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Inbox: "Österreichs Unternehmen sind Wirtschaftsmotor in Europa"


Infineon
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11.06.2018

Zugemailt von / gefunden bei: EY (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Der Wirtschaftsaufschwung in Europa wirkt sich sichtbar positiv auf die Attraktivität des Wirtschaftsraums aus. Ausländische Direktinvestitionen (Foreign Direct Investment, FDI) in Europa stiegen 2017 bereits zum fünften Mal in Folge auf ein neues Allzeithoch: Die Anzahl der Investitionsprojekte kletterte im Vergleich zu der im Vorjahr aufgestellten Rekordmarke um zehn Prozent auf 6.653. Dadurch wurden im vergangenen Jahr insgesamt 353.469 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Das sind die Ergebnisse des 16. „EY’s Attractiveness Survey“ der Prüfungs- und Beratungsorganisation EY. Dafür wurden umgesetzte oder öffentlich angekündigte Direktinvestitionsprojekte ausländischer Unternehmen in Europa im Jahr 2017, mit denen neue Betriebsstätten und/oder neue Arbeitsplätze geschaffen wurden, ausgewertet.

„Europa ist wieder stark im Aufwind. Die Wirtschaft wächst, die Anzahl der ausländischen Direktinvestitionen erreichte 2017 ein Rekordhoch und der Arbeitsmarkt erholt sich spürbar. Auch der Brexit hat in dieser Statistik keine sichtbaren Dellen geschlagen. Die Attraktivität des Wirtschaftsraums Europa ist momentan so groß wie nie zuvor“, so Gunther Reimoser, Country Managing Partner EY Österreich.

Trotz des bevorstehenden Brexit setzen ausländische Unternehmen weiter auf den Standort Großbritannien: Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Investitionsprojekte ausländischer Firmen auf den britischen Inseln um sechs Prozent auf 1.205. Damit belegt Großbritannien weiter den ersten Platz im europäischen Standortranking. Deutschland liegt mit 1.124 Projekten und einem Anstieg um ebenfalls sechs Prozent auf dem zweiten Rang. Auf Platz drei rangiert Frankreich mit 779 Projekten – ein starkes Plus von 31 Prozent.

Bei der Zahl der im Zuge dieser Investitionen geschaffenen Arbeitsplätze liegt Großbritannien sogar noch weiter vor Deutschland: Insgesamt wurde die Schaffung von knapp 50.200 Stellen angekündigt – auch in dieser Disziplin belegt Deutschland mit gut 31.000 neuen Arbeitsplätzen den zweiten Rang. Auf Platz drei liegt Russland mit rund 26.000 geschaffenen Jobs.

Hauptgrund für das starke Abschneiden Großbritanniens ist das nochmals gestiegene Engagement US-amerikanischer Unternehmen auf den britischen Inseln, die ihre Investitionen um 16 Prozent auf insgesamt 334 Projekte erhöhten. Die investitionsfreudigen US-Firmen, die bevorzugt auf den britischen Inseln investieren, sind damit auch dafür verantwortlich, dass Großbritannien weiter den Spitzenplatz im Europa-Ranking einnimmt – für Unternehmen aus anderen Teilen der Welt ist hingegen Deutschland der Top-Standort in Europa.

„Das große Vertrauen, das gerade amerikanische Unternehmen in den Standort Großbritannien haben, ist bemerkenswert“, so Reimoser. „Offenbar setzen viele Unternehmen trotz der schwierigen Brexit-Verhandlungen auf eine Einigung, die Unternehmen der britischen Inseln auch künftig einen Zugang zum europäischen Binnenmarkt ermöglicht – denn Europa dürfte langfristig der mit Abstand wichtigste Handelspartner Großbritanniens bleiben.“

