Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Inbox: Wiener Börse-CEO: "Wegen fehlendem Finanzwissen ist Österreich eine Sparbuchnation"


ATX
Akt. Indikation:  6148.73 / 6148.73
Uhrzeit: 
Veränderung zu letztem SK:  -0.00%
Letzter SK:  6148.87 ( 1.76%)

09.09.2017

Zugemailt von / gefunden bei: Wiener Börse (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Fehlende Kompetenz in Finanz- und Wirtschaftsfragen hält Österreicher von Investments in Wertpapieren ab: Durch das konservative Anlageverhalten lassen die Österreicher die wenigen verbliebenen Rendite-Chancen liegen. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung von market im Auftrag der Wiener Börse. Für 83 % der Österreicherinnen und Österreicher ist solides Finanzwissen Voraussetzung für ein Investment in Aktien. Sie sind sich einig: Geld in Aktien zu investieren macht nur Sinn, wenn man sich in Finanzfragen gut auskennt. Aber nur 8 % der Österreicher schätzen ihre eigenen Kenntnisse in Wirtschaft und Finanz als sehr gut ein. Diese Bildung braucht man jedoch, um Erspartes zu investieren: Mehr als zwei Drittel der Befragten finden es schwierig, grundsätzlich die für sie passenden Finanzprodukte zu finden.

„Österreicher verpassen Chancen und können sich nicht ausreichend schützen. Wir müssen das Problem an der Wurzel packen. Wirtschaftsbildung gehört in alle Lehrpläne der unterschiedlichen Schultypen und sollte auch im Klassenzimmer in ausreichendem Umfang unterrichtet werden“, sagt Börsevorstand Christoph Boschan. „Auch wegen fehlendem Finanzwissen ist Österreich eine Sparbuchnation. In einem Umfeld wie heute bekommen Sparer aber keine Zinsen. Aktien sind aktuell eine der wenigen Möglichkeiten, Ersparnisse gewinnbringend anzulegen. Dafür sprechen klare Zahlen.“ Der österreichische Leitindex ATX hat in der Langzeitbetrachtung 6,87 % pro Jahr zugelegt. „Davon profitieren aber zu wenige Österreicher. Bildung ist der beste Anlegerschutz und überhaupt der Schlüssel zu Wissen und Kompetenz in diesem Bereich. Sie ist die Grundlage für einen mündigen Umgang mit dem eigenen Geld und der eigenen Vorsorge“, so Boschan.

Die Umfrage zeigt: Auch die Bevölkerung hat dieses Problem erkannt. 77 % der Österreicher finden, dass in der Schule nicht ausreichend Finanzwissen unterrichtet wird, um selbst persönliche Vorsorgeentscheidungen treffen zu können. Im Alterssegment zwischen 15-29 Jahren (noch in Ausbildung oder gerade fertig) sind sogar 83 % dieser Meinung. Ähnlich viele, nämlich 84 % fordern, dass in Zukunft mehr Finanzwissen in österreichischen Schulen vermittelt wird.

Standort profitiert von mündigen Aktionären

Von einem informierten Umgang mit dem Thema Veranlagung profitieren Anleger ebenso wie der heimische Wirtschaftsstandort. Eine bewusste Geldveranlagung steigert einerseits die Chance auf höhere Renditen. Andererseits profitieren börsenotierte Leitbetriebe von österreichischen Investoren, die in der Regel die heimischen Unternehmen besser kennen. Das stärkt den Wirtschaftsstandort und sichert Arbeitsplätze. In börsenotierten österreichischen Betrieben arbeiten heute rund 400.000 Menschen. Der gesamtwirtschaftliche Wertschöpfungsbeitrag von Unternehmen mit Börsenotiz liegt aktuell bei 27,14 Milliarden Euro, rund 10% der österreichischen Wirtschaftsleistung. Jeder Euro, der in eine börsenotierte Firma investiert wird, bedeutet 2,3 Euro für die heimische Volkswirtschaft.

