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10.01.2018
Zugemailt von / gefunden bei: MFS (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
James Swanson, MFS Chief Investment Strategist, schreibt in einem Kommentar: "Den Medien zufolge steigen alle Aktien im Gleichschritt – getreu dem alten Sprichwort, dass die Flut alle Boote hebt. Doch wenn man ein wenig tiefer blickt, zeigt sich, dass es nicht ganz so ist: 2017 entwickelten sich Märkte durchaus unterschiedlich.
2017 war die Ertragsstreuung im S&P-500-Index bemerkenswert. Technologiewerte legten fast doppelt so stark zu wie der Gesamtindex. Bis zum 20. Dezember betrug ihr Gesamtertrag 41%, gegenüber 22% Indexertrag – ein bemerkenswerter Abstand. Der Sektorvergleich ist noch überraschender: Telekommunikations- und Energiewerte blieben um jeweils etwa 45% hinter Technologieaktien zurück (und um 25 Basispunkte hinter dem Index). Keineswegs hebt die Flut also alle Boote gleich stark, und einige Boote sind sogar etwas gesunken.
Auch früher gab es solche Unterschiede und im Energiesektor waren sie oft der Vorbote eines Ölpreisrückgangs. Das ging meist mit einem stärkeren US-Dollar und generell schwächeren Rohstoffpreisen einher, was wiederum den Gewinnen der S&P 500 -Unternehmen schadete. Wir halten die schwache Entwicklung des Energiesektors im Jahr 2017 daher für ein Warnsignal für das neue Jahr.
Ich rechne mit folgenden Auswirkungen des gerade erst verabschiedeten Steuergesetzes: Die Neuregelungen werden unterschiedliche Auswirkungen auf verschiedene Arten von Large Caps haben. Eher binnenorientierte Firmen werden von einem deutlichen Rückgang der Effektivsteuersätze profitieren, sodass die operativen Gewinne ceteris paribus im zu Ende gegangenen Jahr um etwa 8% bis 10% höher ausfallen dürften. Der hochfliegende Technologiesektor mit seinen hohen Auslandsumsätzen zahlt effektiv aber nur durchschnittlich 19% bis 20% Steuern, also weniger als der neue gesetzliche Steuersatz von 21%. Der Sektor dürfte daher nicht so stark von der Neuregelung profitieren, wie einige Optimisten prognostizieren. Für hochverschuldete Unternehmen könnten die Neuregelungen nachteilig sein, da sie ihren Zinsaufwand nur noch bis zu maximal 30% ihres Cashflows von der Steuer absetzen können. Unternehmen mit hohem Forschungs- und Entwicklungsbudget, etwa Pharmafirmen und große Investitionsgüterhersteller, dürften unterdessen von der Möglichkeit zu Sofortabschreibungen kurzfristiger Investitionen profitieren. Alles in allem dürfte das Gesetz gut für große US-Unternehmen sein, auch wenn nicht alle in gleichem Maße von ihm profitieren. Hier erwarte ich Unterschiede.
Ich glaube, dass die Verabschiedung des Gesetzes nicht allen Aktien in gleicher Weise oder nachhaltig nützt. Aus meiner Sicht ist der Beschluss des Pakets kein Grund, wahllos alle möglichen Aktien zu kaufen. Der Teufel liegt im Detail, was genauere Analysen nötig macht. Ich glaube auch, dass nicht alle Länder in gleicher Weise von dem zurzeit ordentlichen Weltwirtschaftswachstum profitieren. Im Verborgenen gibt es dramatische Entwicklungen, die interessante Signale sein könnten. Möglicherweise wird das Wachstum in Zukunft nicht mehr so hoch sein wie zurzeit. Je stärker die Kurse steigen, desto größer ist das Risiko, dass Anleger zu sorglos werden, Fundamentaldaten und Bewertungen ignorieren – und dafür bestraft werden. Es wäre schließlich nicht das erste Mal, dass Anleger in eine solche Falle tappen. Umso mehr ist Vorsicht angesagt: Wer erwägt, wahllos in teure Vermögenswerte zu investieren, sollte sich dies genau überlegen."
