30.05.2020
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Aus dem Equity Weekly der Erste Group: Die Immofinanz erzielte operativ im 1. Quartal 2020 ein sehr gutes Ergebnis. Die Mieterlöse stiegen um 13,4% auf 74,0 Mio. Euro vor allem als Folge von Zukäufen im letzten Jahr. Während das operative Ergebnis um 18,0% auf EUR 43,5 Mio. zulegte, drückte ein bereits angekündigtes negatives Bewertungsergebnis von EUR -45,0 Mio. infolge von Renditeanstiegen im Retail-Bereich das Quartalsergebnis auf EUR -37,6 Mio. Der FFO 1 stieg um 3,1% auf EUR 29,1 Mio., beinhaltet aber bereits die jährliche Kuponzah- lung für die Anleihen 2023. Der EPRA NAV/Aktie erhöhte sich per 31. März auf EUR 31,95/Aktie, da die Wandelanleihe 2024 „nicht im Geld“ war und so keine Verwässerungseffekte miteinbezogen werden mussten. Die Finanzie- rungsstruktur mit einem LTV von 43,8% und liquiden Mitteln von über EUR 300 Mio. ist sehr solide. Die Immofinanz kann derzeit noch keinen konkreten Ausblick geben. Nach den Corona-Schließungen sind 79% der gesamten Retail-Fläche wieder geöffnet, nur in Rumänien bleiben vier VIVO!-Zentren noch geschlossen. Sehr gut entwickeln sich seit der Öffnung die Fach- marktzentren STOP SHOPs, die sich bereits jetzt wieder über Besucherzah- len wie zu Jahresanfang freuen können.
Ausblick. Die Q1-Zahlen bargen bis auf den sehr starken FFO keine großen Überraschungen. Die Immofinanz ergriff bereits zahlreiche Maßnahmen um potentielle negative Effekte aus der Corona-Krise abzufedern. Klar ist, dass die Shopping Center noch länger unter dem Besucher-Rückgang leiden werden. Hingegen ist die Entwicklung bei den STOP SHOPs sehr ermutigend. Wir denken, dass der Kursabschlag von 50% auf den NAV stark übertrieben ist auch angesichts eines Büro-Anteils am Portfolio von 65%, des hohen STOP SHOP Anteils am Einzelhandelsportfolio sowie des soliden Finanzprofils.
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Aktien auf dem Radar:Amag, Flughafen Wien, Polytec Group, Kapsch TrafficCom, Agrana, Rosenbauer, Palfinger, Porr, Addiko Bank, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, Strabag, AT&S, Frequentis, Mayr-Melnhof, voestalpine, Wienerberger, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, SW Umwelttechnik, Athos Immobilien, EVN, CPI Europe AG, OMV, Österreichische Post, Verbund.
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RBI
Die Raiffeisen Bank International ist eine der führenden Corporate- und Investment-Banken Österreichs und in 11 Märkten Zentral- und Osteuropas als Universalbank tätig. Darüber hinaus bietet der RBI-Konzern zahlreiche weitere Finanzdienstleistungen an, zum Beispiel in den Bereichen Leasing, Asset Management und M&A.
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