13.04.2018
Zugemailt von / gefunden bei: comdirect (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Deutsche Sparer haben im ersten Quartal 2018 insgesamt 7,1 Milliarden Euro durch schlecht verzinste Geldeinlagen verloren. Das sind 86 Euro pro Bundesbürger - vom Kleinkind bis zum Rentner. Auf das Jahr hochgerechnet würde der Wertverlust bei rund 28,4 Milliarden Euro liegen. Zu diesen Ergebnissen kommt der quartalsweise erscheinende comdirect Realzins-Radar, der gemeinsam mit Barkow Consulting ermittelt wird.
Der Grund für den Wertverlust sind schlecht verzinste Geldeinlagen: Die durchschnittlichen Zinsen für Tagesgelder, Festgelder und Spareinlagen betrugen im ersten Quartal 0,20 Prozent. Gleichzeitig lag die Inflationsrate in den ersten drei Monaten des Jahres bei 1,50 Prozent. Das führt zu einem Realzins von minus 1,30 Prozent. Als Realzins wird der tatsächliche Zins für Spareinlagen nach Abzug der Inflation bezeichnet. "Die Deutschen gehören zu den eifrigsten Sparern weltweit, und trotzdem verlieren sie Jahr für Jahr viele Milliarden Euro - das ist paradox", sagt Arno Walter, Vorstandsvorsitzender der comdirect bank AG. Besonders drastisch zeigt sich der Verlust in der langfristigen Betrachtung. So hat jeder Deutsche seit 2010 bereits 999 Euro durch Sparzinsen unterhalb der Inflationsrate verloren.
Der Beliebtheit festverzinslicher Geldeinlagen tut dies aber keinen Abbruch, im Gegenteil. Das Volumen ist sogar weiter gestiegen, auf aktuell rund 2,2 Billionen Euro. Allein in den vergangenen zwölf Monaten flossen 79 Milliarden Euro in Tagesgelder, Festgelder und Spareinlagen. Das ist ein Plus von 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
"Wenn ein mit Wasser gefülltes Fass ein Leck hat, würde man versuchen, das Loch zu stopfen. Deutsche Sparer verhalten sich anders: Sie schütten immer mehr Wasser in das Fass in der Hoffnung, so den Pegel halten zu können", sagt Walter. Er empfiehlt daher, das eigene Anlageverhalten zu überdenken: "Anleger sollten sich fragen, welchen Teil ihres Ersparten sie kurzfristig verfügbar halten wollen, etwa für unvorhergesehene Ausgaben. Der Rest sollte für den langfristigen Vermögensaufbau verwendet werden - und dabei führt an Wertpapieren kein Weg vorbei." Mit Sparplänen ist dies schon ab 25 Euro im Monat möglich. Darüber hinaus bieten Tools wie cominvest bereits ab 3.000 Euro Zugang zu einer professionellen Vermögensverwaltung.
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Aktien auf dem Radar:Uniqa, Semperit, FACC, EuroTeleSites AG, Telekom Austria, Bawag, ATX NTR, RBI, VIG, voestalpine, Erste Group, DO&CO, CA Immo, Andritz, ATX, Rosgix, Porr, Wienerberger, ATX TR, ATX Prime, Palfinger, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, UBM, Polytec Group, Verbund, Amag, Flughafen Wien, CPI Europe AG, Österreichische Post.
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Do&Co
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Der Grund für den Wertverlust sind schlecht verzinste Geldeinlagen: Die durchschnittlichen Zinsen für Tagesgelder, Festgelder und Spareinlagen betrugen im ersten Quartal 0,20 Prozent. Gleichzeitig lag die Inflationsrate in den ersten drei Monaten des Jahres bei 1,50 Prozent. Das führt zu einem Realzins von minus 1,30 Prozent. Als Realzins wird der tatsächliche Zins für Spareinlagen nach Abzug der Inflation bezeichnet. "Die Deutschen gehören zu den eifrigsten Sparern weltweit, und trotzdem verlieren sie Jahr für Jahr viele Milliarden Euro - das ist paradox", sagt Arno Walter, Vorstandsvorsitzender der comdirect bank AG. Besonders drastisch zeigt sich der Verlust in der langfristigen Betrachtung. So hat jeder Deutsche seit 2010 bereits 999 Euro durch Sparzinsen unterhalb der Inflationsrate verloren.
Der Beliebtheit festverzinslicher Geldeinlagen tut dies aber keinen Abbruch, im Gegenteil. Das Volumen ist sogar weiter gestiegen, auf aktuell rund 2,2 Billionen Euro. Allein in den vergangenen zwölf Monaten flossen 79 Milliarden Euro in Tagesgelder, Festgelder und Spareinlagen. Das ist ein Plus von 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
"Wenn ein mit Wasser gefülltes Fass ein Leck hat, würde man versuchen, das Loch zu stopfen. Deutsche Sparer verhalten sich anders: Sie schütten immer mehr Wasser in das Fass in der Hoffnung, so den Pegel halten zu können", sagt Walter. Er empfiehlt daher, das eigene Anlageverhalten zu überdenken: "Anleger sollten sich fragen, welchen Teil ihres Ersparten sie kurzfristig verfügbar halten wollen, etwa für unvorhergesehene Ausgaben. Der Rest sollte für den langfristigen Vermögensaufbau verwendet werden - und dabei führt an Wertpapieren kein Weg vorbei." Mit Sparplänen ist dies schon ab 25 Euro im Monat möglich. Darüber hinaus bieten Tools wie cominvest bereits ab 3.000 Euro Zugang zu einer professionellen Vermögensverwaltung.
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Arno Walter, CEO comdirect, Bild: comdirect
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