07.07.2022, 2721 Zeichen
Aus den Morning News der Wiener Privatbank: Die Wiener Börse hat am Mittwoch schwächer geschlossen, die Grundstimmung der Anleger war nach wie vor von Nervosität geprägt. Der ATX, der über weite Strecken des Tages mit leichten Zuwächsen gehandelt hatte, musste gegen Ende hin nachgeben und mit einem Minus von 0,6% schliessen. Vor allem die Erdölwerte drehten im Späthandel in die roten Zahlen, die OMV endete mit einem Rückgang von 2,2%, obwohl die Deutsche Bank das Kursziel für die Aktie von 44,8 Euro auf 47,3 Euro erhöht, gleichzeitig wurde die Einstufung als „Hold“ bestätigt, auch Schoeller-Bleckmann wurde verkauft und musste mit 5,2% deutlich mehr nachgeben. Wienerberger erlitt ebenfalls einen deutlichen Abschlag von 3,6%, hier hatte die Investmentbank Oddo BHF das Kursziel von 30,0 Euro auf 20,0 Euro zurückgenommen und die Einstufung von „Outperform“ gleich um zwei Stufen auf „Underperform“ nach unten revidiert. Für die Aktien des Flughafen Wiens legte der australische Fonds IFM sein Pflichtangebot für jene 10 Prozent, die im Streubesitz notieren, geboten werden 33,0 Euro je Stück, der Titel sank um 0,3% auf 32,7 Euro. Einen eher schwachen Tag hatten erneut die großen Banken, die Bawag verlor 2,8%, die Erste Group schloss 1,6% niedriger als am Vortag, lediglich für die Raiffeisen Bank International ging es leicht nach oben, sie konnte einen Zuwachs von 1,1% erzielen. Ein deutlicher Verlierer war auch Amag, für den Aluminiumkonzern ging es um 4,7% nach unten, auch Semperit wurde verkauft, der Gummi- und Kautschukkonzern endete mit einem Abschlag von 4,1%. Deutlich erholt nach den klaren Abgaben des Vortages präsentierte sich AT & S, der Leiterplattenhersteller konnte um 3,5% zulegen und war damit stärkster Titel des Handels. Gut nachgefragt war auch Kapsch TrafficCom, der Mautsystemanbieter konnte sich um 2,1% verbessern, auch die Versorger waren wieder gefragt, EVN konnte um 1,7% anziehen, für den Verbund brachte der Handel einen Anstieg von 1,6%.
Flughafen Wien
Für die Aktien des Flughafen Wiens legte der australische Fonds IFM sein Pflichtangebot für jene 10 Prozent, die im Streubesitz notieren, geboten werden 33,0 Euro je Stück.
Agrana
Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2022|23 (1. März - 31. Mai 2022) verzeichnete der Frucht-, Stärke- und Zuckerkonzern AGRANA beim Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) wie erwartet einen sehr deutlichen Anstieg von 20,9 Mio. EUR auf 51,6 Mio. EUR. Der Umsatz stieg auf 886,3 Mio. EUR (Vorjahr: 705,8 Mio. EUR). Während die gestiegenen Energiepreise in der Produktion belastend wirkten, half die sehr positive Entwicklung im Geschäftsbereich Ethanol. Auch im Segment Zucker konnte seit langer Zeit wieder ein positives EBIT erwirtschaftet werden.
Zertifikate Party Österreich: Thomas Rainer über die Rolle von Zertifikaten an der Wiener Börse (noch 9 Tage bis zum 20. Zertifikate Award 2026)
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Aktien auf dem Radar:Mayr-Melnhof, Bajaj Mobility AG, Semperit, Amag, Austriacard Holdings AG, Agrana, Flughafen Wien, OMV, Uniqa, UBM, Rosgix, Rosenbauer, Addiko Bank, Athos Immobilien, AT&S, FACC, Heid AG, Reploid Group AG, Marinomed Biotech, Wolford, Warimpex, Zumtobel, EuroTeleSites AG, Polytec Group, BKS Bank Stamm, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria.
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