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ATX-Trends: Andritz, Zumtobel, AT&S, Flughafen Wien, Lenzing ...

09.03.2023, 3983 Zeichen

Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Die Wiener Börse konnte sich am Mittwoch der überwiegend freundlichen Tendenz, die an den europäischen Börsen herrschte, anschliessen und mit einem Plus von 0,5% aus dem Handel gehen. Angesichts mangelnder neuer signifikanter makroökonomischen Daten standen am heimischen Markt gestern die Zahlenvorlagen einiger Unternehmen im Mittelpunkt des Interesses. Andritz konnte sowohl Umsatz als auch Gewinn im abgelaufenen Jahr kräftig steigern und kündigte zudem an, die Dividende zu erhöhen, die Zahlen waren insgesamt deutlich besser als erwartet, zudem sitzt der Anlagenbauer auf einem dicken Auftragspolster, in Summe liess dieses Ergebnis den Titel um beachtliche 6,8% zulegen. Zusätzlich hat die Baaderbank in einer ersten Reaktion die Zahlen als exzellent und klar über den Markterwartungen eingestuft und aus diesem Grund die Kaufempfehlung bekräftigt. Ein kleines Plus von 0,4% gab es für Zumtobel, der Leuchtenhersteller befindet sich weiter auf Wachstumskurs, in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2022/23 stiegen die Umsatzerlöse um 7,7 Prozent auf gut 912 Millionen Euro, der Gewinn kletterte um fast ein Drittel auf 43,4 Millionen Euro, dieser Zuwachs war aber weitgehend im Rahmen der Erwartungen. Laut Unternehmensaussagen ist das Umfeld weiter herausfordernd, dennoch profitiert man von den hohen Energiepreisen, weil diese die Nachfrage nach energiesparenden LED-Leuchten befeuern. Ebenfalls einen Zuwachs von 0,4% gab es für Addiko, die auf das Geschäft in Zentral- und Osteuropa spezialisierte Bank hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022 mehr Gewinn erzielt, der Überschuss war fast doppelt so hoch wie im Vorjahr, das vorgelegte Zahlenwerk lag leicht über den Erwartungen. Die Erste Group erhöhte das Kursziel für Schoeller-Bleckmann von 77,4 Euro auf 86,6 Euro und bestätigte die Kaufempfehlung, nach der jüngsten Verlustserie ging es für den Ölfeldausrüster gestern um 2,5% nach oben. AT & S musste nach dem reduzierten Ausblick weiter nachgeben, für den Leiterplattenhersteller gab es ein Minus von 5,0%, was gleichzeitig den Schlussplatz in der Kursübersicht bedeutete. Stärkster Titel des gestrigen Handels war der Flughafen Wien, der gleich um 7,0% zulegen konnte, ohne dass es neue Unternehmensmeldungen gab.

Unternehmensnachrichten

Lenzing

Der heimische Faserstoffproduzent Lenzing präsentierte heute seine Ergebnisse zum Geschäftsjahr 2022, die ergebnisseitig unter den Analystenschätzungen lagen. Die Umsatzerlöse stiegen im Berichtsjahr primär aufgrund höherer Faserpreise um 16,9% gegenüber dem Vorjahr auf €2,57 Mrd. Die verkaufte Fasermenge verringerte sich, während die verkaufte Zellstoffmenge einen Anstieg verzeichnete. Die Ergebnisentwicklung spiegelt neben dem Nachfragerückgang insbesondere die gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten wider. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) ging 2022 um 33,3% im Vergleich zum Vorjahr auf €241,9 Mio. zurück. Das Jahresergebnis lag bei €-37,2 Mio. (nach €127,7 Mio. im Geschäftsjahr 2021), das Ergebnis je Aktie bei €-2,75 (nach €4,16 im Geschäftsjahr 2021). Vor dem Hintergrund der Ergebnisentwicklung und des deutlich verschlechterten Marktumfelds startete Lenzing im dritten Quartal 2022 ein Programm zur Reorganisation und Kostensenkung. Die Umsetzung des Programms verläuft planmäßig und soll nach vollständiger Implementierung annualisiert mindestens €70 Mio. an Kosten einsparen. Die Lenzing AG geht für das Geschäftsjahr 2023 unter der Voraussetzung einer weiteren Markterholung im laufenden Geschäftsjahr von einem EBITDA in einer Bandbreite von €320 Mio. bis €420 Mio. aus. Eine Umsetzung der bestehenden Dividendenpolitik von mindestens €4,50 sieht der Vorstand der Lenzing AG auf dieser Basis für das Geschäftsjahr 2023 nicht geboten. Demzufolge setzt die Lenzing AG ihre Dividendenpolitik für das Geschäftsjahr 2023 aus.

GJ 2022: Umsatz: €2.565,7 Mio. (2,411e); EBITDA: €241,9 Mio. (250,2e); Periodenergebnis: €-37,2 Mio. (-21,0e)


(09.03.2023)

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Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

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