Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Inbox: Energieversorger sollten auf Künstliche Intelligenz setzen


Intel
Akt. Indikation:  40.87 / 41.26
Uhrzeit:  09:02:02
Veränderung zu letztem SK:  -0.14%
Letzter SK:  41.12 ( 2.10%)

13.03.2018

Zugemailt von / gefunden bei: Roland Berger (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Die Energieversorger erleben derzeit eine rasante Transformation, denn die Rahmenbedingungen ihres Geschäftes ändern sich: von einem regulierten und stabilen Umfeld hin zu einem technologiegetriebenen, volatilen und komplexen Marktplatz. Hier werden Echtzeit-Daten über Energieangebot, -nachfrage und -preise immer wichtiger werden. Entsprechend relevanter werden die schnelle Auswertung dieser Daten und die Reaktion der Versorger. Dabei wird Künstliche Intelligenz eine zentrale Rolle spielen, denn sie hilft Unternehmen, das eigene Angebot optimal am Markt zu platzieren und wettbewerbsfähig zu bleiben. Doch obwohl 83 Prozent der europäischen Energieversorger sich diesem Wandel bewusst sind, besitzen gerade mal 23 Prozent von ihnen eine durchdachte Strategie für den Einsatz der Künstlichen Intelligenz (KI), so die neue Roland Berger-Studie "Artificial intelligence: A Smart move for utilities". Doch durch den konsequenten Einsatz von Künstlicher Intelligenz könnten Energieversorger ihre Wettbewerbsfähigkeit stark verbessern.

"Die Unternehmen wissen, dass in der Energiebranche die gute alte Zeit zu Ende geht", sagt Torsten Henzelmann, Partner von Roland Berger. Bisher gab es regulierte Märkte, auf denen die Versorgungsunternehmen risikoarm agieren konnten. So konnten sie mit langen Investitionszyklen, einer klaren Planbarkeit und sicheren Erträgen rechnen. Das hat sich jetzt geändert - neue technologische Entwicklungen, hohe Volatilität von Angebot und Nachfrage und entsprechend schwankende Preise fordern die Energieversorger zunehmend heraus. "Auf diesen Wandel müssen Unternehmen reagieren und neue Geschäftsmodelle entwickeln", sagt Henzelmann. "Dazu brauchen sie auch neue Technologien wie die Künstliche Intelligenz. Wer sich dem verschließt, riskiert, auf dem umkämpften Energiemarkt noch weiter ins Abseits zu geraten"."

Energieversorger zeigen großen Nachholbedarf

Obwohl die überwiegende Mehrheit (83%) der befragten europäischen Energieversorger davon ausgehen, dass Künstliche Intelligenz eine wichtige Rolle für ihr zukünftiges Geschäft spielen wird, haben gerade mal 23 Prozent von ihnen schon eine entsprechende Strategie. 40 Prozent geben sogar zu, noch gar kein Konzept in Bezug auf die Nutzung von Künstlicher Intelligenz zu haben. "Der Einsatz von KI-Lösungen bei den Energieversorgern könnte Effizienzsteigerungen von bis zu 20 Prozent in den kommenden fünf Jahren mit sich bringen", so Torsten Henzelmann. "Umso mehr wundert es, dass viele Unternehmen diesen wichtigen Wettbewerbsfaktor für sich noch nicht nutzen."

Schrittweise in Richtung Künstliche Intelligenz

Dank Künstlicher Intelligenz entstehen immer mehr branchenspezifische Anwendungen: Maschinen und Steuerungssysteme sind so programmiert, dass sie nicht nur Daten und Algorithmen nutzen, um eine bestimmte Aufgabe zu erledigen, sondern auch dazulernen und immer besser werden. Gerade in der Energiebranche können solche Anwendungen auf Basis von Echtzeitdaten über die Energieerzeugung und den Kundenbedarf Angebot und Nachfrage automatisch steuern. "Dadurch können Versorger die dezentrale Stromerzeugung besser planen und steuern", sagt Henzelmann.

Allerdings empfehlen die Roland Berger-Experten einen schrittweisen Einstieg in die Nutzung von Künstlicher Intelligenz. Zunächst sollten Energieversorger bereits fertige Anwendungen einsetzen, um bestehende Systeme zu optimieren; etwa Predictive Maintenance, bei der Anlagen lernen, sich selbst zu überwachen und Instandhaltungsarbeiten punktgenau zu veranlassen. Auch durch automatisierte Energie-Handelssysteme können Versorger effizienter wirtschaften und Kosten sparen. Dadurch können Unternehmen im zweiten Schritt die freiwerdenden Mittel in die Entwicklung neuer KI-basierter Geschäftsmodelle investieren.

