21.05.2026, 1899 Zeichen
Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Die Wiener Börse hat sich gestern Mittwoch deutlich höher aus dem Handel verabschiedet. Der Leitindex ATX gewann 1,15 Prozent auf 5.904,09 Punkte. Auch an den europäischen Leitbörsen und an der Wall Street herrschte zur Wochenmitte eine klar positive Anlegerstimmung. Goutiert wurde international der klar gesunkene Rohölpreis. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli sank um mehr als sechs Prozent. Während die Lage im Nahen Osten weiter angespannt bleibt, warteten die Anleger auf die Zahlen des KI-Riesen Nvidia , die nach US-Handelsschluss anstehen.
Auf Unternehmensebene gab es in Wien kaum Meldungen. Auch erst nach Börsenschluss präsentiert die CA Immo Quartalszahlen. Die Titel des Immobilienunternehmens schlossen mit plus 1,2 Prozent. AT&S rückten mit einer neuen Analystenmeinung ins Blickfeld und die Titel des Leiterplattenherstellers gewannen in einem starken europäischen Technologiesektor weitere 12,2 Prozent auf 116,20 Euro. Seit dem Jahresbeginn haben die Titel bereits mehr als 260 Prozent gewonnen und sind damit im ATX der absolute Spitzenwert.
Die Berenberg Bank bestätigte ihr "Buy"-Votum für die Porr-Aktien mit einem unveränderten Kursziel von 40 Euro. Die Papiere des Baukonzerns gaben 1,5 Prozent auf 34,10 Euro nach. Unter den schwergewichteten Banken verteuerte sich die Raiffeisen Bank International -Aktie um 2,4 Prozent. Die Titel der Bawag und Erste Group gewannen 1,1 und 1,2 Prozent. Unter den weiteren Schwergewichten gewannen Voestalpine um 3,5 Prozent. Die OMV -Titel fielen hingegen 1,3 Prozent. Hier könnten die tieferen Rohölpreise belastet haben. Die Papiere des Cateringunternehmens DO&CO gewannen 4,6 Prozent. Abwärts ging es hingegen mit den Aktienkursen der Stromversorger. Die Verbund-Anteilsscheine ermäßigten sich um 3,2 Prozent. EVN -Papiere fielen um 0,4 Prozent."
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Addiko Group
Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.
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