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AT&S-CEO: "Haben die Wettbewerbsfähigkeit deutlich erhöht"

Magazine aktuell


#gabb aktuell



21.05.2026, 3229 Zeichen

AT&S hat die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr präsentiert:  Der Konzernumsatz erhöhte sich im Geschäftsjahr 2025/26 auf 1,8 Mrd. Euro (VJ: 1,6 Mrd. Euro) was einem währungsbereinigten Anstieg von 21 Prozent entspricht. Bereinigt um die Erlöse aus dem Verkauf des Werks in Ansan verbesserte sich das EBITDA um rund 50 Prozent auf 418 Mio. Euro, währungsbereinigt betrug der Anstieg 77 Prozent. Das EBIT belief sich auf 66 Mio. Euro (bereinigt um Ansan-Erlös: +238 % vs. VJ) und war somit trotz erheblicher negativer Währungseffekte deutlich positiv. Die EBIT-Marge lag bei 3,7 Prozent um fast 7 Prozentpunkte über dem Vorjahresniveau. Das Konzernergebnis fiel zwar mit -26 Mio. Euro noch negativ aus, im Vergleich zum - um den Ansan-Erlös bereinigten - Vorjahreswert verbesserte es sich aber um +84 Prozent, so das Unternehmen. Wie bereits gestern bekanntgegeben, soll für das abgelaufene Geschäftsjahr keine Dividende ausgeschüttet werden. CEO Michael Mertin: "2025/26 war für AT&S ein starkes und richtungsweisendes Geschäftsjahr. Wir haben unseren Wachstumspfad fortgesetzt, den Umsatz stark gesteigert und die operative Profitabilität signifikant gestärkt. Durch gezielte Kostenanpassungen und Effizienzprogramme haben wir unsere Wettbewerbsfähigkeit deutlich erhöht und auch im 4. Quartal ein positives Konzernergebnis erzielt. Diesen Kurs wollen wir im gesamten Geschäftsjahr 2026/27 weiter beschleunigen. Damit schaffen wir eine stabile finanzielle Basis, auf der wir in dem derzeit starken Marktumfeld nachhaltig wachsen und unsere technologischen Schwerpunkte weiter vorantreiben können, wie die angekündigte Erweiterung unseres Standortes in Chongqing, China, bereits zeigt."

Der operative Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich auf 414 Mio. Euro und lag um 488 Mio. Euro über dem Wert des Vorjahres. Der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten erhöhte sich auf 738 Mio. Euro (31. März 2025: 485 Mio. Euro). 

Im Geschäftsjahr 2025/26 hat das Unternehmen seine Kostenbasis um 170 Mio. Euro reduziert und damit den Angaben zufolge die Zielsetzung signifikant übertroffen. Bereits im Vorjahr konnten Einsparungen von 120 Mio. Euro realisiert werden. Für das Geschäftsjahr 2026/27 strebt AT&S weitere Kostensenkungen in Höhe von 110 Mio. Euro an. Weiters erwartet das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2026/27 eine währungsbereinigte Umsatzsteigerung von 30 bis 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2025/26: 1,8 Mrd. Euro). Dies bedeutet bei gleichbleibenden Währungsrelationen einen Umsatz am oberen Ende der bisherigen Prognose für 2026/27 von 2,1 bis 2,4 Mrd. Euro. Die erwartete EBITDA-Marge von 25 bis 29 Prozent bedeutet eine weitere laut AT&S "signifikante Steigerung der Profitabilität" (2025/26: 23 Prozent; bisherige Erwartung für 2026/27: 24 bis 28 Prozent). Da sich einige ursprünglich für das Vorjahr geplante Investitionen in Kulim verschoben haben und die Nachfrage nach IC-Substraten deutlich zugenommen hat, plant das Management für 2026/27 ein Investitionsvolumen von rund 400 Mio. Euro (2025/26: 178 Mio. Euro). AT&S erwartet ein deutlich positives Jahresergebnis im niedrigen dreistelligen Mio. Euro Bereich als auch einen positiven operative Free-Cashflow, wie es heißt.



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Das heimische Hochtechnologie-Unternehmen AT&S reagiert auf die anhaltend gute Auftragslage im Embedding-Sektor und investiert kräftig in mehr Fertigungskapazitäten. Foto: AT&S, Werner Krug, (© Aussender)


Autor
Christine Petzwinkler
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