"Energieversorger haben das Potenzial der Künstlichen Intelligenz für ihr Geschäft erkannt, sind aber momentan noch sehr vorsichtig und risikoscheu", so das Fazit von Torsten Henzelmann. "Doch Unternehmen sollten nicht zu lange warten, um die eindeutigen Vorteile der KI-Technologie für sich zu nutzen und wichtige Erkenntnisse für die Entwicklung ihrer Geschäftsmodelle daraus zu ziehen. Insbesondere KI-Algorithmen sollten die Energieversorger nicht selbst implementieren oder hierfür neue Kräfte akquirieren - vieles ist im Markt bereits verfügbar."

Company im Artikel

Intel

 
Mitglied in der BSN Peer-Group Global Innovation 1000
Show latest Report (10.03.2018)
 



Akku, Steckdose und FI-Schalter – ihre Einführung hat viele neue Chancen eröffnet. Sie haben das Leben vereinfacht und sind heute Teil unseres Alltags. Doch was steckt hinter diesen Innovationen? http://to.verbund.com/1oTv93n Source: http://facebook.com/verbund


Aktien auf dem Radar: SBO , Österreichische Post , UBM , Valneva , Bawag Group , Polytec , Semperit , Strabag , Andritz , Agrana , AMS , Porr , FACC , voestalpine , Amag , S Immo , DO&CO , Fabasoft , AT&S , Kapsch TrafficCom , Lenzing , OMV , Palfinger , RBI , Rosenbauer , Wienerberger , Zumtobel , Oberbank AG Stamm , EVN , Warimpex , Lufthansa.

(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Random Partner #goboersewien

SRC Research
SRC Research bietet fundiertes Aktienresearch für professionelle Anleger. Das Aktienresearch ist unabhängig von den vielfältigen Interessen einer Geschäftsbank, denn SRC ist nicht mit einer Bank verbunden. Der Fokus liegt auf Finanzwerten und Immobilienaktien, meist aus der Region Deutschland und Österreich.

>> Besuchen Sie 64 weitere Partner auf boerse-social.com/goboersewien


Meistgelesen
>> mehr

Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr

Featured Partner Video

Wirtschaftsaussichten 2019: Gründe optimistisch zu bleiben

Wirtschafts-Ausblick 2019: Es gibt Anzeichen, dass die Weltwirtschaft nächstes Jahr einen etwas langsameren Gang einlegt. Mehr Infos dazu finden Sie auch auf unserem Blog: https://blog.de.erst...

Inbox: Energieversorger sollten auf Künstliche Intelligenz setzen


13.03.2018

13.03.2018

Zugemailt von / gefunden bei: Roland Berger (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Die Energieversorger erleben derzeit eine rasante Transformation, denn die Rahmenbedingungen ihres Geschäftes ändern sich: von einem regulierten und stabilen Umfeld hin zu einem technologiegetriebenen, volatilen und komplexen Marktplatz. Hier werden Echtzeit-Daten über Energieangebot, -nachfrage und -preise immer wichtiger werden. Entsprechend relevanter werden die schnelle Auswertung dieser Daten und die Reaktion der Versorger. Dabei wird Künstliche Intelligenz eine zentrale Rolle spielen, denn sie hilft Unternehmen, das eigene Angebot optimal am Markt zu platzieren und wettbewerbsfähig zu bleiben. Doch obwohl 83 Prozent der europäischen Energieversorger sich diesem Wandel bewusst sind, besitzen gerade mal 23 Prozent von ihnen eine durchdachte Strategie für den Einsatz der Künstlichen Intelligenz (KI), so die neue Roland Berger-Studie "Artificial intelligence: A Smart move for utilities". Doch durch den konsequenten Einsatz von Künstlicher Intelligenz könnten Energieversorger ihre Wettbewerbsfähigkeit stark verbessern.

"Die Unternehmen wissen, dass in der Energiebranche die gute alte Zeit zu Ende geht", sagt Torsten Henzelmann, Partner von Roland Berger. Bisher gab es regulierte Märkte, auf denen die Versorgungsunternehmen risikoarm agieren konnten. So konnten sie mit langen Investitionszyklen, einer klaren Planbarkeit und sicheren Erträgen rechnen. Das hat sich jetzt geändert - neue technologische Entwicklungen, hohe Volatilität von Angebot und Nachfrage und entsprechend schwankende Preise fordern die Energieversorger zunehmend heraus. "Auf diesen Wandel müssen Unternehmen reagieren und neue Geschäftsmodelle entwickeln", sagt Henzelmann. "Dazu brauchen sie auch neue Technologien wie die Künstliche Intelligenz. Wer sich dem verschließt, riskiert, auf dem umkämpften Energiemarkt noch weiter ins Abseits zu geraten"."

Energieversorger zeigen großen Nachholbedarf

Obwohl die überwiegende Mehrheit (83%) der befragten europäischen Energieversorger davon ausgehen, dass Künstliche Intelligenz eine wichtige Rolle für ihr zukünftiges Geschäft spielen wird, haben gerade mal 23 Prozent von ihnen schon eine entsprechende Strategie. 40 Prozent geben sogar zu, noch gar kein Konzept in Bezug auf die Nutzung von Künstlicher Intelligenz zu haben. "Der Einsatz von KI-Lösungen bei den Energieversorgern könnte Effizienzsteigerungen von bis zu 20 Prozent in den kommenden fünf Jahren mit sich bringen", so Torsten Henzelmann. "Umso mehr wundert es, dass viele Unternehmen diesen wichtigen Wettbewerbsfaktor für sich noch nicht nutzen."