Investitionsboom geht an Österreich vorbei – nur Platz 25 im Standortranking
Der Standort Österreich profitiert hingegen kaum vom Investitionsrekord in Europa: Die Anzahl der Investitionsprojekte durch ausländische Investoren schrumpfte hierzulande von 49 auf 40 – ein Rückgang um 18 Prozent. Damit rutscht Österreich im Standortranking von Platz 21 auf 25 zurück. Durch die umgesetzten Projekte wurden 2.913 Jobs in Österreich geschaffen. Das bedeutet im europäischen Vergleich einen Rückfall um zehn Plätze auf Rang 24. Fast die Hälfte der Arbeitsplätze wurde alleine durch Investitionsprojekte von Boehringer Ingelheim, MSD Animal Health und Infineon geschaffen.

„Obwohl die Wirtschaftslage wieder positiv ist, bleibt Österreich Zaungast beim europäischen Investitionsboom. Mit 40 im Land initiierten Investitionsprojekten belegt Österreich einen abgeschlagenen Platz im europäischen Vergleich und liegt damit hinter deutlich kleineren Volkswirtschaften. Österreich ist momentan zu wenig attraktiv für ausländische Investoren – und das, obwohl der Standort durch Lebensqualität, Sicherheit, gute Infrastruktur und qualifizierte Arbeitskräfte punktet“, so Reimoser.

Die Entwicklung ausländischer Direktinvestitionsprojekte in Österreich und in Europa verlief in den vergangenen zehn Jahren wenig einheitlich. Das weltweite Krisenjahr 2009 bedeutete für beide Regionen eine Zäsur – mit einem Rückgang der Projektzahl in Europa um elf Prozent und in Österreich sogar um 36 Prozent. Dieser Rückgang konnte europaweit aber schon 2010 wieder wettgemacht werden: Trotz mehrjähriger Schuldenkrise lagen die Projektzahlen in Europa zuletzt sogar deutlich über den Werten der Jahre 2006 bis 2008. Österreich hingegen konnte bislang noch nicht wieder an das hohe Niveau der Vorkrisenjahre anknüpfen.

„Trotz positiver Signale und Ansätze sind in den vergangenen Jahren zu wenige Reformen angegangen worden. Die größten Baustellen – von der Überregulierung über hohe staatliche Ausgaben und die anhaltend belastende Bürokratie bis hin zu einem moderneren Ausbildungssystem – liegen schon seit längerem auf dem Tisch. Die Regierung ist jetzt angehalten, ihren Fokus auf diese essenziell notwendigen Maßnahmen für den Wirtschaftsstandort Österreich zu richten“, so Reimoser.

Neue Rekordmarken: Österreichs Unternehmen sind Wirtschaftsmotor in Europa
Österreichs Unternehmen spielen beim Aufschwung in Europa jedoch eine tragende Rolle: Sie setzten 2017 im europäischen Ausland 140 Projekte – so viele wie nie zuvor – um. Die Rekordmarke aus dem Vorjahr wurde damit erneut knapp um ein Projekt übersprungen. Im Rahmen dieser Projekte schufen Österreichs Unternehmen 7.624 Arbeitsplätze im europäischen Ausland – das bedeutet Platz 13 im globalen Länderranking.

„Österreichs Betriebe waren 2017 einer der Jobmotoren in Europa – nur Unternehmen aus erheblich größeren Volkswirtschaften haben mehr zum Arbeitsmarktaufschwung im vergangenen Jahr beigetragen. Europa profitiert von der eindrucksvollen Leistungsfähigkeit und hohen Investitionsbereitschaft der österreichischen Unternehmen. Dieses Ergebnis bedeutet aber auch ein erhebliches Ungleichgewicht: Österreichs Unternehmen haben 2017 in Europa dreieinhalb Mal so viele Investitionsprojekte initiiert wie ausländische Investoren hierzulande“, so Reimoser.

