20.06.2020
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Aus dem Equity Weekly der Erste Group: Kapsch TrafficCom veröffentlichte diese Woche sein finales Ergebnis 2019/20, welches im Großen und Ganzen die vorläufigen Zahlen bestätigte. Bei einem stabilen Umsatz von EUR 731 Mio. drehte das Jahresergebnis auf EUR – 48,1 Mio. Ein Zusammentreffen mehrerer negativer Effekte führte zu diesem heftigen Abrutsch, darunter die komplette Wertberichtigung des Projektes in Sambia (EUR -27 Mio.), Abschreibungen infolge der Beendi- gung der deutschen Maut (EUR 2 Mio.) aber auch Kostenüberschreitungen bei der Implementierung von Software-Lösungen in bestehende Kundensys- teme. Der Dividendenvorschlag beträgt EUR 0,25/Aktie nach EUR 1,50/Aktie letztes Jahr. Für 2020/21 erwartet das Management wieder ein klar positives EBIT trotz der aktuell eingeschränkten Visibilität. Einige der Herausforderungen aus dem abgelaufenen Wirtschaftsjahr werden Kapsch auch heuer noch begleiten wie die Personalknappheit in Nordamerika, Mehraufwand bei der Implementierung von Software-Lösungen und generell der Wegfall des profitablen tschechischen Mautvertrages. Langfristig sieht sich das Unternehmen gut positioniert für die Investitionsoffensive in die Entkarbonisierung.
Ausblick. Wir haben im Vorfeld der Zahlen unsere Schätzungen überarbeitet und setzten unser neues Kursziel auf EUR 23 (zuletzt EUR 30) herab. Unsere Empfehlung haben wir jedoch auf Akkumulieren angehoben. Viele Projekte sind zuletzt nicht rund gelaufen für den Anbieter von Verkehrsmanagementsystemen. Wir erwarten daher, dass es einige Quartale dauern wird bis Kapsch wieder auf den Wachstumspfad zurückkehren wird. Grundsätzlich sehen wir Kapsch als Nutznießer des im Dezember 2019 beschlossenen Green Deals mit dem Investitionsfonds von EUR 1 Billion bis 2030. Das Unternehmen ist bestens positioniert für Projekte im Bereich ITS (intelligente Transportmärkte) in Städten und auf Autobahnen. Die nächsten Ausschreibungen sind die ETC-Systeme in Kroatien und Polen. Zusätzlich stellen mögliche Schadenersatzzahlungen für das abgeblasene Mautsystem in Deutschland Trigger für den Aktienkurs dar.
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Aktien auf dem Radar:FACC, CPI Europe AG, Wienerberger, Agrana, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, SBO, Semperit, AT&S, DO&CO, Erste Group, Frequentis, Linz Textil Holding, Mayr-Melnhof, Palfinger, Porr, Polytec Group, RBI, Uniqa, VIG, voestalpine, Wiener Privatbank, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Kapsch TrafficCom, Verbund, Amag, CA Immo, EVN, Flughafen Wien, Österreichische Post.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)275241
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Schwabe, Ley & Greiner (SLG)
Das Unternehmen SLG wurde 1988 gegründet und ist spezialisiert auf die Beratung im Bereich Finanz- und Treasury-Management.
Wir sind Marktführer im gesamten deutschsprachigen Raum und verfügen über einen soliden Partnerkreis. Diesen haben wir zur Stärkung des Unternehmens kontinuierlich erweitert.
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20.06.2020
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Aus dem Equity Weekly der Erste Group: Kapsch TrafficCom veröffentlichte diese Woche sein finales Ergebnis 2019/20, welches im Großen und Ganzen die vorläufigen Zahlen bestätigte. Bei einem stabilen Umsatz von EUR 731 Mio. drehte das Jahresergebnis auf EUR – 48,1 Mio. Ein Zusammentreffen mehrerer negativer Effekte führte zu diesem heftigen Abrutsch, darunter die komplette Wertberichtigung des Projektes in Sambia (EUR -27 Mio.), Abschreibungen infolge der Beendi- gung der deutschen Maut (EUR 2 Mio.) aber auch Kostenüberschreitungen bei der Implementierung von Software-Lösungen in bestehende Kundensys- teme. Der Dividendenvorschlag beträgt EUR 0,25/Aktie nach EUR 1,50/Aktie letztes Jahr. Für 2020/21 erwartet das Management wieder ein klar positives EBIT trotz der aktuell eingeschränkten Visibilität. Einige der Herausforderungen aus dem abgelaufenen Wirtschaftsjahr werden Kapsch auch heuer noch begleiten wie die Personalknappheit in Nordamerika, Mehraufwand bei der Implementierung von Software-Lösungen und generell der Wegfall des profitablen tschechischen Mautvertrages. Langfristig sieht sich das Unternehmen gut positioniert für die Investitionsoffensive in die Entkarbonisierung.
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