Inbox: "Gold ist das Fieberthermometer der Finanzwelt"

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28.02.2018

Zugemailt von / gefunden bei: philoro (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Die Deutschen haben 2017 europaweit am meisten Gold gekauft: insgesamt 106 von 188 Tonnen. Das geht aus dem am 6. Februar veröffentlichten Jahresbericht des World Gold Councils hervor.

Deutschland verfügt damit über einen Marktanteil von über 56 Prozent. "Wir gehen davon aus, dass sich dieser Wert weiter steigern wird. Viele Anleger ahnen: Die Aktienmärkte geraten stärker unter Druck - ein geldpolitischer Umbruch steht aufgrund ansteigender Zinsen unmittelbar bevor", sagt Christian Brenner, Geschäftsführer der philoro Edelmetalle GmbH. Eine Folge dieses hohen Kaufinteresses ist eine sehr hohe Händlerdichte im deutschen Goldhandel. Um dem hohen Kaufinteresse gerecht zu werden, baut philoro sein flächendeckendes Filialnetz in Deutschland, Österreich und der Schweiz immer weiter aus.

Der jährliche Bericht des World Gold Councils untersucht weltweit die Goldnachfrage und bestätigt einen langfristigen Trend: Lag der Marktanteil Deutschlands im europäischen Vergleich 2010 noch bei 40 Prozent, stieg die Nachfrage seitdem kontinuierlich um insgesamt 30 Prozent an. 

 

 

"Gold ist das Fieberthermometer der Finanzwelt. Es überrascht mich deshalb nicht, dass jeder zweite in Europa verkaufte Goldbarren in Deutschland über den Ladentisch geht. Es signalisiert vielmehr, dass es hierzulande in den letzten Jahren eine große Unsicherheit gegenüber den Finanzmärkten und der Politik gegeben hat", erklärt Brenner.

Auch international zählt Deutschland mit den mehr als 100 Tonnen gekauften Goldes zu den Top-Drei Goldnationen. Eine noch höhere Nachfrage nach Münzen und Barren erzielte Indien mit rund 164 Tonnen. Absoluter Spitzenreiter im weltweiten Goldhandel war 2017 jedoch mit Abstand China: Hier waren es rund 313 Tonnen des gelben Edelmetalls. Generell ist die Nachfrage im asiatischen Raum besonders hoch: Zwei Drittel der weltweiten Goldkäufe entfallen auf diese Region.

Land Tonnen Gold (gerundet)

China 313

India 164

Deutschland 106

Thailand 64

Türkei 52

Schweiz 42

Vereinigte Staaten 39

Goldbarren, Tresor (Bild: OeNB/Niesner)



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(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Heimische Wirtschaft wuchs im 4. Quartal 0,9 Prozent


28.02.2018

Zugemailt von / gefunden bei: Wifo (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Gemäß der aktuellen Quartalsrechnung des WIFO wuchs die heimische Wirtschaft im IV. Quartal 2017 gegenüber dem Vorquartal um 0,9 Prozent (III. Quartal ebenfalls +0,9 Prozent). Der Außenhandel verlief zu Jahresende sehr dynamisch. Im Gleich­klang expandierte die heimische Industrie so stark wie seit Mitte 2010 nicht mehr. Insgesamt wuchs das BIP 2017 gegenüber dem Vorjahr um 2,9 Prozent.

Das österreichische BIP wuchs im IV. Quartal gegenüber der Vorperiode um 0,9 Prozent (Trend-Konjunktur-Komponente). Damit wurde das Ergebnis der WIFO-Schnellschätzung von Ende Jänner um 0,1 Prozentpunkt nach oben revidiert. Das unbereinigte BIP lag im IV. Quartal um 2,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahres.

Die saison- und arbeitstagsbereinigte BIP-Veränderungsrate (Kennziffer laut Eurostat-Vorgabe) stieg um 0,8 Prozent. Damit lag das Wachstum in Österreich über jenem im Euro-Raum und der EU 28 (+0,6 Prozent). 

Das positive internationale Umfeld begünstigt weiterhin den Außenhandel, dessen Dynamik sich zu Jahresende nochmals beschleunigte. Die Exporte stiegen um 1,9 Prozent, wobei hier vor allem die Güterexporte kräftig anzogen. Der Anstieg bei den Importen (+1,3 Prozent) blieb hinter den heimischen Waren- und Dienstleistungsexporten zurück, der daraus resultierende positive Wachstumsbeitrag belief sich im IV. Quartal auf über ein Drittel des BIP-Wachstums.

Auch die Konsumnachfrage erwies sich weiterhin als stabile Wachstumsstütze. Die privaten Konsumausgaben (einschließlich privater Organisationen ohne Erwerbszweck) expandierten um 0,4 Prozent, die öffentlichen Konsumausgaben wuchsen mit 0,6 Prozent etwas stärker.

Die Bruttoanlageinvestitionen verloren hingegen im IV. Quartal leicht an Schwung. Die Bauin­vestitionen (+0,3 Prozent) als auch die Ausrüstungsinvestitionen (+1,7 Prozent) stiegen etwas schwächer als im II. und III. Quartal.

Passend zur guten Exportdynamik verlief die heimische Industriekonjunktur weiterhin sehr dy­namisch. Die Wertschöpfung in der Sachgütererzeugung expandierte mit 3,0 Prozent (nach +2,8 Prozent im III. Quartal) und erzielte damit das höchste Wachstum seit Mitte 2010. Auch im Bauwesen hielt die gute Konjunktur zu Jahresende an (IV. Quartal +0,9 Prozent).

Ebenso unterstützen die Marktdienstleistungen das Wirtschaftswachstum. Die Wertschöpfung in den Bereichen Handel sowie Beherbergung und Gastronomie stieg um 0,5 Prozent bzw. 0,4 Prozent.


Stahl, Giesswerk, Hochofen, heiss, Feier, schmelzen, flüssig, Industrie, Metall, http://www.shutterstock.com/de/pic-197441834/stock-photo-iron-and-steel-industry-furnace-and-operating-workers.html


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    Auch international zählt Deutschland mit den mehr als 100 Tonnen gekauften Goldes zu den Top-Drei Goldnationen. Eine noch höhere Nachfrage nach Münzen und Barren erzielte Indien mit rund 164 Tonnen. Absoluter Spitzenreiter im weltweiten Goldhandel war 2017 jedoch mit Abstand China: Hier waren es rund 313 Tonnen des gelben Edelmetalls. Generell ist die Nachfrage im asiatischen Raum besonders hoch: Zwei Drittel der weltweiten Goldkäufe entfallen auf diese Region.

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