Das beliebteste Investitionsziel für Österreichs Unternehmen ist weiterhin Deutschland: 55 Projekte österreichischer Firmen – und damit rund 40 Prozent aller Investitionen – wurden im Nachbarland umgesetzt. Mit großem Abstand rangiert Großbritannien auf Platz zwei (13), gefolgt von Ungarn (10).

Deutsche Konzerne größter europäischer Investor
Deutsche Unternehmen spielen eine wichtige Rolle bei der aktuellen Erholung des europäischen Arbeitsmarkts: Fast 55.700 neue Arbeitsplätze wurden im vergangenen Jahr von deutschen Unternehmen bei ihren Investitionsprojekten im europäischen Ausland geschaffen – zu mehr Stellen führten nur die Investitionen von US-Unternehmen (80.000). In Österreich, aber auch in Ländern wie Tschechien, Ungarn, Bulgarien, der Slowakei und auch der Türkei waren deutsche Unternehmen im vergangenen Jahr die mit Abstand größten Investoren.

„Europa profitiert derzeit erheblich von der Wirtschaftskraft Deutschlands und der hohen Investitionsbereitschaft deutscher Unternehmen“, so Reimoser. „Das Engagement der deutschen Unternehmen ist anhaltend groß – mit positiven Auswirkungen auf die Beschäftigung in den Zielländern“.

Britische Unternehmen entdecken den Investitionsstandort Europa
Während sich französische Unternehmen mit Investitionen im europäischen Ausland zurückhielten und nur 297 Projekte, das sind elf Prozent weniger als im Vorjahr, durchführten, haben britische Unternehmen ihr Engagement im vergangenen Jahr deutlich verstärkt: Die Zahl der Investitionen britischer Unternehmen in Europa kletterte um 35 Prozent auf 464 – so viel wie nie zuvor.

Hauptnutznießer der gestiegenen Investitionsbereitschaft waren Deutschland, wo 110 Investitionen britischer Unternehmen gezählt wurden – 83 Prozent mehr als 2016 – und Frankreich, wo die Zahl der britischen Investitionen um 46 Prozent auf 79 stieg.

„Für britische Unternehmen, die dauerhaft einen Marktzugang zu Europa benötigen, stellt der Brexit eine echte Gefahr dar. Der ungewisse Ausgang der aktuellen Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU veranlasst derzeit viele britische Unternehmen dazu, ein Standbein auf dem Kontinent auf- bzw. auszubauen“, beobachtet Reimoser. „Deutschland und Frankreich als die beiden wichtigsten Volkswirtschaften auf dem Kontinent profitieren besonders stark und dürften auch in den kommenden Jahren bevorzugte Investitionsziele britischer Unternehmen sein“.

Company im Artikel

Infineon

 
Mitglied in der BSN Peer-Group IT, Elektronik, 3D
Show latest Report (09.06.2018)
 



Gunther Reimoser, Country Managing Partner von EY Österreich, Bild: EY © Aussender


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(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

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    Der Wirtschaftsaufschwung in Europa wirkt sich sichtbar positiv auf die Attraktivität des Wirtschaftsraums aus. Ausländische Direktinvestitionen (Foreign Direct Investment, FDI) in Europa stiegen 2017 bereits zum fünften Mal in Folge auf ein neues Allzeithoch: Die Anzahl der Investitionsprojekte kletterte im Vergleich zu der im Vorjahr aufgestellten Rekordmarke um zehn Prozent auf 6.653. Dadurch wurden im vergangenen Jahr insgesamt 353.469 neue Arbeitsplätze geschaffen.

    Das sind die Ergebnisse des 16. „EY’s Attractiveness Survey“ der Prüfungs- und Beratungsorganisation EY. Dafür wurden umgesetzte oder öffentlich angekündigte Direktinvestitionsprojekte ausländischer Unternehmen in Europa im Jahr 2017, mit denen neue Betriebsstätten und/oder neue Arbeitsplätze geschaffen wurden, ausgewertet.

