28.03.2021
Zugemailt von / gefunden bei: Raiffeisen Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Aus dem wöchentlichen Marktausblick von Raiffeisen Research: Die seit Mitte Februar andauernde Achterbahnfahrt an den globalen Aktienmärkten setzte sich auch an den jüngsten Handelstagen weitgehend fort. Im Vergleich zu den letzten Wochen, die zeitweise von einer äußerst diametralen Entwicklung zwischen Growth- und Valuewerten geprägt waren, griff die Schwäche aus dem Tech-Sektor nun aber auch auf den breiten Markt über. Lediglich der Versorger- und Energiesektor, letzterer getrieben vom wieder etwas angestiegenen Ölpreis, konnten sich vom Markttrend abkoppeln.
Solide Wirtschaftsdaten, wie die Schnellschätzung des Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe der Eurozone, welche den höchsten Wert seit Beginn der Erhebung im Jahr 1997 auswies, spielten nur eine untergeordnete Rolle. Marktbeherrschendes Thema ist weiterhin die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen. In Relation zu den vergangenen Entwicklungen konnte der leichte Rückgang ebendieser jedoch nicht mehr als klarer Indikator für die Aktienmarktentwicklung des Growth- und Valuebereichs herangezogen werden. Vielmehr verlief diese zuletzt deutlich erratischer, wobei die gemischte Stimmung sich auf Wochensicht vor allem in Europa in Form von Kursrückgängen manifestierte. Die Schwäche am alten Kontinent kommt dabei nicht allzu überraschend, schließlich resultierte die Sektorrotation zugunsten klassischer "Old Economy" jüngst in einer beeindruckenden Rally bei ATX, DAX und Euro STOXX 50. Wie auch in unserem aktuellen Quartalsupdate dargelegt, sehen wir dieses Szenario nach wie vor auch mittelfristig intakt. In Anbetracht der Rally und des damit einhergehenden Bewertungsaufbaus, der vor allem US-Valueaktien nicht mehr wirklich günstig erscheinen lässt, ist ein Durchatmen an den Märkten vielmehr sogar als positiv zu betrachten.
Dass nach dem Momentumbereich nun auch bei Valuewerten die Euphorie wieder vermehrt der Realität weicht, ist für den breiten Aktienmarkt im Allgemeinen durchaus als positiv zu bewerten. So wurden einem Bericht von Bloomberg zufolge deutlich weniger Stimulus Schecks in den USA direkt in Aktien investiert, als ursprünglich erwartet. Ein weiteres Indiz für ein abnehmendes Interesse aus dem Retailbereich stellen die rückläufigen Handelsvolumina bei den als WallStreetBets- oder Zockertitel verschrienen Aktien dar. Auch der Hype rund um SPACs – Mantelgesellschaften, mit deren Hilfe Kapital über die Börse eingesammelt wird – scheint abzunehmen, wie an den enttäuschenden Zuteilungskursen bei den jüngsten Börsegängen zu beobachten war. Zwar besteht durch das zuletzt überbordende Sentiment weiterhin Anpassungspotenzial, wir sehen jedoch eine graduelle Bewegung in Richtung mehr Normalität – eine Entwicklung, die für den Aktienmarkt im Gesamten durchaus zu begrüßen ist.
Fundamentaltechnisch ist bis zum Start der US-Berichtsaison Mitte April kaum mit großen Impulsen an den Aktienmärkten zu rechnen. Es besteht daher in Ermangelung treibender Newsflows die Chance, dass neben dem Tauziehen zwischen Value und Growth weiter kontinuierlich Druck aus dem Markt abgelassen wird, was auch für den breiten Markt weitere Rücksetzer zur Folge haben könnte. Wie erratisch die Stimmung derzeit ist, kann auch an den Kursgewinnen europäischer Aktien am Freitag abgelesen werden, die konträr zum bisherigen Wochenverlauf stehen – ein Indiz dafür, dass Anleger oftmals besser damit bedient sind, solche Phasen ohne klare Richtung einfach auszusitzen und nicht versuchen sollten jede Marktbewegung zu "timen".
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Aktien auf dem Radar:UBM, CA Immo, Agrana, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, Zumtobel, Marinomed Biotech, Frequentis, Rosgix, EVN, Kapsch TrafficCom, Andritz, Addiko Bank, Linz Textil Holding, Mayr-Melnhof, Porr, Stadlauer Malzfabrik AG, Semperit, Oberbank AG Stamm, Flughafen Wien, Amag, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria.