„Wir als Wiener Börse tragen wie viele andere Branchenvertreter unseren Teil dazu bei, die sogenannte „Financial Literacy“ in Österreich zu steigern“, sagt Börse-CEO Boschan. „Gemeinsam mit Lehrern haben wir Unterrichtsmaterialien zu Finanzthemen entwickelt, vermitteln Fachwissen und Didaktik in Seminaren und halten Vorträge an Schulen. Unsere Wiener Börse Akademie bietet zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten. Aber das kann nur ein Teil sein. Es ist auch die Politik gefordert“, so Boschan.

Veranlagung für alle

Handlungsbedarf gibt es auch aus einer anderen Perspektive: Nur rund ein Viertel der Befragten erachtet Aktien auch als Anlagemöglichkeit für Menschen mit weniger Geld. „Auch Bürger mit geringem Einkommen sollen die Chancen, die Veranlagung in Aktien bieten, für sich nützen können. Hier brauchen sie Unterstützung, da sie Konsumverzicht für Vermögensaufbau leisten“, so Boschan. Dazu macht die Wiener Börse konkrete Vorschläge: Eine Befreiung von der Kapitalertragssteuer für Einkommensbezieher bis 60.000 EUR oder die Wiedereinführung des KESt-Entfalls für langfristige Investments wären geeignete und schnell umzusetzende Maßnahmen, um die persönliche Vorsorge zu fördern.

Auch die Bildung von Mitarbeiterstiftungen sollte durch den Gesetzgeber unterstützt werden. Durch die Beteiligung über eine derartige Stiftung profitieren alle Seiten: Der Mitarbeiter selbst durch die Rendite, die er erhält. Das Unternehmen bindet die eigene Mannschaft enger an sich und stellt einen starken österreichischen Kernaktionär sicher, der wiederum den Standort stärkt. „Und das muss doch im Sinne der heimischen Politik sein. Für die neue Regierung wird die Beschäftigung mit dem Thema Finanzbildung und Erleichterung von Investments ein Auftrag, der nicht nur von der Wirtschaft und der Börse, sondern nun auch klar von den eigenen Bürgerinnen und Bürgern ausgesprochen wurde“, schließt Boschan.

Company im Artikel

ATX

 
Mitglied in der BSN Peer-Group Indizes und Rohstoffe
Show latest Report (02.09.2017)
 



Wiener Börse-CEO Christoph Boschan (Fotocredit: APA-Fotoservice)



Aktien auf dem Radar:Austriacard Holdings AG, Mayr-Melnhof, Bajaj Mobility AG, Zumtobel, Amag, Agrana, Porr, Semperit, Polytec Group, Kapsch TrafficCom, Verbund, DO&CO, FACC, Frauenthal, Frequentis, Reploid Group AG, CPI Europe AG, Linz Textil Holding, RBI, Uniqa, VIG, EuroTeleSites AG, Österreichische Post, Telekom Austria, Zalando, Microsoft, IBM, salesforce.com, Fresenius Medical Care, Merck KGaA, Airbus Group.

(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Random Partner #goboersewien

Marinomed
Marinomed hat die Vision, das Leben von Patienten, die an Krankheiten mit unzureichenden Behandlungsmöglichkeiten leiden, in zwei wichtigen therapeutischen Bereichen nachhaltig zu verbessern: Virologie und Immunologie.

>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/goboersewien

Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


Ausgewählte Events von BSN-Partnern


Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    BSN MA-Event Zalando
    BSN MA-Event Zalando
    #gabb #2112

    Featured Partner Video

    Private Investor Relations Podcast #33: AT&S - Aspekte und Insights (Aktie in 12 Monaten von 17 auf 141 Euro)

    Herzlich willkommen zum Private Investor Relations Podcast. Dieser Kanal auf audio-cd.at ist presented by CIRA, EY und wikifolio mit dem investierbaren Austria 30 Private IR Portfolio, heute geht e...

