Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.







Magazine aktuell


#gabb aktuell



26.09.2013, 4646 Zeichen

Robert Zikmund und Christian Drastil haben den Parteien sechs Börsefragen gestellt. Hier die Antworten der ... FPÖ.

In Ihrem aktuellen Parteiprogramm zur Nationalratswahl kommt das Thema „Börse“ oder „Kapitalmarkt“ so gut wie kaum vor. Warum?

Der veröffentlichte Folder stellt eine Zusammenfassung unserer Inhalte in stark verkürzter Form dar. Fragen der Finanzwirtschaft haben auch für uns hohen Stellenwert.

In anderen Ländern ist das üblich: In welcher Frequenz/Regelmäßigkeit tauscht sich ihre Partei mit den Vorständen der Börse über die Situation am heimischen Kapitalmarkt aus? Wer ist zuständig?

Nein, es gab bisher keine Koordinationstreffen unseres Finanzsprechers NAbg. Elmar Podgorschek mit den Vorständen der Börse.

Soll bei sehr langfristiger Vorsorge mit Aktien ein geringerer KESt-Satz zur Anwendung kommen? Wenn ja – warum, wenn nein – warum nicht?

Wir missbilligen die jüngsten Entscheidungen der Regierungsparteien hinsichtlich einer Gleichstellung von kurzfristigen Spekulationen mit langfristigen Investitionen im Rahmen der beschlossenen WP-KEst. Hier ergibt sich ein negativer Lenkungseffekt, der auch dem Finanzplatz schadet.

Erste Schätzungen zeigen, dass das Steueraufkommen – also der Ertrag für die Republik – bei WP-KESt fast null ist. Welchen Sinn macht die Aufrechterhaltung?

Wie die Zahlen zeigen, haben hier die Regierungsparteien eine mehr als unglückliche Entscheidung getroffen, die hoffentlich in der neuen Legislaturperiode von neuen Verantwortungsträgern korrigiert werden wird.

Welche Bedeutung hat der österreichische Kapitalmarkt für den Wirtschaftsstandort Österreich?
Inwiefern und inwieweit sollen Banken an etwaigen weiteren Kosten im Zuge der Krise von verstaatlichten Banken beteiligt werden?

Hinsichtlich des Kapitalmarktes hält die FPÖ grundsätzlich eine Abschottung im Rahmen einer globalisierten Weltwirtschaft für praktisch und juristisch unmöglich und steht Forderungen in diese Richtung skeptisch gegenüber. Dennoch gilt es, durch Eigeninitiative und Kreativität einen vielfältigen Kapitalmarkt und einen gesunden Wettbewerb mit fairen Marktpreisen zu erzeugen und Übertreibungen kompromisslos einzudämmen, damit der Kapitalmarkt seine primäre Funktion als Mittelbeschaffungsinstrument für die Wirtschaftssubjekte auch tatsächlich erfüllen kann. Die FPÖ ist deshalb der Auffassung, dass Steuerpflichtige, die wesentliche Einkünfte aus Kapitalvermögen beziehen, auch einen angemessenen Beitrag für die Erhaltung des Staates zu leisten haben. Dies soll durch moderate Maßnahmen im Steuerrecht verwirklicht werden, die aber keinen in Kapitalflucht ausartenden monetären Abfluss mit sich bringen. Abzulehnen sind dagegen Einmalmaßnahmen, die von ihrem Wesen gegen die Struktur des heimischen Besteuerungswesens verstoßen und dabei Steuerflucht begünstigen. Abgeltungssteuern, die österreichische Vermögen, die im Ausland angelegt wurden, um der heimischen Steuer zu entgehen, einmalig besteuern und danach legalisieren, sind im Endeffekt ein Anreiz zur Steuerflucht. Trotz kurzfristiger Entlastungen wird damit das Budget langfristig belastet und außerdem jene, die versuchen, sich ihrem Beitrag zur Gemeinschaft zu entziehen, entlastet.

Zum zweiten Punkt: Letztendlich muss das Problem in der Grundstruktur gelöst werden. Banken und Kreditinstitute unterliegen wie andere Unternehmen den Anforderungen des freien Marktes; eine Insolvenz muss deswegen ebenso möglich sein. Um Schaden für die Wirtschaft, der auf Grund der besonderen Funktion als Anlage- und Kreditvergabeinstitut entstehen kann, zumindest zu minimieren ohne das Gemeinwesen zu belasten fordert die Freiheitliche Partei eine eigene Bankenkonkursordnung. Bei aller Bedachtnahme auf diese spezielle Funktion sind dabei Hilfeleistungen der Allgemeinheit, die zudem den Wettbewerb krass verzerren, zu vermeiden.

Zahlreiche Experten, aber auch erste Erfahrungen, bringen Ernüchterung in die anfängliche Euphorie der Politik, was die FTT betrifft. Was erwarten sie sich von so einer Steuer? Sehen sie auch Gefahren und wenn ja – welche?

