Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.







Magazine aktuell


#gabb aktuell



24.01.2013, 2422 Zeichen

 

Apple: Zahlen enttäuschen, Aktie nachbörslich  - 10 %!

Nach US-Börsenschluss hat Apple (nachbörslich - 10%) die Anleger mit seinen Quartalszahlen geschockt. Der erfolgsverwöhnte Konzern hat mit dem Absatz seines iPhones die Erwartungen enttäuscht. Statt der erhofften 50 Millionen iPhones wurden "nur" 47,8 Millionen abgesetzt. Das ist zwar auch ein Rekord, aber die magischen - und erhofften - 50 Millionen wurden relativ deutlich verfehlt. Dazu kommt, dass die Bruttomarge auf 38,6% von 44,7% vor Jahresfrist zurückging. Die Enttäuschung wiegt doppelt schwer, da das nun schon das dritte Quartal in Serie ist, in dem Apple enttäuscht. Der Gewinn je Aktie lag mit 13,81 $ zwar über den Erwartungen, der Umsatz verfehlte die Erwartungen allerdings.

Insgesamt hat die US Technologie bis jetzt gemischte Zahlen gebracht. Intel hat enttäuscht, IBM und Google lagen aber über den Erwartungen. Ohne den Kursanstieg von IBM hätte der Dow gestern im Minus geschlossen.

Heute nach Börsenschluss folgt Microsoft, dort haben sich zuletzt Meldungen verdichtet, das Unternehmen könnte beim Delisting von Dell mitmachen. Und am 30. Jan. folgt dann der nächste große Tech-Name mit seinen Zahlen, nämlich Facebook.

Fazit: Apple ist schon seit geraumer Zeit unter Druck, seit dem Hoch im September bei 700 $ hat die Aktie über 30 % verloren, nachbörslich gestern lag sie um die 460 $.

Zwei Fragen bleiben: einerseits, wie tief fällt Apple noch? Da es sich um einen ehemaligen Liebling der Wall Street handelt, an den man sehr hohe Erwartungen stellt, könnte hier das Ende der Fahnenstange (also des Kursrückgangs) noch nicht erreicht sein. Immerhin gab es auch schon sehr lang keine wirkliche Produktinnovation mehr, man wartet gespannt, ob das Apple TV noch heuer aus der Taufe gehoben wird.

Zweite Frage: inwieweit belasten die spezifischen Probleme von Apple den Gesamtmarkt? Zwar hält der Kursrückgang bei Apple schon eine ganze Weile an (seit September!), und der Gesamtmarkt hat sich in dem Zeitraum dennoch positiv entwickelt. Allerdings könnte es nach den starken Anstiegen schon einmal sein, dass eines dieser Themen (etwa Enttäuschung bei Apple) dann der Anlass für deutlichere Gewinnmitnahmen ist. Immerhin läuft die Rallye seit März 2009, also seit fast vier Jahren. Eine gewisse Ermüdung wäre da nicht wirklich überraschend. Wir bekräftigen also unsere neutrale Haltung zu US Aktien in unserer Anlagestrategie.

( Monika Rosen)



BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Börsepeople im Podcast S23/17: Ulrike Farnik




 

Bildnachweis

1.

Aktien auf dem Radar:Kapsch TrafficCom, Strabag, EVN, Austriacard Holdings AG, Bajaj Mobility AG, Polytec Group, Amag, Rosgix, DO&CO, Frauenthal, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Josef Manner & Comp. AG, Frequentis, CA Immo, EuroTeleSites AG, Flughafen Wien, CPI Europe AG, OMV, Österreichische Post, Telekom Austria, UBM, Verbund, Airbus Group, Allianz, HeidelbergCement, Fresenius Medical Care, Deutsche Post, Beiersdorf, Scout24, BASF.


Random Partner

Addiko Group
Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.

>> Besuchen Sie 59 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten


Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    #gabb #2044

    Featured Partner Video

    Wiener Börse Party #1089: ATX nach Rücksetzer wieder etwas erholt; Verbund und Bawag (auch nach Ende Rückkaufprogramm) gesucht

    Die Wiener Börse Party ist ein Podcastprojekt für Audio-CD.at von Christian Drastil Comm.. Unter dem Motto „Market & Me“ berichtet Christian Drastil über das Tagesgeschehen an der Wiener Börse. Inh...

    Books josefchladek.com

    Alessandra Calò
    Ctonio
    2024
    Studiofaganel

    Matteo Girola
    Viewfinders
    2025
    Studiofaganel

    Tenmei Kanoh
    New York 1969
    2014
    Ishi Inc.

    Henrik Spohler
    Flatlands
    2023
    Hartmann Projects

    Otto Wagner
    Moderne Architektur
    1902
    Anton Schroll

    Zwei Fragen zu Apple (Monika Rosen)


    24.01.2013, 2422 Zeichen

     

    Apple: Zahlen enttäuschen, Aktie nachbörslich  - 10 %!

