09.12.2018
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Aus dem Equity Weekly der Erste Goup: Alle global relevanten Aktienindizes gaben in der letzten Woche nach. Die größten Rückgänge gab es bei den europäischen Indizes. Der breite europäische Leitindex verlor -4,1%, der S&P 500 gab -1,5% nach. Der Performanceunterschied (in EUR) zwischen den europäischen Indizes und den US-amerikanischen ist seit Jahresbeginn sehr hoch. Der europäische Markt verliert -12%, der S&P 500 hingegen stieg um +6,4%. Auch die langfristige Betrachtung zeigt die signifikante Outperformance des US- Aktienmarktes.
In Europa weisen alle Sektoren, außer der Gesundheitssektor (+0,4%) seit Jahresbeginn negative Erträge auf. Die Sektoren mit den größten Verlusten sind die zyklischen Sektoren Automobil (-25,6%), Banken (-25%) und Rohstoffe (-18,2%). Die negativen Trends der zyklischen Sektoren gehen mit der Abschwächung des Wachstums der europäischen Wirtschaft einher. Die politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten sind in Europa ebenfalls erhöht. Der Verlauf des beabsichtigten EU-Austritts von UK, die Unruhen in Frankreich und die negative Staatsschuldensituation Italiens steuern zum erhöhten Risiko in Europa bei. Dies spiegelt sich auch in der starken Abschwächung des Economic Surpise Index für die Eurozone wider.
Die Aktienindizes der Schwellenländer zeigen derzeit eine kurzfristige Erholung gegenüber den entwickelten Märkten. Ein wesentlicher Faktor dafür ist die aktuell wieder eingekehrte Stabilität der Emerging Market- Währungen. Der nachstehende Chart zeigt, dass die EM-Währungen (gegenüber dem USD) wieder seitwärts tendierten. Der Anstieg der blauen Linie am Chart zeigte eine Abschwächung der Währungen der Schwellen- länder an, d.h. die Linie beschreibt den Preistrend des USD in EM- Währung. Solange kein Ende des Zinsanhebungszyklus der FED absehbar ist, ist eine längerfristige Erholung der Schwellenländer-Indizes nicht wahrscheinlich, weil die zu erwartende Befestigungstendenz des USD die wirtschaftliche Situation in diesen Ländern belastet. Dies ist unter anderem deshalb der Fall, weil viele Unternehmen auch in USD verschuldet sind.
Ausblick: Wir erwarten, dass die hohe Volatilität der Leitindizes in der kommenden Woche andauern wird. Die relativ bessere Performance von US-Aktien wird voraussichtlich andauern.
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Aktien auf dem Radar:Amag, Polytec Group, DO&CO, Semperit, Rosenbauer, UBM, Rosgix, AT&S, Bawag, Verbund, Uniqa, RBI, voestalpine, Austriacard Holdings AG, Rath AG, SBO, Addiko Bank, Frequentis, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, RHI Magnesita, Mayr-Melnhof, Telekom Austria, Österreichische Post, Siemens Energy, Fresenius Medical Care, E.ON , RWE, SAP, Scout24, BASF.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)218669
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RWT AG
Die Firma RWT Hornegger & Thor GmbH wurde 1999 von den beiden Geschäftsführern Hannes Hornegger und Reinhard Thor gegründet. Seitdem ist das Unternehmen kontinuierlich, auf einen derzeitigen Stand von ca. 30 Mitarbeitern, gewachsen. Das Unternehmen ist in den Bereichen Werkzeugbau, Formenbau, Prototypenbau und Baugruppenfertigung tätig und stellt des Weiteren moderne Motorkomponenten und Präzisionsteile her.
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09.12.2018, 2945 Zeichen
09.12.2018
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Aus dem Equity Weekly der Erste Goup: Alle global relevanten Aktienindizes gaben in der letzten Woche nach. Die größten Rückgänge gab es bei den europäischen Indizes. Der breite europäische Leitindex verlor -4,1%, der S&P 500 gab -1,5% nach. Der Performanceunterschied (in EUR) zwischen den europäischen Indizes und den US-amerikanischen ist seit Jahresbeginn sehr hoch. Der europäische Markt verliert -12%, der S&P 500 hingegen stieg um +6,4%. Auch die langfristige Betrachtung zeigt die signifikante Outperformance des US- Aktienmarktes.
In Europa weisen alle Sektoren, außer der Gesundheitssektor (+0,4%) seit Jahresbeginn negative Erträge auf. Die Sektoren mit den größten Verlusten sind die zyklischen Sektoren Automobil (-25,6%), Banken (-25%) und Rohstoffe (-18,2%). Die negativen Trends der zyklischen Sektoren gehen mit der Abschwächung des Wachstums der europäischen Wirtschaft einher. Die politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten sind in Europa ebenfalls erhöht. Der Verlauf des beabsichtigten EU-Austritts von UK, die Unruhen in Frankreich und die negative Staatsschuldensituation Italiens steuern zum erhöhten Risiko in Europa bei. Dies spiegelt sich auch in der starken Abschwächung des Economic Surpise Index für die Eurozone wider.
Die Aktienindizes der Schwellenländer zeigen derzeit eine kurzfristige Erholung gegenüber den entwickelten Märkten. Ein wesentlicher Faktor dafür ist die aktuell wieder eingekehrte Stabilität der Emerging Market- Währungen. Der nachstehende Chart zeigt, dass die EM-Währungen (gegenüber dem USD) wieder seitwärts tendierten. Der Anstieg der blauen Linie am Chart zeigte eine Abschwächung der Währungen der Schwellen- länder an, d.h. die Linie beschreibt den Preistrend des USD in EM- Währung. Solange kein Ende des Zinsanhebungszyklus der FED absehbar ist, ist eine längerfristige Erholung der Schwellenländer-Indizes nicht wahrscheinlich, weil die zu erwartende Befestigungstendenz des USD die wirtschaftliche Situation in diesen Ländern belastet. Dies ist unter anderem deshalb der Fall, weil viele Unternehmen auch in USD verschuldet sind.
Ausblick: Wir erwarten, dass die hohe Volatilität der Leitindizes in der kommenden Woche andauern wird. Die relativ bessere Performance von US-Aktien wird voraussichtlich andauern.
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