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nicht_wahllos_in_teure_vermogenswerte_investieren
Aktien auf dem Radar:Porr, FACC, DO&CO, Agrana, Frequentis, Pierer Mobility, Lenzing, Semperit, AT&S, CA Immo, Josef Manner & Comp. AG, Palfinger, Stadlauer Malzfabrik AG, Warimpex, Addiko Bank, Flughafen Wien, Oberbank AG Stamm, Zumtobel, RHI Magnesita, Austriacard Holdings AG, Amag, OMV, Österreichische Post, Telekom Austria, Uniqa, VIG, DAIMLER TRUCK HLD..., Volkswagen Vz., BASF, Airbus Group, Bayer.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)194172
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10.01.2018
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Seit mittlerweile zehn Jahren kann ganzheitlichem und strategischen Diversity Management durch eine eigene Systemzertifizierung des TÜV AUSTRIA Ausdruck verliehen werden. Auch VERBUND, Österreichs führendes Stromunternehmen und einer der größten Wasserkrafterzeuger Eurpoas, ließ sein Vielfaltsmanagementsystem nach dem international anerkannten Standard zertifizieren. Das TÜV AUSTRIA Diversity Management-Zertifikat bestätigt dem Energieanbieter von unabhängiger Stelle, dass das Unternehmen dafür sorgt, den Bedürfnissen seiner Mitarbeiter Beachtung zu schenken und vielfältige Unternehmenswerte in den Prozessen zu verankern.
„Vielfältigkeit ist in Unternehmen – in jeglicher Hinsicht – ein wertvolles Gut, das zum langfristigen und nachhaltigen Unternehmenserfolg beiträgt. Ein Diversity Management-Zertifikat ist kein leeres Versprechen, sondern ein klares Bekenntnis zu gesellschaftlicher Verantwortung“, meint David Kuss, Vertriebsleiter TÜV AUSTRIA Business Area Life, Training & Certification, der am 10.1. das Zertifikat feierlich an VERBUND CEO Wolfgang Anzengruberüberreichte.
„Vielfalt ist nur ein anderes Wort für Chance. VERBUND hat es sich zum Ziel gesetzt, die Vielfalt im Unternehmen aktiv zu fördern, um den wirtschaftlichen Unternehmenserfolg zu steigern und eine konstruktive, markt- und kundenorientierte Unternehmenskultur zu fördern. Gerade in einem Umfeld wie der Energiewirtschaft, die sich in einem massiven Wandel befindet, sind vielfältige Lösungsansätze und Geschäftsideen von Vorteil“, so Wolfgang Anzengruber, CEO VERBUND. „Diversität und Gleichbehandlung sind in unserem Leitbild verankert, wir fokussieren besonders auf die Themen Alter, Geschlecht und Menschen mit Behinderung.“
TÜV AUSTRIA zertifiziert in Österreich basierend auf dem Standard und den Richtlinien der ÖNORM S2501Unternehmen und Organisationen im Bereich Diversity-Managementsysteme. Das Zertifikat dient dazu, eine Unternehmensgrundhaltung objektiv zu belegen. Die Voraussetzungen für die Diversity Management-Zertifizierung umfassen einen dokumentierten nachhaltigen Gestaltungsprozess, verbindliche Zielvereinbarungen und die regelmäßige Überprüfung der Prozesse. Bei positiver Beurteilung stellt der TÜV AUSTRIA ein international anerkanntes Zertifikat aus. Im vergangenen Jahr ließen sich weitere namhafte Unternehmen nach dieser Norm zertifizieren. Zu den Referenzkunden des TÜV AUSTRIA zählen neben VERBUND unter anderem auch die Fachhochschule Salzburg und das Lebensmittelhandelsunternehmen BILLA.
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Bechtle
Bechtle bietet Technologiekonzepte und umfassende IT-Lösungen für die digitale Transformation. Vom vollständigen IT-Arbeitsplatz über Datacenter und Multi-Cloud-Lösungen bis hin zu IT-Security und Künstliche Intelligenz entwickeln wir zukunftsfähige IT-Architekturen.
