15.02.2021, 2890 Zeichen
Mit einem Kursverlust musste der heimische Markt ins Wochenende gehen, nachdem der ATX sehr schwach gestartet war konnte er sich gegen Mittag erholen, schaffte aber nicht mehr den Sprung in den positiven Bereich und endete 0,7% tiefer als am Vortag. Sorgen um die Entwicklung der Coronakrise in all ihren Facetten waren zum Wochenausklang zunächst wieder stärker in den Fokus gerückt, angefangen von den europaweiten Neuinfektionen und Lockdown-Maßnahmen bis hin zu den wirtschaftlichen Folgewirkungen und dem Fortschritt der Impfkampagne, die Unterstützungsmaßnahmen durch die Geldflut der Zentralbanken und Hilfsprogrammen der einzelnen Regierungen traten etwas in den Hintergrund. Ansonsten war die Nachrichtenlage zu den einzelnen Unternehmen eher dünn, der Flughafen Wien meldete Passagierzahlen, nach denen sich das Fluggastaufkommen im Jänner wieder deutlich reduziert hat, das war aber keine große Überraschung und die Aktie musste lediglich 0,2% abgeben. Schlechter erging es da anderen mit der Luftfahrt verbundenen Titeln, der Flugzeugzulieferer FACC rutschte um 5,9% nach unten und das Cateringunternehmen Do&Co verbilligte sich um 1,4%. Die Deutsche Bank hob das Kursziel für CA Immo von 43,0 Euro auf 46,0 Euro an und bestätigte die Kaufempfehlung, das Immobilienunternehmen ging mit einer unveränderten Notierung in das Wochenende. Freuen durften sich hingegen die Anleger von Mayr-Melnhof, der Kartonfabrikant gab einen Zukauf in Polen bekannt, die Kartonfirma Kwidzyn mit 2.300 Mitarbeitern wird um 670 Millionen Euro von der International Paper Holding übernommen, das liess die Aktie um 6,6% nach oben springen. Leicht verbessern konnten sich die großen Banken, die Bawag schloss mit einem Plus von 0,8%, für die Erste Group ging es um 0,6% nach oben und für die Raiffeisen gab es einen Zuwachs von 0,9%. Gewinner des Tages nach Mayr-Melnhof war UBM Development, der Immobilienentwickler durfte sich über eine Verbesserung von 2,6% freuen, gesucht war auch Agrana, für den Stärke- und Zuckerkonzern brachte der Handel zum Wochenausklang einen Anstieg von 1,5%. Die Österreichische Post zählte ebenfalls zu den Gewinnern und konnte ein Plus von 1,4% erzielen, für Lenzing ging es nach dem leichten Rückschlag des Vortages ebenfalls wieder nach oben, der Faserhersteller beendete den Handel mit einem Zuwachs von 1,2%. Unterschiedlich entwickelten sich die Ölwerte, die OMV schloss leicht schwächer mit einem Minus von 0,2%, Schoeller-Bleckmann konnte sich hingegen leicht verbessern und 0,6% vorrücken. Schwer unter Druck kamen die Versorger, der Verbund war mit einem Minus von 9,0% schwächster Wert am Freitag, auch EVN kam mit einem Minus von 4,2% deutlich unter die Räder. Ebenfalls zu den Verlierern zählte Kapsch TrafficCom, mit einem Minus von 2,2%, am Dienstag wird der Mautsystemanbieter seine Ergebnisse präsentieren, am Donnerstag ist dann Do & Co an der Reihe.
Wiener Börse Party #1110: ATX mehr als 2 Prozent tiefer, Verbund gesucht, Andritz vielversprechend und Gabler statt Babler
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Aktien auf dem Radar:FACC, RHI Magnesita, Amag, Agrana, Austriacard Holdings AG, Kapsch TrafficCom, Wolford, UBM, AT&S, DO&CO, Rath AG, RBI, Verbund, Wienerberger, Warimpex, Zumtobel, Palfinger, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Flughafen Wien, CA Immo, EuroTeleSites AG, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, Infineon, Deutsche Boerse, Fresenius Medical Care, SAP, Scout24, Continental.
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