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PIR-News: EVN, RBI, Strabag, Erste Group, Research zu Uniqa (Christine Petzwinkler)

18.12.2025, 4625 Zeichen

Die EVN konnte das Geschäftsjahr 2024/2025 mit Umsatzerlösen in Höhe von 3000,0 Mio. Euro abschließen, das ist ein Plus von 3,8 Prozent zum Vorjahr. Zurückzuführen war dies auf positive Mengen- und Preiseffekte in den Vertriebsgesellschaften in Bulgarien und Nordmazedonien sowie in den Verteilnetzgesellschaften in allen drei Kernmärkten der EVN, so das Unternehmen. Die kühleren Temperaturen im Winterhalbjahr bewirkten zudem auch einen Umsatzanstieg bei der EVN Wärme. Abgeschwächt wurden diese Entwicklungen durch preis- und mengenbedingt rückläufige Erlöse aus der Vermarktung der eigenen erneuerbaren Erzeugung und im Erdgashandel. Das EBITDA verbesserte sich im Jahresvergleich um 19,2 Prozent auf 909,1 Mio. Euro. Das EBIT wird mit 490,9 Mio. Euro ausgewiesen (Vorjahr: 404,3 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Ertragsteuern liegt mit 574,4 Mio. Euro um 4,5 Prozent über dem Vorjahreswert, das Konzernergebnis bei 436,7 Mio. Euro (-7,4 Prozent). Der Vorstand wird der 97. ordentlichen Hauptversammlung die Ausschüttung einer stabilen Dividende von 0,90 Euro je Aktie vorschlagen (2023/2024: 0,90 Euro). Folgende Dividendenstrategie wird verfolgt: Für die Geschäftsjahre ab 2025/26 soll die Dividendenausschüttung zumindest 0,90 Euro je Aktie betragen. In den Folgejahren soll die Dividendenausschüttung bis zum Geschäftsjahr 2029/30 auf zumindest 1,10 Euro je Aktie so erhöht werden, dass eine Ausschüttungsquote von rund 40 Prozent erreicht wird, so das Versorgungsunternehmen. Für das Geschäftsjahr 2025/26 geht die EVN unter der Annahme eines stabilen regulatorischen und energiepolitischen Umfelds von einem EBITDA und einem Konzernergebnis etwa auf dem Niveau des Vorjahres aus. Für die Analysten von Raiffeisen Research ist die Geschäftsentwicklung solide, der Umsatz lag unter ihrer Prognose, das EBITDA übertrifft allerdings die Schätzungen von im Schnitt 852,27 Mio. Euro.
EVN ( Akt. Indikation:  27,55 /27,75, 2,41%)

Bei der RBI kommt es im kommenden Jahr zu einem CEO-Wechsel: Michael Höllerer wurde vom Aufsichtsrat zum Nachfolger von Johann Strobl als Vorstandsvorsitzenden der RBI bestellt. Das Mandat wird am 1. Juli 2026 angetreten. Der Wechsel erfolgt auf die Entscheidung von Johann Strobl, keine Verlängerung seines im Februar 2027 auslaufenden Vorstandsmandats anzustreben und eine geordnete Nachfolge noch vor Ablauf seiner Funktionsperiode sicherzustellen, teilt die RBI mit. Der Aufsichtsrat hat außerdem beschlossen, das Mandat von Andreas Gschwenter als CIO ab dem 1. Juli 2026 um drei Jahre zu verlängern.
RBI ( Akt. Indikation:  36,58 /36,64, -1,59%)

Aktiendeals: Der vom Betriebsrat entsendete RBI-Aufsichtsrat Peter Anzeletti-Reikl hat am heutigen Tag 3.475 Aktien zu je 36,47 Euro verkauft, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.
RBI ( Akt. Indikation:  36,58 /36,64, -1,59%)

Die polnische Finanzaufsicht KNF hat den im Mai von der Erste Group angekündigten Kauf der polnischen Tochter der spanischen Bank Santander genehmigt. Die Erste Group erwirbt einen Anteil von 49 Prozent für 6,8 Mrd. Euro. Rund 37,8 Prozent der Anteile befinden sich im Streubesitz, die restlichen 13 Prozent hält Santander.
Erste Group ( Akt. Indikation:  99,15 /99,25, 0,05%)

Daniel Rath übernimmt mit Mitte 2026 die Leitung des Firmenkundengeschäfts der Erste Bank Oesterreich als zuständiger Vorstand. Zuletzt leitete er seit 2019 den Bereich „Group Corporates“ der Raiffeisen Bank International AG (RBI). Davor leitete er von 2014 bis 2018 das Großkundengeschäft (Group Large Corporates) der Erste Group Bank AG.

