23.05.2020
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Aus dem Equity Weekly der Erste Group: SBO präsentierte diese Woche sein Q1-Ergebnis, das im Rahmen unserer Erwartungen lag. Der Q1-Umsatz fiel um 10,1% auf EUR 108,9 Mio. wobei die resilienten internationalen Märkte deutliche Rückgänge in Nordamerika mindestens teilweise abfederten. Das Betriebsergebnis brach dennoch um 40% auf EUR 12,1 Mio. ein. Bedingt durch ein verbessertes Finanzergebnis sowie einen geringeren Steueraufwand stieg der Quartalsgewinn dennoch um 12,1% auf EUR 8,6 Mio. Das Finanzprofil zeigte sich zu Quartalsende weiter stark mit liquiden Mitteln von EUR 247,5 Mio. und einer Nettover- schuldung von unter EUR 10 Mio. Entsprechend dem aktuellen Umfeld er- wartet das Marktforschungsinstitut Evercore ISI Research 2020 einen Rückgang der globalen Explorations- und Produktions-Ausgaben um 28 %, davon 36 % in Nordamerika und 23 % international. Daher ist das Manage- ment auf ein extrem herausforderndes Jahr eingestellt. Die Firma hat mit Mitarbeiterabbau in Nordamerika begonnen, auch Investitionen (außer F&E) werden dieses Jahr reduziert. Mittel- bis langfristig bleibt das Management jedoch optimistisch, da Öl und Gas auch mindestens in den nächsten zwei Jahrzehnten Hauptenergieträger bleiben werden. Nach den in den letzten Jahren erfolgreich gemeisterten Krisen und der starken Bilanz, sieht das Management das Unternehmen gut gerüstet, auch solide durch die Corona- Pandemie zu steuern.
Ausblick. Während SBO sich dem negativen Marktumfeld nicht entziehen kann, so versicherte das Management in der Telekonferenz mit Investoren und Analysten, dass das Unternehmen gut auf die kommenden Widrigkeiten vorbereitet ist. Auf aktuellen Kursniveaus sehen wir die SBO-Aktie als überverkauft aber angesichts der Coronavirus- und Ölmarktkrise erwarten wir auch keine rasche Kurserholung.
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Aktien auf dem Radar:Verbund, RHI Magnesita, EuroTeleSites AG, Addiko Bank, Agrana, Flughafen Wien, AT&S, DO&CO, Erste Group, Gurktaler AG VZ, Lenzing, Mayr-Melnhof, Palfinger, Porr, Rath AG, RBI, SBO, Strabag, Wolford, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Josef Manner & Comp. AG, Amag, EVN, CPI Europe AG, OMV, Österreichische Post, ATX.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)272181
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Do&Co
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Aus dem Equity Weekly der Erste Group: SBO präsentierte diese Woche sein Q1-Ergebnis, das im Rahmen unserer Erwartungen lag. Der Q1-Umsatz fiel um 10,1% auf EUR 108,9 Mio. wobei die resilienten internationalen Märkte deutliche Rückgänge in Nordamerika mindestens teilweise abfederten. Das Betriebsergebnis brach dennoch um 40% auf EUR 12,1 Mio. ein. Bedingt durch ein verbessertes Finanzergebnis sowie einen geringeren Steueraufwand stieg der Quartalsgewinn dennoch um 12,1% auf EUR 8,6 Mio. Das Finanzprofil zeigte sich zu Quartalsende weiter stark mit liquiden Mitteln von EUR 247,5 Mio. und einer Nettover- schuldung von unter EUR 10 Mio. Entsprechend dem aktuellen Umfeld er- wartet das Marktforschungsinstitut Evercore ISI Research 2020 einen Rückgang der globalen Explorations- und Produktions-Ausgaben um 28 %, davon 36 % in Nordamerika und 23 % international. Daher ist das Manage- ment auf ein extrem herausforderndes Jahr eingestellt. Die Firma hat mit Mitarbeiterabbau in Nordamerika begonnen, auch Investitionen (außer F&E) werden dieses Jahr reduziert. Mittel- bis langfristig bleibt das Management jedoch optimistisch, da Öl und Gas auch mindestens in den nächsten zwei Jahrzehnten Hauptenergieträger bleiben werden. Nach den in den letzten Jahren erfolgreich gemeisterten Krisen und der starken Bilanz, sieht das Management das Unternehmen gut gerüstet, auch solide durch die Corona- Pandemie zu steuern.
Ausblick. Während SBO sich dem negativen Marktumfeld nicht entziehen kann, so versicherte das Management in der Telekonferenz mit Investoren und Analysten, dass das Unternehmen gut auf die kommenden Widrigkeiten vorbereitet ist. Auf aktuellen Kursniveaus sehen wir die SBO-Aktie als überverkauft aber angesichts der Coronavirus- und Ölmarktkrise erwarten wir auch keine rasche Kurserholung.
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Schoeller Bleckmann Oilfield Equipment AG (Bild: SBO)
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