    „Europa ist wieder stark im Aufwind. Die Wirtschaft wächst, die Anzahl der ausländischen Direktinvestitionen erreichte 2017 ein Rekordhoch und der Arbeitsmarkt erholt sich spürbar. Auch der Brexit hat in dieser Statistik keine sichtbaren Dellen geschlagen. Die Attraktivität des Wirtschaftsraums Europa ist momentan so groß wie nie zuvor“, so Gunther Reimoser, Country Managing Partner EY Österreich.

    Trotz des bevorstehenden Brexit setzen ausländische Unternehmen weiter auf den Standort Großbritannien: Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Investitionsprojekte ausländischer Firmen auf den britischen Inseln um sechs Prozent auf 1.205. Damit belegt Großbritannien weiter den ersten Platz im europäischen Standortranking. Deutschland liegt mit 1.124 Projekten und einem Anstieg um ebenfalls sechs Prozent auf dem zweiten Rang. Auf Platz drei rangiert Frankreich mit 779 Projekten – ein starkes Plus von 31 Prozent.

    Bei der Zahl der im Zuge dieser Investitionen geschaffenen Arbeitsplätze liegt Großbritannien sogar noch weiter vor Deutschland: Insgesamt wurde die Schaffung von knapp 50.200 Stellen angekündigt – auch in dieser Disziplin belegt Deutschland mit gut 31.000 neuen Arbeitsplätzen den zweiten Rang. Auf Platz drei liegt Russland mit rund 26.000 geschaffenen Jobs.

    Hauptgrund für das starke Abschneiden Großbritanniens ist das nochmals gestiegene Engagement US-amerikanischer Unternehmen auf den britischen Inseln, die ihre Investitionen um 16 Prozent auf insgesamt 334 Projekte erhöhten. Die investitionsfreudigen US-Firmen, die bevorzugt auf den britischen Inseln investieren, sind damit auch dafür verantwortlich, dass Großbritannien weiter den Spitzenplatz im Europa-Ranking einnimmt – für Unternehmen aus anderen Teilen der Welt ist hingegen Deutschland der Top-Standort in Europa.

    „Das große Vertrauen, das gerade amerikanische Unternehmen in den Standort Großbritannien haben, ist bemerkenswert“, so Reimoser. „Offenbar setzen viele Unternehmen trotz der schwierigen Brexit-Verhandlungen auf eine Einigung, die Unternehmen der britischen Inseln auch künftig einen Zugang zum europäischen Binnenmarkt ermöglicht – denn Europa dürfte langfristig der mit Abstand wichtigste Handelspartner Großbritanniens bleiben.“

    Investitionsboom geht an Österreich vorbei – nur Platz 25 im Standortranking
    Der Standort Österreich profitiert hingegen kaum vom Investitionsrekord in Europa: Die Anzahl der Investitionsprojekte durch ausländische Investoren schrumpfte hierzulande von 49 auf 40 – ein Rückgang um 18 Prozent. Damit rutscht Österreich im Standortranking von Platz 21 auf 25 zurück. Durch die umgesetzten Projekte wurden 2.913 Jobs in Österreich geschaffen. Das bedeutet im europäischen Vergleich einen Rückfall um zehn Plätze auf Rang 24. Fast die Hälfte der Arbeitsplätze wurde alleine durch Investitionsprojekte von Boehringer Ingelheim, MSD Animal Health und Infineon geschaffen.

    „Obwohl die Wirtschaftslage wieder positiv ist, bleibt Österreich Zaungast beim europäischen Investitionsboom. Mit 40 im Land initiierten Investitionsprojekten belegt Österreich einen abgeschlagenen Platz im europäischen Vergleich und liegt damit hinter deutlich kleineren Volkswirtschaften. Österreich ist momentan zu wenig attraktiv für ausländische Investoren – und das, obwohl der Standort durch Lebensqualität, Sicherheit, gute Infrastruktur und qualifizierte Arbeitskräfte punktet“, so Reimoser.