Wie die Strabag informiet, wurden die Gespräche mit der Viacama AG (vormals Vamed AG) beendet. Strabag werde daher die AKH-Betriebsführungsgesellschaft, VKMB Krankenhausmanagement und Betriebsführungsges.m.b.H., nicht erwerben, heißt es in einer Mitteilung.
Strabag ( Akt. Indikation:  78,20 /78,40, 0,51%)

Die Analysten der Baader Bank stufen die Uniqa-Aktie mit "Add" und Kursziel 17,8 Euro ein. In einem Research-Update meinen sie: "Uniqas jüngste Kapitalmarktpräsentation vermittelte einen starken Optimismus, und das unserer Ansicht nach zu Recht. Neben der formalen Anhebung der Ziele für das Geschäftsjahr 2028 waren die wichtigsten Erkenntnisse die hohe Visibilität auf ein weiterhin profitables Wachstum in Mittel- und Osteuropa sowie eine strukturelle Steigerung des Gewinns im Gesundheitsbereich. Vor diesem Hintergrund halten wir Uniqas Gewinnziele je Aktie nicht nur für erreichbar, sondern potentiell sogar für konservativ."
Uniqa ( Akt. Indikation:  15,20 /15,26, -1,74%)

(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 18.12.)


(18.12.2025)

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Erste Group
Akt. Indikation:  100.90 / 101.60
Uhrzeit:  13:02:03
Veränderung zu letztem SK:  -1.32%
Letzter SK:  102.60 ( 1.58%)

EVN
Akt. Indikation:  28.40 / 28.55
Uhrzeit:  13:04:32
Veränderung zu letztem SK:  -0.96%
Letzter SK:  28.75 ( 0.88%)

RBI
Akt. Indikation:  48.80 / 49.38
Uhrzeit:  13:02:03
Veränderung zu letztem SK:  -0.30%
Letzter SK:  49.24 ( 0.24%)

Strabag
Akt. Indikation:  91.20 / 92.10
Uhrzeit:  13:02:51
Veränderung zu letztem SK:  -0.27%
Letzter SK:  91.90 ( -0.86%)

Uniqa
Akt. Indikation:  17.32 / 17.46
Uhrzeit:  12:59:02
Veränderung zu letztem SK:  -0.40%
Letzter SK:  17.46 ( -1.58%)



 

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    18.12.2025, 4625 Zeichen

    Die EVN konnte das Geschäftsjahr 2024/2025 mit Umsatzerlösen in Höhe von 3000,0 Mio. Euro abschließen, das ist ein Plus von 3,8 Prozent zum Vorjahr. Zurückzuführen war dies auf positive Mengen- und Preiseffekte in den Vertriebsgesellschaften in Bulgarien und Nordmazedonien sowie in den Verteilnetzgesellschaften in allen drei Kernmärkten der EVN, so das Unternehmen. Die kühleren Temperaturen im Winterhalbjahr bewirkten zudem auch einen Umsatzanstieg bei der EVN Wärme. Abgeschwächt wurden diese Entwicklungen durch preis- und mengenbedingt rückläufige Erlöse aus der Vermarktung der eigenen erneuerbaren Erzeugung und im Erdgashandel. Das EBITDA verbesserte sich im Jahresvergleich um 19,2 Prozent auf 909,1 Mio. Euro. Das EBIT wird mit 490,9 Mio. Euro ausgewiesen (Vorjahr: 404,3 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Ertragsteuern liegt mit 574,4 Mio. Euro um 4,5 Prozent über dem Vorjahreswert, das Konzernergebnis bei 436,7 Mio. Euro (-7,4 Prozent). Der Vorstand wird der 97. ordentlichen Hauptversammlung die Ausschüttung einer stabilen Dividende von 0,90 Euro je Aktie vorschlagen (2023/2024: 0,90 Euro). Folgende Dividendenstrategie wird verfolgt: Für die Geschäftsjahre ab 2025/26 soll die Dividendenausschüttung zumindest 0,90 Euro je Aktie betragen. In den Folgejahren soll die Dividendenausschüttung bis zum Geschäftsjahr 2029/30 auf zumindest 1,10 Euro je Aktie so erhöht werden, dass eine Ausschüttungsquote von rund 40 Prozent erreicht wird, so das Versorgungsunternehmen. Für das Geschäftsjahr 2025/26 geht die EVN unter der Annahme eines stabilen regulatorischen und energiepolitischen Umfelds von einem EBITDA und einem Konzernergebnis etwa auf dem Niveau des Vorjahres aus. Für die Analysten von Raiffeisen Research ist die Geschäftsentwicklung solide, der Umsatz lag unter ihrer Prognose, das EBITDA übertrifft allerdings die Schätzungen von im Schnitt 852,27 Mio. Euro.
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    Bei der RBI kommt es im kommenden Jahr zu einem CEO-Wechsel: Michael Höllerer wurde vom Aufsichtsrat zum Nachfolger von Johann Strobl als Vorstandsvorsitzenden der RBI bestellt. Das Mandat wird am 1. Juli 2026 angetreten. Der Wechsel erfolgt auf die Entscheidung von Johann Strobl, keine Verlängerung seines im Februar 2027 auslaufenden Vorstandsmandats anzustreben und eine geordnete Nachfolge noch vor Ablauf seiner Funktionsperiode sicherzustellen, teilt die RBI mit. Der Aufsichtsrat hat außerdem beschlossen, das Mandat von Andreas Gschwenter als CIO ab dem 1. Juli 2026 um drei Jahre zu verlängern.
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    Die polnische Finanzaufsicht KNF hat den im Mai von der Erste Group angekündigten Kauf der polnischen Tochter der spanischen Bank Santander genehmigt. Die Erste Group erwirbt einen Anteil von 49 Prozent für 6,8 Mrd. Euro. Rund 37,8 Prozent der Anteile befinden sich im Streubesitz, die restlichen 13 Prozent hält Santander.
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