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Inbox: Erste-Analysten ad Semperit: "Bleiben an der Seitenlinie"


23.05.2020

Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Aus dem Equity Weekly der Erste Group: Semperit veröffentlichte diese Woche ihre Q1-Zahlen, die operativ zwar besser als erwartet, beim Nettoergebnis jedoch schlechter ausfielen. In Summe sank der Konzernumsatz um 6,5% auf EUR 199,1 Mio. Das Umsatzplus von 8,4% im Medizinsektor konnte dabei den Rückgang von 14% im Industriesektor nicht ausgleichen. Das Betriebsergebnis stieg um fast 25% auf EUR 9,8 Mio. aufgrund der Restrukturierungsmaßnahmen und der deutlich höheren Nachfrage für medizinische Handschuhe bei Sempermed. Das Nettoergebnis nach Minderheiten drehte dennoch ins Negative mit EUR – 3,5 Mio. da im Finanzergebnis Fremdwährungsverluste verbucht werden mussten und auch Wertminderungen aktiver latenter Steuern vorgenommen wurden. Das Management kann aktuell noch keinen konkreten Ausblick für 2020 geben. Für das Industriesegment erwartet das Management eine deutliche Belastung aus der konjunkturellen Abkühlung durch die Corona-Krise, insbesondere im 2. Halbjahr. Auf der anderen Seite wird das Ergebnis des Medizinbereichs durch die signifikant erhöhte Nachfrage nach medizinischen Handschuhen und Preissteigerungen positiv beeinflusst. In welchem Ausmaß diese Aufwärtstendenzen die negativen Wirkungen aus dem Sektor Industrie kompensieren können, ist aus heutiger Sicht noch nicht abschätzbar. Die strategische Grundsatzentscheidung über eine Trennung vom Medizingeschäft bleibt aufrecht, die Umsetzung wird sich durch die Corona- Krise verzögern. Die Unterstützung der Republik Österreich mit medizinischen Schutzhandschuhen steht jetzt im Vordergrund.

Ausblick: Die Q1-Zahlen zeigten Fortschritte bei der Restrukturierung des Medizinsegments, auch unterstützt von der höheren Nachfrage nach Handschuhen. Für den Industriebereich rechnen wir in den kommenden Quartalen mit weiter geringer Nachfragedynamik. Die Restrukturierung des Konzerns ist noch nicht abgeschlossen und wird durch die Corona-Krise zusätzlich verzögert. Der Ausblick für den Sektor Industrie ist von der Corona-Krise schwer belastet und die Visibilität bleibt gering. Wir bleiben daher aktuell weiter an der Seitenlinie.

 


Semperit, Semperflex, Odry; Credit: Semperit Group © Aussender



Aktien auf dem Radar:UBM, Agrana, CA Immo, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, Zumtobel, Frequentis, Rosgix, EVN, ATX, ATX Prime, ATX TR, Porr, Bawag, ATX NTR, Erste Group, VIG, Uniqa, Österreichische Post, Polytec Group, Lenzing, Addiko Bank, Andritz, AT&S, DO&CO, FACC, Palfinger, Bajaj Mobility AG, RBI, SBO, Strabag.

(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

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    23.05.2020, 2592 Zeichen

    23.05.2020

    Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

    Aus dem Equity Weekly der Erste Group: Semperit veröffentlichte diese Woche ihre Q1-Zahlen, die operativ zwar besser als erwartet, beim Nettoergebnis jedoch schlechter ausfielen. In Summe sank der Konzernumsatz um 6,5% auf EUR 199,1 Mio. Das Umsatzplus von 8,4% im Medizinsektor konnte dabei den Rückgang von 14% im Industriesektor nicht ausgleichen. Das Betriebsergebnis stieg um fast 25% auf EUR 9,8 Mio. aufgrund der Restrukturierungsmaßnahmen und der deutlich höheren Nachfrage für medizinische Handschuhe bei Sempermed. Das Nettoergebnis nach Minderheiten drehte dennoch ins Negative mit EUR – 3,5 Mio. da im Finanzergebnis Fremdwährungsverluste verbucht werden mussten und auch Wertminderungen aktiver latenter Steuern vorgenommen wurden. Das Management kann aktuell noch keinen konkreten Ausblick für 2020 geben. Für das Industriesegment erwartet das Management eine deutliche Belastung aus der konjunkturellen Abkühlung durch die Corona-Krise, insbesondere im 2. Halbjahr. Auf der anderen Seite wird das Ergebnis des Medizinbereichs durch die signifikant erhöhte Nachfrage nach medizinischen Handschuhen und Preissteigerungen positiv beeinflusst. In welchem Ausmaß diese Aufwärtstendenzen die negativen Wirkungen aus dem Sektor Industrie kompensieren können, ist aus heutiger Sicht noch nicht abschätzbar. Die strategische Grundsatzentscheidung über eine Trennung vom Medizingeschäft bleibt aufrecht, die Umsetzung wird sich durch die Corona- Krise verzögern. Die Unterstützung der Republik Österreich mit medizinischen Schutzhandschuhen steht jetzt im Vordergrund.

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