13.11.2017
Zugemailt von / gefunden bei: Wiener Privatbank (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Wie bereits Charles Dickens vor über 150 Jahren schrieb: "Es war die beste und die schlimmste Zeit". Während Wienerberger eine gute Entwicklung in Osteuropa verzeichnen konnte (sowohl in CBM als auch in P&P), war das Umfeld in Westeuropa deutlich gemischter. Was CBM betrifft ist dies vor allem auf die Fortsetzung der Probleme in Belgien (wo ein Mangel an Isolationsmaterialien zu Bauverzögerungen führt) sowie in Deutschland (wo nach wie vor Fachkräftemangel das Hauptproblem ist) zurückzuführen. Während ersteres wohl eher als temporäres Problem anzusehen ist (welches im nächsten Frühjahr gelöst werden könnte), könnte letzteres eher ein strukturelles Problem sein (welches auch auf den Ergebnissen einiger Baufirmen lastet). Gleichzeitig steigt jedoch die Nachfrage in Osteuropa, da die wirtschaftliche Erholung in der Region zunehmend an Fahrt gewinnt. Wir sehen daher im Bereich CBM das Glas eher als "halb-voll" an.
Was den Bereich P&P betrifft ist das "Ost-West" Gefälle ähnlich, jedoch aus unterschiedlichen Gründen. Während die Aktivität in einigen westeuropäischen Märkten solide ist (allen voran in den nordischen Staaten und den Niederlanden), zeigen vor allem Frankreich und das internationale Projektgeschäft weiterhin deutliche Schwächen. Frankreich wird dabei charakterisiert von einem hohen Wettbewerbsdruck (vor allem aus Italien und Spanien), während das internationale Projektgeschäft unter der mauen Aktivität im Öl & Gasbereich leidet. Wir gehen hier auch von keiner kurzfristigen Verbesserung aus (wie bereits in unserem Q2/17 Bericht ausgeführt), die Firma könnte jedoch eine Erholung im nächsten Jahr sehen, falls der jüngste Fokus auf den Mittleren Osten Früchte trägt. Was Frankreich betrifft rechnen wir auch mit keiner Verbesserung bis Jahresende, wir könnten jedoch im nächsten Jahr auch hier Fortschritte sehen wenn sich die Märkte in Italien und Spanien positiv entwickeln, da dadurch der Exportdruck aus diesen Ländern nachlassen könnte.
Wir errechnen einen fairen Wert von €22,2/Aktie, unverändert zu unserem letzten Bericht. Während die Firma ihren EBITDA-Ausblick für das FY17E auf €405Mio. nach unten korrigierte (von €415Mio.), denken wir, dass ein Großteil der Effekte temporärer Natur sein könnte. Gleichzeitig reflektiert der aktuelle Aktienkurs aus unserer Sicht adequat die Wachstumsaussichten der Firma.
8513
wienerberger_wiener_privatbank_sieht_fairen_wert_bei_2220_euro
Aktien auf dem Radar:AT&S, Rosenbauer, Flughafen Wien, Kapsch TrafficCom, Polytec Group, EuroTeleSites AG, Bajaj Mobility AG, CPI Europe AG, SBO, Erste Group, FACC, Frequentis, RBI, UBM, Verbund, Wienerberger, SW Umwelttechnik, Semperit, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Amag, CA Immo, EVN, Österreichische Post, Telekom Austria, Deutsche Boerse, Hannover Rück, Fresenius Medical Care, Mercedes-Benz Group, Rheinmetall, MTU Aero Engines.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)189788
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Frequentis
Frequentis mit Firmensitz in Wien ist ein internationaler Anbieter von Kommunikations- und Informationssystemen für Kontrollzentralen mit sicherheitskritischen Aufgaben. Solche „Control Center Solutions" entwickelt und vertreibt Frequentis in den Segmenten Air Traffic Management (zivile und militärische Flugsicherung, Luftverteidigung) und Public Safety & Transport (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, Schifffahrt, Bahn).
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13.11.2017, 3593 Zeichen
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Wie bereits Charles Dickens vor über 150 Jahren schrieb: "Es war die beste und die schlimmste Zeit". Während Wienerberger eine gute Entwicklung in Osteuropa verzeichnen konnte (sowohl in CBM als auch in P&P), war das Umfeld in Westeuropa deutlich gemischter. Was CBM betrifft ist dies vor allem auf die Fortsetzung der Probleme in Belgien (wo ein Mangel an Isolationsmaterialien zu Bauverzögerungen führt) sowie in Deutschland (wo nach wie vor Fachkräftemangel das Hauptproblem ist) zurückzuführen. Während ersteres wohl eher als temporäres Problem anzusehen ist (welches im nächsten Frühjahr gelöst werden könnte), könnte letzteres eher ein strukturelles Problem sein (welches auch auf den Ergebnissen einiger Baufirmen lastet). Gleichzeitig steigt jedoch die Nachfrage in Osteuropa, da die wirtschaftliche Erholung in der Region zunehmend an Fahrt gewinnt. Wir sehen daher im Bereich CBM das Glas eher als "halb-voll" an.
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Wir errechnen einen fairen Wert von €22,2/Aktie, unverändert zu unserem letzten Bericht. Während die Firma ihren EBITDA-Ausblick für das FY17E auf €405Mio. nach unten korrigierte (von €415Mio.), denken wir, dass ein Großteil der Effekte temporärer Natur sein könnte. Gleichzeitig reflektiert der aktuelle Aktienkurs aus unserer Sicht adequat die Wachstumsaussichten der Firma.
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Wienerberger
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