Bei Einführung einer derartigen Steuer ist zu beachten, dass gerade auch die großen Finanzzentren weltweit eingebunden sind. Vor allem das Vereinigte Königreich hat sich mit Rücksichtnahme auf die City of London als weltweit größtem Finanzzentrum bisher einer Finanztransaktionssteuer immer verweigert. Die nächst größeren Finanzzentren liegen außerhalb der Europäischen Union, wobei allein das Finanzzentrum Zürich überhaupt in Europa liegt. Um die gewollte Lenkungswirkung zu entfalten, ist es jedoch von besonderer Bedeutung die wichtigsten Finanzzentren in eine Finanztransaktionssteuer miteinzubeziehen.



Was noch interessant sein dürfte:


Was Die Grünen zur Wiener Börse sagen

Was das BZÖ zur Wiener Börse sagt

Was das Team Stronach zur Wiener Börse sagt

Was die Neos zur Wiener Börse sagen

Was die Piratenpartei zur Wiener Börse sagt

„In kommunistischen Ländern gibt es mehr Börsesupport als in Wien“

"Das ATX-Listing ist eine Herzensangelegenheit“

Wahl 2013: Was Privatanleger zum Wahlergebnis sagen

Link-Mix vor Marktstart, 30.9.: Nach der Wahl 2013, bene, Evotec, Deutz

Wahl 2013: Ein freundlicher Aufruf an die neue Bundesregierung aus Kapitalmarktsicht! (Ulrike Haidenthaller)

Wahl 2013: Zumindest kein Schaden für den ATX

Link-Mix vor Marktstart, 27.9.: Adidas, Reebok, Nokia, Citigroup, K&S

Wahl 2013: Acht Parteien im Börse-Q&A, börsefreundlich sind ...

Was die SPÖ zur Wiener Börse sagt



BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Wiener Börse Party #1198: ATX schwächer, guter Tag für Semperit, 2. Versuch vom Sommerloch und eine klare Präferenz bei Addiko Bank




 

Bildnachweis

1. So sieht unser Börse Q&A für das Fachheft 13 (erscheint 27.9.) optisch aus http://www.christian-drastil.com/fachheft-info/ , (© Politikerfiguren by Neos, Fotos by finanzmarktfoto.at/Martina Draper)   >> Öffnen auf photaq.com

Aktien auf dem Radar:Porr, Kapsch TrafficCom, Flughafen Wien, EuroTeleSites AG, RHI Magnesita, Austriacard Holdings AG, OMV, Telekom Austria, voestalpine, Verbund, SBO, Lenzing, Strabag, FACC, Bawag, Andritz, Addiko Bank, Frequentis, RBI, Semperit, BKS Bank Stamm, Marinomed Biotech, Amag, CPI Europe AG, Österreichische Post, UBM, IBM, Goldman Sachs, Commerzbank, Fresenius Medical Care, Mercedes-Benz Group.


Random Partner

Societe Generale
Société Générale ist einer der weltweit größten Derivate-Emittenten und auch in Deutschland bereits seit 1989 konstant als Anbieter für Optionsscheine, Zertifikate und Aktienanleihen aktiv. Mit einer umfangreichen Auswahl an Basiswerten aller Anlageklassen (Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen und Zinsen) überzeugt Société Générale und nimmt in Deutschland einen führenden Platz im Bereich der Hebelprodukte ein.

>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


rot/weiß/roter Bulle seitlich nach rechts


rot/weiß/roter Bulle von vorne


rot/weiß/roter Bulle seitlich nach links


rot/weiß/roter Bär seitlich nach links


rot/weiß/roter Bär seitlich nach links


rot/weiß/roter Bär seitlich nach rechts auf Smeil Aufkleber


rot/weiß/roter Bär seitlich nach rechts auf Smeil Aufkleber


rot/weiß/roter Bulle seitlich nach rechts auf Smeil Aufkleber


rot/weiß/roter Bulle seitlich nach rechts auf Smeil Aufkleber


rot/weiß/roter Bulle, rot/weiß/roter Bär gegenüber


rot/weiß/roter Bulle, rot/weiß/roter Bär seitlich gegenüber


rot/weiß/roter Bulle vor rot/weiß/rotem Bär


rot/weiß/roter Bär vor rot/weiß/rotem Bullen


rot/weiß/roter Bulle und rot/weiß/roter Bär vor Smeil Aufkleber


rot/weiß/roter Bulle und rot/weiß/roter Bär vor Smeil Aufkleber


rot/weiß/roter Bulle und rot/weiß/roter Bär, Bulle nimmt Bär auf die Hörner


rot/weiß/roter Bulle und rot/weiß/roter Bär von hinten


Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten



Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    #gabb #2143

    Featured Partner Video

    Börsenradio Zwischenbericht Fr. 10.07.26 - KI Rally zurück SK Hynix treibt Chips

    Die KI-Rally lebt wieder. Halbleiterwerte ziehen weltweit kräftig an. Auslöser ist der milliardenschwere Börsengang von SK Hynix. Der DAX bleibt dagegen vorerst auf der Stelle. Warum Anleger trotzd...

    Books josefchladek.com

    Mark Mahaney
    Polar Night
    2019/2021
    Trespasser

    Karl Blossfeldt
    Wundergarten der Natur. Neue Bilddokumente schöner Pflanzenformen
    1932
    Verlag für Kunstwissenschaft

    Stephen Gill
    The Pillar
    2019
    Nobody

    Mellen Burns
    Skimpies
    2024
    burns books

    Larry Clark
    Tulsa (first edition)
    1971
    Lustrum Press