07.03.2018
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Aus dem aktuellen Credit-Monitor der Erste Group : Die EVN erwirtschaftete im 1. Quartal 2017/18 (endete am 31.12.2017) einen Umsatz von EUR 591 Mio. (-2,7% J/J). Die Entwicklung war dabei von gegenläufigen Faktoren geprägt: Zuwächse verzeichneten die erneuerbare Stromerzeugung, die Vermarktung der thermischen Kraftwerke zur Netzstabilisierung, der Wärmeverkauf und das regulierte Netzgeschäft. Diese konnten jedoch die niedrigeren Erlöse aus dem Gashandel, den witterungsbedingt geringeren Energie- und Netzabsatz in Südosteuropa sowie einen Umsatzrückgang im internationalen Projektgeschäft nicht zur Gänze ausgleichen. Die Profitabilität verbesserte sich. Der operative Cashflow (EUR 115 Mio.) fiel stark positiv aus.
Kommentar zum Kreditprofil
In der langfristigen Betrachtung ist die Nettoverschuldung seit mehreren Jahren rückläufig. Im 1. Quartal 2017/18 stieg sie geringfügig an und betrug Ende 2017 EUR 999 Mio. (vs. EUR 953 Mio. Ende September 2017). Die Kreditkennzahlen sind stark: Das Gearing betrug Ende 2017 30,5%, die Eigenkapitalquote 49,4% und die Entschuldungsdauer 1,4 Jahre. Rund 50% der langfristigen Finanzverbindlichkeiten bestehen aus Anleihen, der Rest sind Bankdarlehen. Angesichts der guten operativen Ergebnisse und des verbesserten Finanzprofils wurde EVN im April 2017 von den Ratingagenturen Moody's (von A3 auf A2) und S&P (von BBB+ auf A-) hinaufgestuft; der Ausblick blieb stabil. Im Peer-Vergleich stufen wir die drei ausstehenden EUR-Anleihen des Unternehmens als neutral ein.
Unternehmensziele
Bei durchschnittlichen energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist nach einem starken GJ 2016/17 (Konzernergebnis: EUR 272 Mio.) mit einer Normalisierung für das GJ 2017/18 zu rechnen. Für die kommenden Geschäftsjahre soll das Investitionsvolumen EUR 400 Mio. betragen.
Risiken
EVN ist u.a. in Ländern mit höherem Länderrisiko investiert, wie z.B. Mazedonien, Bulgarien oder Russland. Der Abschluss eines Vertrag über Abwasserentsorgung in Kuwait ist noch ausständig.
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Aktien auf dem Radar:Kapsch TrafficCom, Strabag, Agrana, Bajaj Mobility AG, Addiko Bank, Austriacard Holdings AG, Amag, Rosgix, DO&CO, Porr, FACC, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Reploid Group AG, Josef Manner & Comp. AG, UBM, CA Immo, EuroTeleSites AG, EVN, Flughafen Wien, CPI Europe AG, OMV, Österreichische Post, Telekom Austria, Verbund.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)198619
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cyan AG
Die cyan AG (XETR: CYR) ist ein Anbieter von intelligenten Cybersecurity-Lösungen mit fast 20 Jahren Erfahrung in der IT-Industrie. Die Gesellschaft bietet IT-Sicherheitsprodukte für Endkunden von Mobilfunk- und Festnetzinternetanbietern sowie Finanzdienstleistern an. Die Lösungen werden als White-Label-Produkte in die Apps und Systemlandschaft von internationalen Geschäftspartnern integriert, die diese unter ihrer eigenen Marke den Privat- und Geschäftskunden anbieten. Über Managed Service Provider bietet cyan zudem die Cybersecurity-Lösung cyan Guard 360 für mittelständische Unternehmen an.
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07.03.2018, 3074 Zeichen
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Aus dem aktuellen Credit-Monitor der Erste Group : Die EVN erwirtschaftete im 1. Quartal 2017/18 (endete am 31.12.2017) einen Umsatz von EUR 591 Mio. (-2,7% J/J). Die Entwicklung war dabei von gegenläufigen Faktoren geprägt: Zuwächse verzeichneten die erneuerbare Stromerzeugung, die Vermarktung der thermischen Kraftwerke zur Netzstabilisierung, der Wärmeverkauf und das regulierte Netzgeschäft. Diese konnten jedoch die niedrigeren Erlöse aus dem Gashandel, den witterungsbedingt geringeren Energie- und Netzabsatz in Südosteuropa sowie einen Umsatzrückgang im internationalen Projektgeschäft nicht zur Gänze ausgleichen. Die Profitabilität verbesserte sich. Der operative Cashflow (EUR 115 Mio.) fiel stark positiv aus.
Kommentar zum Kreditprofil
In der langfristigen Betrachtung ist die Nettoverschuldung seit mehreren Jahren rückläufig. Im 1. Quartal 2017/18 stieg sie geringfügig an und betrug Ende 2017 EUR 999 Mio. (vs. EUR 953 Mio. Ende September 2017). Die Kreditkennzahlen sind stark: Das Gearing betrug Ende 2017 30,5%, die Eigenkapitalquote 49,4% und die Entschuldungsdauer 1,4 Jahre. Rund 50% der langfristigen Finanzverbindlichkeiten bestehen aus Anleihen, der Rest sind Bankdarlehen. Angesichts der guten operativen Ergebnisse und des verbesserten Finanzprofils wurde EVN im April 2017 von den Ratingagenturen Moody's (von A3 auf A2) und S&P (von BBB+ auf A-) hinaufgestuft; der Ausblick blieb stabil. Im Peer-Vergleich stufen wir die drei ausstehenden EUR-Anleihen des Unternehmens als neutral ein.
Unternehmensziele
Bei durchschnittlichen energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist nach einem starken GJ 2016/17 (Konzernergebnis: EUR 272 Mio.) mit einer Normalisierung für das GJ 2017/18 zu rechnen. Für die kommenden Geschäftsjahre soll das Investitionsvolumen EUR 400 Mio. betragen.
Risiken
EVN ist u.a. in Ländern mit höherem Länderrisiko investiert, wie z.B. Mazedonien, Bulgarien oder Russland. Der Abschluss eines Vertrag über Abwasserentsorgung in Kuwait ist noch ausständig.
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Aktien auf dem Radar:Kapsch TrafficCom, Strabag, Agrana, Bajaj Mobility AG, Addiko Bank, Austriacard Holdings AG, Amag, Rosgix, DO&CO, Porr, FACC, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Reploid Group AG, Josef Manner & Comp. AG, UBM, CA Immo, EuroTeleSites AG, EVN, Flughafen Wien, CPI Europe AG, OMV, Österreichische Post, Telekom Austria, Verbund.
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