäftszahlen, sondern um unkomplizierten Support geht. Ein Sonderlob vom CEO gibt es für die Frauen im Unternehmen, denn die Frauen würden besonders erfolgreich agieren. 

Spendenkonto Stiftung Zuversicht für Kinder: IBAN: AT711200000609559505

Verwendungszweck: UKRAINE

Lieber Herr Obererlacher, angesichts der Geschehnisse in der Welt lasse ich diesmal alles, was Geschäftsergebnisse betrifft, weg. Der Fokus ist aufs Helfen ausgelegt. Sie haben in Zusammenarbeit mit SOS-Kinderdorf Österreich und der Stiftung Zuversicht für Kinder eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Worum geht es dabei? Ich habe auch etwas von „SOS-Nothilfe Ukraine“ gelesen. Wie kann man helfen? Was können zB LeserInnen dieses Artikels tun?

Christoph Obererlacher: Mit der Stiftung Zuversicht für Kinder ist es uns als Swiss Life Select seit Jahren ein Anliegen den schwächsten unserer Gesellschaft finanziell unter die Arme zu greifen. Viele unserer Beraterinnen und Berater spenden freiwillig und regelmäßig einen Teil ihres Einkommens an die Stiftung. Gerade in Krisen ist eines entscheidend: Wer schnell und unbürokratisch hilft, hilft doppelt. Wir befinden uns aktuell in einer der dunkelsten Stunden Europas jüngster Vergangenheit und ich bin froh, dass wir in Zusammenarbeit mit dem SOS-Kinderdorf hier einen unbürokratischen Beitrag für die von Krieg und Leid heimgesuchten Kinder in der Ukraine leisten können. Die Spenden kommen der SOS-Nothilfe Ukraine des SOS-Kinderdorf zugute, die ihr Bestmögliches tun, um den 7,5 Millionen von Krieg betroffenen Kindern zu helfen. 

Und wie sehr wirken die Geschehnisse in der Ukraine auf Ihr Geschäft ein?

Aus Unternehmenssicht haben wir die Auswirkungen auf die nationalen und internationalen Finanzmärkte selbstverständlich stetig mitverfolgt. Ein Ereignis, wie wir es momentan rund um die Ukraine sehen, ist in dieser Art und Ausprägung überraschend. Es war so auch nicht vorherzusehen, ähnlich wie bei der Corona-Pandemie. Die Frage ist jetzt, wie man als Anleger richtig reagiert und wie man sich positionieren sollte, um etwaige Verluste zu minimieren bzw. vielleicht Renditen sogar zu maximieren. Wie angedeutet, ist es ein Faktum, dass wir kurzfristig weder Ahnung im Hinblick auf den militärischen Schlag Russlands, noch auf die damit einhergehenden Emotionen der Anleger und somit auf den kurzfristigen Verlauf der Märkte haben. Dennoch gibt es eine Handlungsanleitung, welche uns die Vergangenheit in all den Krisen gelehrt hat. Strategisch werthaltige Positionen sollten beibehalten oder zu tieferen Kursen sogar aufgestockt werden. Denn selbst, wenn man kurzfristig unmöglich sagen kann, ob die Kurse noch weiter fallen oder morgen vielleicht doch wieder zu steigen beginnen, langfristig und strategisch sind die bereits tieferen Niveaus bessere Opportunitäten als etwa noch zu Beginn des Jahres. Das sollte man nutzen, wenn man nicht ohnehin bereits investiert ist.

Zuletzt ist mir aufgefallen, dass Sie stark das Thema „Frauen als Anlegerinnen“ adressiert haben. Das Thema liegt auch bei anderen im Trend. Was wollen Sie als Swiss Life Select da besonders gut machen bzw. in welchen Bereichen glauben Sie, sind Sie da besonders gut aufgestellt?

Als Swiss Life Select spielen Frauen als Anlegerinnen in unserem Unternehmen seit Jahren eine ganz entscheidende Rolle. Den Zahlen im Jahr 2021 nach sind 47 Prozent unserer Kundinnen und Kunden weiblich. Im Investmentbereich waren 2021 41 Prozent unserer Kunden Anlegerinnen. Das zeigt eindeutig, dass wir hier mit unserer individuellen und persönlichen Beratungsphilosophie, die auf Produktebene zu 100 Prozent dem Best-Select-Prinzip verschrieben ist, definitiv am richtigen Weg sind, wenn es darum geht, Frauen finanziell bestens zu beraten. Im Übrigen bin ich besonders stolz auf unsere Beraterinnen. Frauen sind bei uns im Unternehmen besonders erfolgreich!

Vor wenigen Wochen las ich bei Euch: „Wer mit einem Immobilienkredit liebäugt, sollte jetzt handeln. Denn: die Konditionen für KreditnehmerInnen verschlechtern sich laut ExpertInnen bereits im 2. Quartal.“ Welche Auswirkungen, glauben Sie, haben die aktuellen Geschehnisse in der Ukraine auf die Zinslandschaft, zB Immobilienkredite? 

Unsere internen Prognosen hinsichtlich der Entwicklungen im Bereich der Immobilienkredite sind einerseits der künftig verschärften Regularien hinsichtlich des benötigten Eigenkapitals und andererseits der absehbaren Änderung der Zinssituation durch nach wie vor steigende Inflationsprognosen geschuldet. Die tragischen Entwicklungen in der Ukraine werden jedenfalls keine Verbesserung der Inflationssituation hervorrufen. Daher möchte ich abschließend nochmal betonen: Wer mit einem Immobilienkredit liebäugt, sollte jetzt handeln. 

Interview: Christian Drastil

Aus dem "Börse Social Magazine #62" - 1 Jahr, 12 Augaben, 77 Euro. Ca. 100 Seiten im Monat, ca. 1200 Seiten Print A4

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BSM #62

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