21.06.2020
Zugemailt von / gefunden bei: Raiffeisen Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Aus dem wöchentlichen Marktausblick von Raiffeisen Research: Die von den deutlich ansteigenden Neuinfektionszahlen in den USA angefeu- erte Korrektur an den Märkten stellte sich dann doch nur als kurzes Strohfeuerheraus. Im Gegenteil erholten sich die Märkte recht schnell dank positiver Wirtschaftsdaten aus den USA und Europa (ZEW, Einzelhandelsverkäufe USA, ...). Im Lauf der vergangenen Wochen haben wir bereits in diversen Publikationen darauf hingewiesen, dass ein weiterer globaler, oder zumindest US-weiter Lockdown zwar verheerend wäre, aber wir einen solchen aus einer Vielzahl an Gründen für unwahrscheinlich halten.
Regionale Infektionsanstiege und punktuelle Verschärfungen der Gegenmaßnahmen waren und sind stets Teil unseres Basisszenarios gewesen. Wobei auffällig ist, dass in vielen der US-Bundesstaaten und anderen Ländern wie Brasilien die Infektionszahlen nie wirklich sanken, sondern trotz anhaltender „erster Welle“ gelockert wurde – die steigenden Zahlen scheint man dort in Kauf zu nehmen, während in den anderen (Bundes-)Staaten die Fallzahlen weiterhin unter Kontrolle sind (ebenso wie in Europa). Hinzu kommt, dass wir einen weiteren Shutdown nicht nur deshalb als unwahrscheinlich erachten, da er zum einen schlicht finanziell nicht mehr leistbar ist – sowohl für den Großteil der Staaten, als auch der Unternehmen –, zum anderen ein solcher aufgrund der steilen Lernkurve der letzten Monate auch gar nicht notwendig werden sollte.
Zu einem ähnlichen Schluss dürften auch die Kapitalmärkte mittlerweile gekommen sein, sodass ein bedeutender Teil der jüngsten Verluste bereits wieder wettgemacht wurde. In Summe scheint sich die Aufwärtsbewegung fortzusetzen und Rezessionsängste und Lockdownsorgen rücken abermals in den Hintergrund. Eine technische Korrektur nach dem starken Rebound war eigentlich längst zu erwarten und da der schärfste Teil der Aktienmarkterholung wahrscheinlich bei vielen Indizes bereits eingetreten ist, ist für die Zukunft von einem flacheren und gleichzeitig volatileren Anstieg auszugehen. Gerade da zusätzliche, geopolitische Themen wie der Streit China/USA, Nordkorea oder der US- Präsidentschaftswahlkampf durchaus immer wieder für Akzente sorgen können. Wenngleich wir unsere längerfristige, bullishe Grundhaltung aufgrund langfristig attraktiver Performanceerwartungen beibehalten, ist wie gesagt für die nahe Zukunft ein flacherer, volatiler Verlauf für die Aktienmärkte wahrscheinlicher, weswegen wir unsere Empfehlungen auf „Halten“ belassen
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Aktien auf dem Radar:Austriacard Holdings AG, Addiko Bank, Agrana, ATX Prime, Mayr-Melnhof, Rosgix, AT&S, Palfinger, Pierer Mobility, Porr, EVN, Österreichische Post, Warimpex, EuroTeleSites AG, Andritz, CA Immo, Frequentis, Gurktaler AG Stamm, Semperit, voestalpine, Wienerberger, Frauenthal, UBM, Kapsch TrafficCom, Telekom Austria, Marinomed Biotech, BTV AG, Oberbank AG Stamm, BKS Bank Stamm, Josef Manner & Comp. AG, Zumtobel.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)275256
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Erste Group
Gegründet 1819 als die „Erste österreichische Spar-Casse“, ging die Erste Group 1997 mit der Strategie, ihr Retailgeschäft in die Wachstumsmärkte Zentral- und Osteuropas (CEE) auszuweiten, an die Wiener Börse. Durch zahlreiche Übernahmen und organisches Wachstum hat sich die Erste Group zu einem der größten Finanzdienstleister im östlichen Teil der EU entwickelt.
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Regionale Infektionsanstiege und punktuelle Verschärfungen der Gegenmaßnahmen waren und sind stets Teil unseres Basisszenarios gewesen. Wobei auffällig ist, dass in vielen der US-Bundesstaaten und anderen Ländern wie Brasilien die Infektionszahlen nie wirklich sanken, sondern trotz anhaltender „erster Welle“ gelockert wurde – die steigenden Zahlen scheint man dort in Kauf zu nehmen, während in den anderen (Bundes-)Staaten die Fallzahlen weiterhin unter Kontrolle sind (ebenso wie in Europa). Hinzu kommt, dass wir einen weiteren Shutdown nicht nur deshalb als unwahrscheinlich erachten, da er zum einen schlicht finanziell nicht mehr leistbar ist – sowohl für den Großteil der Staaten, als auch der Unternehmen –, zum anderen ein solcher aufgrund der steilen Lernkurve der letzten Monate auch gar nicht notwendig werden sollte.
Zu einem ähnlichen Schluss dürften auch die Kapitalmärkte mittlerweile gekommen sein, sodass ein bedeutender Teil der jüngsten Verluste bereits wieder wettgemacht wurde. In Summe scheint sich die Aufwärtsbewegung fortzusetzen und Rezessionsängste und Lockdownsorgen rücken abermals in den Hintergrund. Eine technische Korrektur nach dem starken Rebound war eigentlich längst zu erwarten und da der schärfste Teil der Aktienmarkterholung wahrscheinlich bei vielen Indizes bereits eingetreten ist, ist für die Zukunft von einem flacheren und gleichzeitig volatileren Anstieg auszugehen. Gerade da zusätzliche, geopolitische Themen wie der Streit China/USA, Nordkorea oder der US- Präsidentschaftswahlkampf durchaus immer wieder für Akzente sorgen können. Wenngleich wir unsere längerfristige, bullishe Grundhaltung aufgrund langfristig attraktiver Performanceerwartungen beibehalten, ist wie gesagt für die nahe Zukunft ein flacherer, volatiler Verlauf für die Aktienmärkte wahrscheinlicher, weswegen wir unsere Empfehlungen auf „Halten“ belassen
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Erste Group
Gegründet 1819 als die „Erste österreichische Spar-Casse“, ging die Erste Group 1997 mit der Strategie, ihr Retailgeschäft in die Wachstumsmärkte Zentral- und Osteuropas (CEE) auszuweiten, an die Wiener Börse. Durch zahlreiche Übernahmen und organisches Wachstum hat sich die Erste Group zu einem der größten Finanzdienstleister im östlichen Teil der EU entwickelt.
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