    Nach US-Börsenschluss hat Apple (nachbörslich - 10%) die Anleger mit seinen Quartalszahlen geschockt. Der erfolgsverwöhnte Konzern hat mit dem Absatz seines iPhones die Erwartungen enttäuscht. Statt der erhofften 50 Millionen iPhones wurden "nur" 47,8 Millionen abgesetzt. Das ist zwar auch ein Rekord, aber die magischen - und erhofften - 50 Millionen wurden relativ deutlich verfehlt. Dazu kommt, dass die Bruttomarge auf 38,6% von 44,7% vor Jahresfrist zurückging. Die Enttäuschung wiegt doppelt schwer, da das nun schon das dritte Quartal in Serie ist, in dem Apple enttäuscht. Der Gewinn je Aktie lag mit 13,81 $ zwar über den Erwartungen, der Umsatz verfehlte die Erwartungen allerdings.

    Insgesamt hat die US Technologie bis jetzt gemischte Zahlen gebracht. Intel hat enttäuscht, IBM und Google lagen aber über den Erwartungen. Ohne den Kursanstieg von IBM hätte der Dow gestern im Minus geschlossen.

    Heute nach Börsenschluss folgt Microsoft, dort haben sich zuletzt Meldungen verdichtet, das Unternehmen könnte beim Delisting von Dell mitmachen. Und am 30. Jan. folgt dann der nächste große Tech-Name mit seinen Zahlen, nämlich Facebook.

    Fazit: Apple ist schon seit geraumer Zeit unter Druck, seit dem Hoch im September bei 700 $ hat die Aktie über 30 % verloren, nachbörslich gestern lag sie um die 460 $.

    Zwei Fragen bleiben: einerseits, wie tief fällt Apple noch? Da es sich um einen ehemaligen Liebling der Wall Street handelt, an den man sehr hohe Erwartungen stellt, könnte hier das Ende der Fahnenstange (also des Kursrückgangs) noch nicht erreicht sein. Immerhin gab es auch schon sehr lang keine wirkliche Produktinnovation mehr, man wartet gespannt, ob das Apple TV noch heuer aus der Taufe gehoben wird.

    Zweite Frage: inwieweit belasten die spezifischen Probleme von Apple den Gesamtmarkt? Zwar hält der Kursrückgang bei Apple schon eine ganze Weile an (seit September!), und der Gesamtmarkt hat sich in dem Zeitraum dennoch positiv entwickelt. Allerdings könnte es nach den starken Anstiegen schon einmal sein, dass eines dieser Themen (etwa Enttäuschung bei Apple) dann der Anlass für deutlichere Gewinnmitnahmen ist. Immerhin läuft die Rallye seit März 2009, also seit fast vier Jahren. Eine gewisse Ermüdung wäre da nicht wirklich überraschend. Wir bekräftigen also unsere neutrale Haltung zu US Aktien in unserer Anlagestrategie.

    ( Monika Rosen)



    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    Börsepeople im Podcast S23/17: Ulrike Farnik




     

    Bildnachweis

    1.

    Aktien auf dem Radar:Kapsch TrafficCom, Strabag, EVN, Austriacard Holdings AG, Bajaj Mobility AG, Polytec Group, Amag, Rosgix, DO&CO, Frauenthal, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Josef Manner & Comp. AG, Frequentis, CA Immo, EuroTeleSites AG, Flughafen Wien, CPI Europe AG, OMV, Österreichische Post, Telekom Austria, UBM, Verbund, Airbus Group, Allianz, HeidelbergCement, Fresenius Medical Care, Deutsche Post, Beiersdorf, Scout24, BASF.


    Random Partner

    Addiko Group
    Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.

    >> Besuchen Sie 59 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      #gabb #2044

      Featured Partner Video

      Wiener Börse Party #1089: ATX nach Rücksetzer wieder etwas erholt; Verbund und Bawag (auch nach Ende Rückkaufprogramm) gesucht

      Die Wiener Börse Party ist ein Podcastprojekt für Audio-CD.at von Christian Drastil Comm.. Unter dem Motto „Market & Me“ berichtet Christian Drastil über das Tagesgeschehen an der Wiener Börse. Inh...

      Books josefchladek.com

      Man Ray
      Photographie n'est pas L'Art
      1937
      GLM

      Pedro J. Saavedra
      Donde el viento da la vuelta
      2023
      Self published

      Matteo Girola
      Viewfinders
      2025
      Studiofaganel

      Tehching Hsieh
      One Year Performance 1978–1979
      2025
      Void

      Ray K. Metzker
      City Lux
      2025
      Ludion Publishers