10.06.2018
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Der Trend der globalen Leitindizes war zuletzt wieder aufwärts gerichtet. Der S&P 500 legte um +2,4% zu, der Nikkei 225 stieg um +2,8% und der europäische Leitindex Stoxx 600 erzielte einen Zugewinn von +0,8%.
Die relative Schwäche des europäischen Aktienmarktes versus des US-amerikanischen Marktes hält an. Der Performanceunterschied seit Jahresbeginn ist signifikant und beträgt 5 Prozentpunkte. Der S&P 500 erzielte heuer bereits ein Plus von 4% (in EUR: +5,6%), der Stoxx 600 ist mit -1% geringfügig im negativen Bereich. Der Unterschied zum Nasdaq 100 Index (in USD: +11,8% bzw. +14% in EUR) ist noch viel größer.
Der Hauptgrund für diese Entwicklung ist die Erwartung, dass das Gewinnwachstum in den USA heuer voraussichtlich wesentlich stärker ausfallen wird als in Europa. Die Konsensus-Schätzung für das in den USA erwartete Gewinnwachstum/Aktie beträgt +27%. Für Europa wird hingegen ein Plus von +8,4% erwartet. Auch für das nächste Jahr ist die Konsensus-Schätzung für das Gewinnwachstum/Aktie in den USA mit +9,6% höher als für Europa (+8,2%). Zudem ist das erwartete Umsatz- wachstum der US-Unternehmen sowohl 2018 als auch 2019 voraussichtlich höher als jenes der europäischen Firmen.
Eine weitere positive Indikation für den US-Aktienmarkt liefert auch der ISM-Indikator aus dem produzierenden Bereich. Dieser ist deutlich im positiven Bereich. Insbesondere der Blick auf die Differenz zwischen den Auftragseingängen und den Lagerbeständen hat wieder zugenommen. Die Auftragslage der US-Unternehmen ist daher gut und eine baldige Änderung diesbezüglich ist nicht wahrscheinlich. Unter diesen Umständen weist auch der Weltaktienmarkt, der von US-Firmen dominiert wird, eine positive Perspektive auf.
Die Emerging Markets weisen trotz eines hohen erwarteten Gewinn- wachstums (2018e: + 22%) seit Jahresbeginn eine relative Schwäche zu den entwickelten Märkten auf. Der Ertragsunterschied beträgt ca. 4,2%. Ein sehr wichtiger Faktor, der diese Entwicklung erklärt ist, dass die wichtigsten Währungen der Schwellenländer (Renmimbi, brasilianischer Real, indische Rupie, Rubel) zum USD in den letzten Monaten abschwächen.
Ausblick. In der kommenden Woche sollten die globalen Leitindizes leicht ansteigen. Der Trend der relativen Stärke der US-Indizes versus der europäischen Märkte sollte anhalten. Ebenso dürfte die Währungsschwäche zahlreicher Schwellenländer anhalten und daher die Emerging-Market Indizes eine relative Schwäche zu den entwickelten Märkten aufweisen.
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Aktien auf dem Radar:Austriacard Holdings AG, Mayr-Melnhof, Bajaj Mobility AG, Zumtobel, Amag, Agrana, Porr, Semperit, Polytec Group, Kapsch TrafficCom, Verbund, DO&CO, FACC, Frauenthal, Frequentis, Reploid Group AG, CPI Europe AG, Linz Textil Holding, RBI, Uniqa, VIG, EuroTeleSites AG, Österreichische Post, Telekom Austria.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)204907
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cyan AG
Die cyan AG (XETR: CYR) ist ein Anbieter von intelligenten Cybersecurity-Lösungen mit fast 20 Jahren Erfahrung in der IT-Industrie. Die Gesellschaft bietet IT-Sicherheitsprodukte für Endkunden von Mobilfunk- und Festnetzinternetanbietern sowie Finanzdienstleistern an. Die Lösungen werden als White-Label-Produkte in die Apps und Systemlandschaft von internationalen Geschäftspartnern integriert, die diese unter ihrer eigenen Marke den Privat- und Geschäftskunden anbieten. Über Managed Service Provider bietet cyan zudem die Cybersecurity-Lösung cyan Guard 360 für mittelständische Unternehmen an.
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10.06.2018, 3812 Zeichen
10.06.2018
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Der Trend der globalen Leitindizes war zuletzt wieder aufwärts gerichtet. Der S&P 500 legte um +2,4% zu, der Nikkei 225 stieg um +2,8% und der europäische Leitindex Stoxx 600 erzielte einen Zugewinn von +0,8%.
Die relative Schwäche des europäischen Aktienmarktes versus des US-amerikanischen Marktes hält an. Der Performanceunterschied seit Jahresbeginn ist signifikant und beträgt 5 Prozentpunkte. Der S&P 500 erzielte heuer bereits ein Plus von 4% (in EUR: +5,6%), der Stoxx 600 ist mit -1% geringfügig im negativen Bereich. Der Unterschied zum Nasdaq 100 Index (in USD: +11,8% bzw. +14% in EUR) ist noch viel größer.
Der Hauptgrund für diese Entwicklung ist die Erwartung, dass das Gewinnwachstum in den USA heuer voraussichtlich wesentlich stärker ausfallen wird als in Europa. Die Konsensus-Schätzung für das in den USA erwartete Gewinnwachstum/Aktie beträgt +27%. Für Europa wird hingegen ein Plus von +8,4% erwartet. Auch für das nächste Jahr ist die Konsensus-Schätzung für das Gewinnwachstum/Aktie in den USA mit +9,6% höher als für Europa (+8,2%). Zudem ist das erwartete Umsatz- wachstum der US-Unternehmen sowohl 2018 als auch 2019 voraussichtlich höher als jenes der europäischen Firmen.
Eine weitere positive Indikation für den US-Aktienmarkt liefert auch der ISM-Indikator aus dem produzierenden Bereich. Dieser ist deutlich im positiven Bereich. Insbesondere der Blick auf die Differenz zwischen den Auftragseingängen und den Lagerbeständen hat wieder zugenommen. Die Auftragslage der US-Unternehmen ist daher gut und eine baldige Änderung diesbezüglich ist nicht wahrscheinlich. Unter diesen Umständen weist auch der Weltaktienmarkt, der von US-Firmen dominiert wird, eine positive Perspektive auf.
Die Emerging Markets weisen trotz eines hohen erwarteten Gewinn- wachstums (2018e: + 22%) seit Jahresbeginn eine relative Schwäche zu den entwickelten Märkten auf. Der Ertragsunterschied beträgt ca. 4,2%. Ein sehr wichtiger Faktor, der diese Entwicklung erklärt ist, dass die wichtigsten Währungen der Schwellenländer (Renmimbi, brasilianischer Real, indische Rupie, Rubel) zum USD in den letzten Monaten abschwächen.
Ausblick. In der kommenden Woche sollten die globalen Leitindizes leicht ansteigen. Der Trend der relativen Stärke der US-Indizes versus der europäischen Märkte sollte anhalten. Ebenso dürfte die Währungsschwäche zahlreicher Schwellenländer anhalten und daher die Emerging-Market Indizes eine relative Schwäche zu den entwickelten Märkten aufweisen.
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