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James Swanson, MFS Chief Investment Strategist, schreibt in einem Kommentar: "Den Medien zufolge steigen alle Aktien im Gleichschritt – getreu dem alten Sprichwort, dass die Flut alle Boote hebt. Doch wenn man ein wenig tiefer blickt, zeigt sich, dass es nicht ganz so ist: 2017 entwickelten sich Märkte durchaus unterschiedlich.
2017 war die Ertragsstreuung im S&P-500-Index bemerkenswert. Technologiewerte legten fast doppelt so stark zu wie der Gesamtindex. Bis zum 20. Dezember betrug ihr Gesamtertrag 41%, gegenüber 22% Indexertrag – ein bemerkenswerter Abstand. Der Sektorvergleich ist noch überraschender: Telekommunikations- und Energiewerte blieben um jeweils etwa 45% hinter Technologieaktien zurück (und um 25 Basispunkte hinter dem Index). Keineswegs hebt die Flut also alle Boote gleich stark, und einige Boote sind sogar etwas gesunken.
Auch früher gab es solche Unterschiede und im Energiesektor waren sie oft der Vorbote eines Ölpreisrückgangs. Das ging meist mit einem stärkeren US-Dollar und generell schwächeren Rohstoffpreisen einher, was wiederum den Gewinnen der S&P 500 -Unternehmen schadete. Wir halten die schwache Entwicklung des Energiesektors im Jahr 2017 daher für ein Warnsignal für das neue Jahr.
Ich rechne mit folgenden Auswirkungen des gerade erst verabschiedeten Steuergesetzes: Die Neuregelungen werden unterschiedliche Auswirkungen auf verschiedene Arten von Large Caps haben. Eher binnenorientierte Firmen werden von einem deutlichen Rückgang der Effektivsteuersätze profitieren, sodass die operativen Gewinne ceteris paribus im zu Ende gegangenen Jahr um etwa 8% bis 10% höher ausfallen dürften. Der hochfliegende Technologiesektor mit seinen hohen Auslandsumsätzen zahlt effektiv aber nur durchschnittlich 19% bis 20% Steuern, also weniger als der neue gesetzliche Steuersatz von 21%. Der Sektor dürfte daher nicht so stark von der Neuregelung profitieren, wie einige Optimisten prognostizieren. Für hochverschuldete Unternehmen könnten die Neuregelungen nachteilig sein, da sie ihren Zinsaufwand nur noch bis zu maximal 30% ihres Cashflows von der Steuer absetzen können. Unternehmen mit hohem Forschungs- und Entwicklungsbudget, etwa Pharmafirmen und große Investitionsgüterhersteller, dürften unterdessen von der Möglichkeit zu Sofortabschreibungen kurzfristiger Investitionen profitieren. Alles in allem dürfte das Gesetz gut für große US-Unternehmen sein, auch wenn nicht alle in gleichem Maße von ihm profitieren. Hier erwarte ich Unterschiede.
Ich glaube, dass die Verabschiedung des Gesetzes nicht allen Aktien in gleicher Weise oder nachhaltig nützt. Aus meiner Sicht ist der Beschluss des Pakets kein Grund, wahllos alle möglichen Aktien zu kaufen. Der Teufel liegt im Detail, was genauere Analysen nötig macht. Ich glaube auch, dass nicht alle Länder in gleicher Weise von dem zurzeit ordentlichen Weltwirtschaftswachstum profitieren. Im Verborgenen gibt es dramatische Entwicklungen, die interessante Signale sein könnten. Möglicherweise wird das Wachstum in Zukunft nicht mehr so hoch sein wie zurzeit. Je stärker die Kurse steigen, desto größer ist das Risiko, dass Anleger zu sorglos werden, Fundamentaldaten und Bewertungen ignorieren – und dafür bestraft werden. Es wäre schließlich nicht das erste Mal, dass Anleger in eine solche Falle tappen. Umso mehr ist Vorsicht angesagt: Wer erwägt, wahllos in teure Vermögenswerte zu investieren, sollte sich dies genau überlegen."
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