Schrittweise in Richtung Künstliche Intelligenz

Dank Künstlicher Intelligenz entstehen immer mehr branchenspezifische Anwendungen: Maschinen und Steuerungssysteme sind so programmiert, dass sie nicht nur Daten und Algorithmen nutzen, um eine bestimmte Aufgabe zu erledigen, sondern auch dazulernen und immer besser werden. Gerade in der Energiebranche können solche Anwendungen auf Basis von Echtzeitdaten über die Energieerzeugung und den Kundenbedarf Angebot und Nachfrage automatisch steuern. "Dadurch können Versorger die dezentrale Stromerzeugung besser planen und steuern", sagt Henzelmann.

Allerdings empfehlen die Roland Berger-Experten einen schrittweisen Einstieg in die Nutzung von Künstlicher Intelligenz. Zunächst sollten Energieversorger bereits fertige Anwendungen einsetzen, um bestehende Systeme zu optimieren; etwa Predictive Maintenance, bei der Anlagen lernen, sich selbst zu überwachen und Instandhaltungsarbeiten punktgenau zu veranlassen. Auch durch automatisierte Energie-Handelssysteme können Versorger effizienter wirtschaften und Kosten sparen. Dadurch können Unternehmen im zweiten Schritt die freiwerdenden Mittel in die Entwicklung neuer KI-basierter Geschäftsmodelle investieren.

"Energieversorger haben das Potenzial der Künstlichen Intelligenz für ihr Geschäft erkannt, sind aber momentan noch sehr vorsichtig und risikoscheu", so das Fazit von Torsten Henzelmann. "Doch Unternehmen sollten nicht zu lange warten, um die eindeutigen Vorteile der KI-Technologie für sich zu nutzen und wichtige Erkenntnisse für die Entwicklung ihrer Geschäftsmodelle daraus zu ziehen. Insbesondere KI-Algorithmen sollten die Energieversorger nicht selbst implementieren oder hierfür neue Kräfte akquirieren - vieles ist im Markt bereits verfügbar."

Company im Artikel

Intel

 
Mitglied in der BSN Peer-Group Global Innovation 1000
Show latest Report (10.03.2018)
 



Akku, Steckdose und FI-Schalter – ihre Einführung hat viele neue Chancen eröffnet. Sie haben das Leben vereinfacht und sind heute Teil unseres Alltags. Doch was steckt hinter diesen Innovationen? http://to.verbund.com/1oTv93n Source: http://facebook.com/verbund




Intel
Akt. Indikation:  40.87 / 41.26
Uhrzeit:  09:02:02
Veränderung zu letztem SK:  -0.14%
Letzter SK:  41.12 ( 2.10%)




Live-Kursliste, BSNgine
 
 
 
 


Bildnachweis

1. Akku, Steckdose und FI-Schalter – ihre Einführung hat viele neue Chancen eröffnet. Sie haben das Leben vereinfacht und sind heute Teil unseres Alltags. Doch was steckt hinter diesen Innovationen? http://to.verbund.com/1oTv93n Source: http://facebook.com/verbund   >> Öffnen auf photaq.com

Aktien auf dem Radar: SBO , Österreichische Post , UBM , Valneva , Bawag Group , Polytec , Semperit , Strabag , Andritz , Agrana , AMS , Porr , FACC , voestalpine , Amag , S Immo , DO&CO , Fabasoft , AT&S , Kapsch TrafficCom , Lenzing , OMV , Palfinger , RBI , Rosenbauer , Wienerberger , Zumtobel , Oberbank AG Stamm , EVN , Warimpex , Lufthansa.


Random Partner

SRC Research
SRC Research bietet fundiertes Aktienresearch für professionelle Anleger. Das Aktienresearch ist unabhängig von den vielfältigen Interessen einer Geschäftsbank, denn SRC ist nicht mit einer Bank verbunden. Der Fokus liegt auf Finanzwerten und Immobilienaktien, meist aus der Region Deutschland und Österreich.

>> Besuchen Sie 64 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Akku, Steckdose und FI-Schalter – ihre Einführung hat viele neue Chancen eröffnet. Sie haben das Leben vereinfacht und sind heute Teil unseres Alltags. Doch was steckt hinter diesen Innovationen? http://to.verbund.com/1oTv93n Source: http://facebook.com/verbund


Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten



Meistgelesen
>> mehr

Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr

Featured Partner Video

Wirtschaftsaussichten 2019: Gründe optimistisch zu bleiben

Wirtschafts-Ausblick 2019: Es gibt Anzeichen, dass die Weltwirtschaft nächstes Jahr einen etwas langsameren Gang einlegt. Mehr Infos dazu finden Sie auch auf unserem Blog: https://blog.de.erst...