Number One 2017: Harald Mahrer für Börse-Input aus der Poltik

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Früher gab es Kapitalmarktbeauftragte, die im BMF angesiedelt waren, vor allem Ex-OMV-Chef Richard Schenz hatte sich in dieser Funktion permanent für den Markt eingesetzt und es in seiner Ära zumindest geschafft, dass Österreich keine „negativen Veredelungen“ in der Kapitalmarktgesetzgebung bekommen hat. Unter Finanzminister Michael Spindelegger wurde der Posten (damals Nolz) ersatzlos gestrichen, und es haben sich seitdem recht viele Gold-Plating-Boshaftigkeiten eingeschlichen, die den Akteuren am Kapitalmarkt das Leben schwerer als an vergleichbaren  Märkten machten.

KMU-Börse. Beispiel: Der Dritte Markt, der für inländische Emittenten „zu“ ist, weil es Namensaktien braucht, für die es kein Register gibt. 2017 sah man internationale Börsegänge in den Dritten Markt der Wiener Börse. Klar, dass die Börse selbst mitargumentiert, dass dies auch für Österreicher möglich sein muss. Zu Sommerbeginn 2016 war es Harald Mahrer (damals Staatssekretär, noch nicht Minister), der eine Pressekonferenz zum Thema KMU-Börse (eigentlich der Dritte Markt) einberufen hatte und börslich Flagge zeigte.  Das ganze Paket zur Mittelstandsfinanzierung - aufbauend auf der Wifo-Mittelstandsbörsen-Studie mit allen Finanzierungszyklus-Maßnahmen, die Unternehmen letztlich kapitalmarkt-fit machen sollen - Seed, Early Stage, Series a+b, Spin-off-Initiative, Ausbau Global Incubator Network - geht auf seine politische Kappe. Dazu war er Vorreiter bei Events zu Blockchain & Digitalisierung.  

Trio. Mahrer ist seit 18. Dezember 2017 Präsident des Österreichischen Wirtschaftsbundes und gilt als künftige Nr. 1 in der Wirtschaftskammer. Es besteht berechtigte Hoffnung, dass er mit dem neuen Finanzminister Hartwig Löger und seiner Nachfolgerin im Wirtschaftsressort, Margarethe Schramböck, die beiden kommen aus börsenotierten Unternehmen (Uniqa bzw. Telekom) ein gutes Gespann in Kapitalmarktthemen bilden kann. In der WKO ist die wichtige AWO angesiedelt, Mahrer könnte mit der AWO den Finanzplatz international promoten. Einen Number One Award gibt es schon jetzt.  

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Gegründet 1819 als die „Erste österreichische Spar-Casse“, ging die Erste Group 1997 mit der Strategie, ihr Retailgeschäft in die Wachstumsmärkte Zentral- und Osteuropas (CEE) auszuweiten, an die Wiener Börse. Durch zahlreiche Übernahmen und organisches Wachstum hat sich die Erste Group zu einem der größten Finanzdienstleister im östlichen Teil der EU entwickelt.


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(Dezember 2017)





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