31.03.2025, 3364 Zeichen
Wien (OTS) - Die heute von der Statistik Austria veröffentlichte Zahl
zum
gesamtstaatlichen Defizit 2024 liegt mit 4,7 Prozent deutlich höher
als die von Wirtschaftsforschern bisher prognostizierten Werte. Ein
Grund dafür ist die schwache Wirtschaftslage, die insbesondere durch
die anhaltend schwierige weltpolitische Situation verursacht wird und
sich negativ auf die Budgets von Bund, Ländern, Gemeinden und
Sozialversicherung auswirkt. Umso mehr ist eine gemeinsame,
gesamtstaatliche Kraftanstrengung notwendig, um die Staatsfinanzen zu
sanieren. Die Regierung bekennt sich dazu, den Konsolidierungskurs
über die vereinbarten Einsparungen im Doppelbudget 2025/26 zu halten.
Dabei ist es wichtig, Konjunktur und Beschäftigung nicht weiter, etwa
durch neue Steuern zu belasten, sondern auf Planbarkeit, langfristige
Reformen, Effizienzsteigerungen und Offensiv-Maßnahmen zu setzen.
Bundesminister für Finanzen Markus Marterbauer: „Die Ausgangslage
ist ernst, deshalb werden wir Schritt für Schritt alles tun, um das
gesamtstaatliche Defizit zu senken. Ein Budget saniert man anhand von
Fakten, Daten, wissenschaftlichen Analysen und einer Politik der
ruhigen Hand, die sich an klaren Zielen orientiert. Unser Ziel ist
es, die Staatsfinanzen wieder in Ordnung zu bringen. Alle werden
ihren Beitrag leisten müssen. Trotz der Herausforderungen bin ich
zuversichtlich, denn die Stärke unseres Landes ist der Zusammenhalt
und die Zusammenarbeit - gerade in schwierigen Zeiten. Im Zuge der
Bankenkrise lag das Defizit im Jahr 2009 bei 5,38 Prozent des BIP.
Auch damals konnte durch ein verantwortungsbewusstes gemeinsames
Wirken in der Regierung und von Bund und Ländern das Budgetdefizit
gesenkt werden. Es wird uns auch diesmal gelingen.“
Staatssekretärin für Finanzen Barbara Eibinger-Miedl: „In
wirtschaftlich herausfordernden Zeiten braucht es Zuversicht,
Zusammenhalt und das Bauen von Brücken in der Politik - insbesondere
zwischen stabilen Finanzen und neuen Zukunftschancen. Jetzt geht es
darum, Wachstum zu fördern und den Wirtschaftsmotor wieder
anzukurbeln. Wir halten daher klar und konsequent am aufgezeichneten
Budgetpfad fest, weil wir überzeugt davon sind, dass wir mit diesem
eingeschlagenen Weg die Staatsfinanzen in Ordnung bringen werden
können. Mit einem gemeinsamen Kraftakt von Bund, Ländern und
Gemeinden, mit einem klaren Plan und dem Vertrauen auf die Stärken
unseres Landes bin ich zuversichtlich, dass wir auch diese
Herausforderung meistern werden können - so wie wir das in der
Vergangenheit bereits getan haben.“
Staatssekretär für Deregulierung und Entbürokratisierung Sepp
Schellhorn: „Unsere gemeinsame Anstrengung, unser gemeinsames
Versprechen als Bundesregierung – das Budget zu sanieren und
gleichzeitig wichtige Reformschritte für eine bessere Zukunft zu
setzen – gilt es nun mit Tatendrang und Mut fort- und umzusetzen. Ja,
jede und jeder wird mitanpacken müssen und nein, das wird für
niemanden ein Zuckerschlecken. Aber nur so wird es gelingen, das
Budget wieder zu gesunden und als Gesamtstaat nicht nur saniert,
sondern auch modernisiert und gestärkt aus dem Prozess
herauszukommen. Darüber hinaus ist es wesentlich, rasch dort zu
entlasten, wo kein Steuergeld in die Hand genommen werden muss: bei
überbordender Bürokratie – für mehr unternehmerische Freiheit, damit
der Wirtschaftsstandort gestärkt sowie Arbeitsplätze und Wohlstand
gesichert werden können
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