07.05.2026, 3331 Zeichen
Kontron steigerte den Umsatz im 1. Quartal um 1,7 Prozent auf 363,7 Mio. Euro. Der um die Entkonsolidierung des COM-Geschäfts (19,4 Mio. Euro) und den Verkäufen des IT-Services Geschäfts in Ungarn und Bulgarien (8,6 Mio. Euro) bereinigte Vorjahreswert lag bei 357,5 Mio. Euro. Laut Kontron zeigte sich in den Kernbereichen ein robustes Wachstum, besonders dynamisch hätten sich die Divisionen Aerospace und Defense sowie Transportation entwickelt, die von steigenden Investitionen in Infrastruktur und Verteidigung profitieren und mit 27,8 Prozent (Transportation) und 25,2 Prozent (Defense) im Vergleich zu Q1 2025 wuchsen. Der Auftragsbestand der Kontron AG erreichte ein Rekordniveau von rund 2.544 Mio. Euro (31. Dezember 2025: 2.495 Mio. Euro) bei einer Book-to-Bill-Ratio von 1,13.
Das operative Ergebnis auf vergleichbarer Basis belief sich im 1. Quartal 2026 auf 46,1 Mio. Euro (berichtet 37,6 Mio. Euro), nach einem Vorjahreswert von 45,3 Mio. Euro (berichtet 48,0 Mio. Euro). Das EBITDA wurde durch Restrukturierungsaufwendungen von 8,5 Mio. Euro für den Abbau von 339 Mitarbeitenden belastet. Das angepasste Konzernergebnis nach Minderheitenanteilen belief sich im ersten Quartal 2026 auf 20,0 Mio. Euro (berichtet 14,0 Mio. Euro) (Vj.: berichtet 20,1 Mio. Euro).
Kontron treibt die strategische Neuausrichtung des Konzerns voran. Im ersten Quartal wurden 56% aller Entwicklungsaufwendungen im Bereich Software + Solutions durchgeführt, in diesem Bereich sind mittlerweile 66 Prozent aller Mitarbeitenden in der Entwicklung tätig. Bei Schlüsseltechnologien wie VPX (Defense), FRMCS (Zugverkehr) oder AI Cybersecurity ist Kontron eigenen Angaben zufolge Technologieführer.
Im Bereich GreenTec wurde ein umfassendes Restrukturierungsprogramm initiiert. Dabei werden insgesamt 500 Stellen bis August 2026 abgebaut und damit jährlich über 30 Mio. Euro an Kosten eingespart. Der negative Einmaleffekt wird sich insgesamt voraussichtlich auf 25 Mio. Euro belaufen. Ziel ist die nachhaltige Verbesserung der Profitabilität über margenstarke Wachstumsfelder.
Der operative Cashflow lag im ersten Quartal bei minus 9,1 Mio. Euro (Vj.: 2,8 Mio. Euro) und reflektiert insbesondere den temporären Aufbau von Lagerbeständen im Zuge der Lieferketten-Verwerfungen in Q1. Zum Ende des ersten Quartals betrugen die liquiden Mittel 200,9 Mio. Euro bei einer Nettoverschuldung von 190,5 Mio. Euro. Bis Ende des dritten Quartals erwartet Kontron den Zahlungseingang von 126 Mio. aus dem Abgang des COM-Geschäfts.
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet Kontron trotz fehlender 75 Mio. Euro Umsätze der im Jahr 2025 veräußerten Einheiten einen Umsatz leicht über Vorjahresniveau, was einem organischen Wachstum von 8 Prozent entspricht. Die nicht ausgelieferten Kundenbestellungen (Delinquent Backlog) von 32,8 Mio. Euro im Q1 2026 aufgrund von gestörten Lieferkettenverwerfungen sollen bis Jahresende abgebaut werden. "Von dem bisher in Aussicht gestellten Umsatzwachstum über Akquisitionen wollen wir aufgrund der aktuellen unsicheren Wirtschaftslage Abstand nehmen," so das Unternehmen.
Der Vorstand erwartet im Geschäftsjahr 2026 weiterhin ein bereinigtes EBITDA von 225 Mio. Euro vor Restrukturierungsaufwendungen von rund 25 Mio. Euro. Die GreenTec Sparte soll bereits im vierten Quartal 2026 wieder in die Gewinnzone zurückkehren, wie es heißt.
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