28.05.2026, 1769 Zeichen
Die UBM verzeichnet im 1. Quartal ein positives Ergebnis: Das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich auf +0,3 Mio. Euro (Vorjahresquartal: -6,3 Mio. Euro), das Ergebnis nach Steuern drehte von -6,6 Mio. Euro auf nunmehr +0,3 Mio. Euro. Der Immobilien-Entwickler erwirtschaftete eine Gesamtleistung von 95,3 Mio. Euro, was einer Steigerung um 62,6 Prozent zum Vorjahresquartal entspricht. Die Wohnungsverkäufe bleiben laut UBM auf dem Rekordniveau von 2025. Auf Nachfrage teilt UBM mit, dass im 1.Quartal 2026 insgesamt 88 Einheiten verkauft wurden (+1 zum Q1 2025). Bei weiteren 86 Wohnungen würde es Reservierungen bzw. bereits Anzahlungen geben, so ein Sprecher.
Das Eigenkapital verbesserte sich um 7,6 Prozent auf 376,9 Mio. Euro, die Nettoverschuldung wurde 8,3 Prozent auf 483,6 Mio. Euro reduziert, die liquide Mittel stiegen um 43,1 Prozent auf 168,4 Mio. Euro. Aufgrund dieser soliden Finanzposition wird laut UBM neben der Rückzahlung der fälligen Sustainability-Linked UBM-Anleihe 2021 ebenso die Sustainability-Linked Hybridanleihe 2021 vor dem Step-Up Termin zurückbezahlt werden. Zwischen Juli 2027 und Oktober 2029 sind keine weiteren Anleihen-Rückzahlungen fällig.
Der positive Trend im Premium-Wohnsegment setzt sich im Jahr 2026 fort. UBM wird dementsprechend die Umsetzung ihres Premium- Segments mit starkem Fokus auf Holz-Hybrid und erneuerbarer Energie ungebremst fortsetzen, wie es heißt. Verkäufe von Bestandsobjekten und nicht-strategischen Assets stehen im Fokus der kommenden Quartale, um so Cash für Bezahlbares Wohnen freizusetzen, so das Unternehmen. Das Cash-Freisetzungspotenzial liegt laut Q1-Bericht bei über 300 Mio. Euro. „Es liegen alle Voraussetzungen für ein erfolgreiches Portfolio-Rebalancing vor“, meint UBM-CEO Thomas G. Winkler.
D&D Research Rendezvous #22: Gunter Deuber mit Blick auf den ATX, besonderen Blick auf AT&S, dazu Notenbanken, Standort, KI und Treasury
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UBM: Holz-Hybrid-Bürohaus Timber Peak in Mainz, Credit: HH Vision
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