28.05.2026, 2130 Zeichen
Die börsenotierte österreichische ASTA Energy Solutions AG, Hersteller von kupferbasierten Lösungen für Energiesysteme, hat Zahlen für das 1. Quartal veröffentlicht. Der Nettoumsatz konnte um 15,3 Prozent auf 196,4 Mio. Euro gesteigert werden, während die Net‑value Sales (Nettoumsatzerlöse bei denen die an Kunden weitergereichten Materialkosten im Wesentlichen nicht enthalten sind) einschließlich der Veränderung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse um 35,7 Prozent auf 46,4 Mio. Euro gesteigert werden konnten. Getragen ist das Plus von der anhaltend starken Nachfrage in ASTAs Kernmärkten innerhalb der globalen Transformatoren‑ und Generatorenindustrie, wie das Unternehmen betont. Das bereinigte EBITDA stieg um 68,6 Prozent auf 17,2 Mio. Euro, die EBITDA‑Marge bezogen auf den Nettoumsatz verbesserte sich auf 8,8 Prozent (Q1 2025: 6,0 Prozent). Wesentliche Treiber hierfür waren eine verbesserte Preissetzung, steigende Verkaufsvolumina sowie Effizienzsteigerungen im operativen Geschäft. Das Ergebnis erhöhte sich auf 6,3 Mio. Euro (Q1 2025: 0,9 Mio. Euro).
Der Börsengang im Januar 2026 hat die finanzielle Position von ASTA gestärkt. Zum 31. März 2026 wies die Gesellschaft eine Net‑Cash‑Position von 38,6 Mio. Euro aus. Die IPO-Erlöse werden für gezielte Kapazitätserweiterungen, unter anderem in Indien und China sowie durch den laufenden Ausbau der Produktionsstandorte in Bosnien und Herzegowina eingesetzt. CFO Daniela Klauser: „Nach dem Börsengang verfügen wir über eine deutlich gestärkte Bilanz, die uns die nötige Flexibilität gibt, unsere Wachstumsstrategie diszipliniert umzusetzen und gleichzeitig unsere Finanzierungsstruktur weiter zu optimieren.“
Für das Gesamtjahr erwartet ASTA weiterhin eine solide Geschäftsentwicklung und bestätigt die Guidance. Die Gesellschaft rechnet mit einem Nettoumsatz von über 790 Mio. Euro, Net‑value Sales von über 170 Mio. Euro sowie einem bereinigten EBITDA im Bereich von 55 bis 59 Mio. Euro, CEO Karl Schäcke: „Die Nachfrage in unseren Kernmärkten bleibt hoch, und wir setzen diese konsequent in langfristige Partnerschaften und gezielte Kapazitätserweiterungen um.“
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