    Die Entwicklung ausländischer Direktinvestitionsprojekte in Österreich und in Europa verlief in den vergangenen zehn Jahren wenig einheitlich. Das weltweite Krisenjahr 2009 bedeutete für beide Regionen eine Zäsur – mit einem Rückgang der Projektzahl in Europa um elf Prozent und in Österreich sogar um 36 Prozent. Dieser Rückgang konnte europaweit aber schon 2010 wieder wettgemacht werden: Trotz mehrjähriger Schuldenkrise lagen die Projektzahlen in Europa zuletzt sogar deutlich über den Werten der Jahre 2006 bis 2008. Österreich hingegen konnte bislang noch nicht wieder an das hohe Niveau der Vorkrisenjahre anknüpfen.

    „Trotz positiver Signale und Ansätze sind in den vergangenen Jahren zu wenige Reformen angegangen worden. Die größten Baustellen – von der Überregulierung über hohe staatliche Ausgaben und die anhaltend belastende Bürokratie bis hin zu einem moderneren Ausbildungssystem – liegen schon seit längerem auf dem Tisch. Die Regierung ist jetzt angehalten, ihren Fokus auf diese essenziell notwendigen Maßnahmen für den Wirtschaftsstandort Österreich zu richten“, so Reimoser.

    Neue Rekordmarken: Österreichs Unternehmen sind Wirtschaftsmotor in Europa
    Österreichs Unternehmen spielen beim Aufschwung in Europa jedoch eine tragende Rolle: Sie setzten 2017 im europäischen Ausland 140 Projekte – so viele wie nie zuvor – um. Die Rekordmarke aus dem Vorjahr wurde damit erneut knapp um ein Projekt übersprungen. Im Rahmen dieser Projekte schufen Österreichs Unternehmen 7.624 Arbeitsplätze im europäischen Ausland – das bedeutet Platz 13 im globalen Länderranking.

    „Österreichs Betriebe waren 2017 einer der Jobmotoren in Europa – nur Unternehmen aus erheblich größeren Volkswirtschaften haben mehr zum Arbeitsmarktaufschwung im vergangenen Jahr beigetragen. Europa profitiert von der eindrucksvollen Leistungsfähigkeit und hohen Investitionsbereitschaft der österreichischen Unternehmen. Dieses Ergebnis bedeutet aber auch ein erhebliches Ungleichgewicht: Österreichs Unternehmen haben 2017 in Europa dreieinhalb Mal so viele Investitionsprojekte initiiert wie ausländische Investoren hierzulande“, so Reimoser.

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    „Europa profitiert derzeit erheblich von der Wirtschaftskraft Deutschlands und der hohen Investitionsbereitschaft deutscher Unternehmen“, so Reimoser. „Das Engagement der deutschen Unternehmen ist anhaltend groß – mit positiven Auswirkungen auf die Beschäftigung in den Zielländern“.

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    Während sich französische Unternehmen mit Investitionen im europäischen Ausland zurückhielten und nur 297 Projekte, das sind elf Prozent weniger als im Vorjahr, durchführten, haben britische Unternehmen ihr Engagement im vergangenen Jahr deutlich verstärkt: Die Zahl der Investitionen britischer Unternehmen in Europa kletterte um 35 Prozent auf 464 – so viel wie nie zuvor.

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    „Für britische Unternehmen, die dauerhaft einen Marktzugang zu Europa benötigen, stellt der Brexit eine echte Gefahr dar. Der ungewisse Ausgang der aktuellen Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU veranlasst derzeit viele britische Unternehmen dazu, ein Standbein auf dem Kontinent auf- bzw. auszubauen“, beobachtet Reimoser. „Deutschland und Frankreich als die beiden wichtigsten Volkswirtschaften auf dem Kontinent profitieren besonders stark und dürften auch in den kommenden Jahren bevorzugte Investitionsziele britischer Unternehmen sein“.

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