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Erste Group
Gegründet 1819 als die „Erste österreichische Spar-Casse“, ging die Erste Group 1997 mit der Strategie, ihr Retailgeschäft in die Wachstumsmärkte Zentral- und Osteuropas (CEE) auszuweiten, an die Wiener Börse. Durch zahlreiche Übernahmen und organisches Wachstum hat sich die Erste Group zu einem der größten Finanzdienstleister im östlichen Teil der EU entwickelt.
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Solide Wirtschaftsdaten, wie die Schnellschätzung des Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe der Eurozone, welche den höchsten Wert seit Beginn der Erhebung im Jahr 1997 auswies, spielten nur eine untergeordnete Rolle. Marktbeherrschendes Thema ist weiterhin die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen. In Relation zu den vergangenen Entwicklungen konnte der leichte Rückgang ebendieser jedoch nicht mehr als klarer Indikator für die Aktienmarktentwicklung des Growth- und Valuebereichs herangezogen werden. Vielmehr verlief diese zuletzt deutlich erratischer, wobei die gemischte Stimmung sich auf Wochensicht vor allem in Europa in Form von Kursrückgängen manifestierte. Die Schwäche am alten Kontinent kommt dabei nicht allzu überraschend, schließlich resultierte die Sektorrotation zugunsten klassischer "Old Economy" jüngst in einer beeindruckenden Rally bei ATX, DAX und Euro STOXX 50. Wie auch in unserem aktuellen Quartalsupdate dargelegt, sehen wir dieses Szenario nach wie vor auch mittelfristig intakt. In Anbetracht der Rally und des damit einhergehenden Bewertungsaufbaus, der vor allem US-Valueaktien nicht mehr wirklich günstig erscheinen lässt, ist ein Durchatmen an den Märkten vielmehr sogar als positiv zu betrachten.
Dass nach dem Momentumbereich nun auch bei Valuewerten die Euphorie wieder vermehrt der Realität weicht, ist für den breiten Aktienmarkt im Allgemeinen durchaus als positiv zu bewerten. So wurden einem Bericht von Bloomberg zufolge deutlich weniger Stimulus Schecks in den USA direkt in Aktien investiert, als ursprünglich erwartet. Ein weiteres Indiz für ein abnehmendes Interesse aus dem Retailbereich stellen die rückläufigen Handelsvolumina bei den als WallStreetBets- oder Zockertitel verschrienen Aktien dar. Auch der Hype rund um SPACs – Mantelgesellschaften, mit deren Hilfe Kapital über die Börse eingesammelt wird – scheint abzunehmen, wie an den enttäuschenden Zuteilungskursen bei den jüngsten Börsegängen zu beobachten war. Zwar besteht durch das zuletzt überbordende Sentiment weiterhin Anpassungspotenzial, wir sehen jedoch eine graduelle Bewegung in Richtung mehr Normalität – eine Entwicklung, die für den Aktienmarkt im Gesamten durchaus zu begrüßen ist.
Fundamentaltechnisch ist bis zum Start der US-Berichtsaison Mitte April kaum mit großen Impulsen an den Aktienmärkten zu rechnen. Es besteht daher in Ermangelung treibender Newsflows die Chance, dass neben dem Tauziehen zwischen Value und Growth weiter kontinuierlich Druck aus dem Markt abgelassen wird, was auch für den breiten Markt weitere Rücksetzer zur Folge haben könnte. Wie erratisch die Stimmung derzeit ist, kann auch an den Kursgewinnen europäischer Aktien am Freitag abgelesen werden, die konträr zum bisherigen Wochenverlauf stehen – ein Indiz dafür, dass Anleger oftmals besser damit bedient sind, solche Phasen ohne klare Richtung einfach auszusitzen und nicht versuchen sollten jede Marktbewegung zu "timen".
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Erste Group
Gegründet 1819 als die „Erste österreichische Spar-Casse“, ging die Erste Group 1997 mit der Strategie, ihr Retailgeschäft in die Wachstumsmärkte Zentral- und Osteuropas (CEE) auszuweiten, an die Wiener Börse. Durch zahlreiche Übernahmen und organisches Wachstum hat sich die Erste Group zu einem der größten Finanzdienstleister im östlichen Teil der EU entwickelt.
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