30.05.2018
Zugemailt von / gefunden bei: OMV (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Vor 50 Jahren, am 1. Juni 1968, unterzeichneten das sowjetische Unternehmen Sojusneftexport und die Österreichische Mineralölverwaltung (ÖMV) einen Vertrag für Erdgaslieferungen von der UdSSR nach Österreich. Bereits drei Monaten später erreichte das Gas aus Westsibirien die Station Baumgarten.
Die Republik Österreich unterzeichnete als erstes westeuropäisches Land einen Gasvertrag mit der Sowjetunion. Die jährlichen Gaslieferungen sind in den letzten 50 Jahren um mehr als das 64-fache gewachsen, diese lagen ursprünglich bei 142 Millionen Kubikmeter. Heute ist Österreich einer der wichtigsten Abnehmer von russischem Gas. Exporte erreichten 2017 einen Rekord von 9,1 Milliarden Kubikmeter, mehr als 218 Milliarden Kubikmeter wurden seit 1968 nach Österreich geliefert.
"Die strategische Partnerschaft von Gazprom und OMV baut auf einem soliden Fundament einer 50-jährigen Kooperation im Gasbereich zwischen den Ländern. Wir arbeiten weiterhin an der Stärkung und Förderung dieser Beziehung um gleichzeitig den wachsenden Erdgasbedarf in Europa zu decken. Wir planen eine neue Ebene der Partnerschaft in naher Zukunft, " sagt Alexey Miller, Chairman of the Gazprom Management Committee.
"In den letzten 50 Jahren haben wir verlässlich Gaslieferungen aus Russland erhalten und konnten unsere Industrie- und Haushaltskunden immer mit Erdgas hoher Qualität versorgen. Dies ist eine gute Ausgangsbasis um die Partnerschaft mit Gazprom langfristig auszubauen;" sagt Rainer Seele, Vorstandsvorsitzender und Generaldirektor der OMV.
Im Rahmen des 50-Jahr-Jubiläums, unterstützen Gazprom und OMV die Ausstellung "Die Eremitage zu Gast" im Kunsthistorischen Museum Wien, die die weltbesten Kunstwerke zeigt. Im Herbst wird die Ausstellung in das Staatliche Eremitage Museum nach St. Petersburg übersiedeln.
2017 setzte Gazprom mit 9,1 Milliarden Kubikmeter einen neuen Gasexport-Rekord nach Österreich. Dies stellt eine Erhöhung von 50,3 % (um 3 Milliarden Kubikmeter) im Vergleich zu 2016 (6,1 Milliarden Kubikmeter) sowie eine Erhöhung von 33,8 % im Vergleich zu 2005 (um 2,3 Milliarden Kubikmeter) dar, als die vorhergehende Rekordmenge (6,8 Milliarden Kubikmeter) erreicht wurde.
OMV ist Gazproms wichtigster Partner in Österreich. Die Unternehmen arbeiten im Bereich Gasproduktion, Transport und Versorgung zusammen.
PJS Gazprom ist ein globales Energieunternehmen mit Fokus auf geologische Exploration, Produktion, Transport, Lagerung, Verarbeitung und Verkauf von Gas, Gaskondensate und Öl, den Verkauf von Gas als Kraftfahrzeugstoff, ebenso wie Erzeugung und Marketing von Wärme und elektrischen Strom. Gazprom ist ein verlässlicher Gaslieferant für Russland und Käufer aus dem Ausland. Das Unternehmen besitzt das weltgrößte Gastransportsystem mit einer Gesamtlänge von 172.000 Kilometern. Gazprom hält die weltgrößten Erdgasreserven. Der Anteil des Unternehmens an den globalen Gasreserven beträgt 17 Prozent, an den russischen Gasreserven 72 Prozent. Die Gasförderung der Gazprom beträgt 12 Prozent global und 68 Prozent national.
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Aktien auf dem Radar:Polytec Group, AT&S, Kapsch TrafficCom, Austriacard Holdings AG, Semperit, Amag, Rosgix, Agrana, Mayr-Melnhof, Uniqa, Frequentis, EVN, Lenzing, Gurktaler AG Stamm, Gurktaler AG VZ, Marinomed Biotech, Palfinger, Porr, SBO, Strabag, voestalpine, FACC, BKS Bank Stamm, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, UBM, Deutsche Boerse, MTU Aero Engines, Zalando, Airbus Group.
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