    Books josefchladek.com

    Richard Avedon
    Nothing Personal
    1964
    Atheneum Publishers

    Yusuf Sevinçli
    Oculus
    2018
    Galerist & Galerie Filles du Calvaire

    Yusuf Sevinçli
    Tumult
    2024
    Galerist & Galerie Filles du Calvaire

    Gerhard Puhlmann
    Die Stalinallee
    1953
    Verlag der Nation

    Daido Moriyama
    Ligh and Shadow (English Version
    2019
    Getsuyosha, bookshop M

    Inbox: Wiener Börse-CEO: "Wegen fehlendem Finanzwissen ist Österreich eine Sparbuchnation"


    09.09.2017, 5683 Zeichen

    09.09.2017

    Zugemailt von / gefunden bei: Wiener Börse (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

    Fehlende Kompetenz in Finanz- und Wirtschaftsfragen hält Österreicher von Investments in Wertpapieren ab: Durch das konservative Anlageverhalten lassen die Österreicher die wenigen verbliebenen Rendite-Chancen liegen. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung von market im Auftrag der Wiener Börse. Für 83 % der Österreicherinnen und Österreicher ist solides Finanzwissen Voraussetzung für ein Investment in Aktien. Sie sind sich einig: Geld in Aktien zu investieren macht nur Sinn, wenn man sich in Finanzfragen gut auskennt. Aber nur 8 % der Österreicher schätzen ihre eigenen Kenntnisse in Wirtschaft und Finanz als sehr gut ein. Diese Bildung braucht man jedoch, um Erspartes zu investieren: Mehr als zwei Drittel der Befragten finden es schwierig, grundsätzlich die für sie passenden Finanzprodukte zu finden.

    „Österreicher verpassen Chancen und können sich nicht ausreichend schützen. Wir müssen das Problem an der Wurzel packen. Wirtschaftsbildung gehört in alle Lehrpläne der unterschiedlichen Schultypen und sollte auch im Klassenzimmer in ausreichendem Umfang unterrichtet werden“, sagt Börsevorstand Christoph Boschan. „Auch wegen fehlendem Finanzwissen ist Österreich eine Sparbuchnation. In einem Umfeld wie heute bekommen Sparer aber keine Zinsen. Aktien sind aktuell eine der wenigen Möglichkeiten, Ersparnisse gewinnbringend anzulegen. Dafür sprechen klare Zahlen.“ Der österreichische Leitindex ATX hat in der Langzeitbetrachtung 6,87 % pro Jahr zugelegt. „Davon profitieren aber zu wenige Österreicher. Bildung ist der beste Anlegerschutz und überhaupt der Schlüssel zu Wissen und Kompetenz in diesem Bereich. Sie ist die Grundlage für einen mündigen Umgang mit dem eigenen Geld und der eigenen Vorsorge“, so Boschan.

    Die Umfrage zeigt: Auch die Bevölkerung hat dieses Problem erkannt. 77 % der Österreicher finden, dass in der Schule nicht ausreichend Finanzwissen unterrichtet wird, um selbst persönliche Vorsorgeentscheidungen treffen zu können. Im Alterssegment zwischen 15-29 Jahren (noch in Ausbildung oder gerade fertig) sind sogar 83 % dieser Meinung. Ähnlich viele, nämlich 84 % fordern, dass in Zukunft mehr Finanzwissen in österreichischen Schulen vermittelt wird.

    Standort profitiert von mündigen Aktionären

    Von einem informierten Umgang mit dem Thema Veranlagung profitieren Anleger ebenso wie der heimische Wirtschaftsstandort. Eine bewusste Geldveranlagung steigert einerseits die Chance auf höhere Renditen. Andererseits profitieren börsenotierte Leitbetriebe von österreichischen Investoren, die in der Regel die heimischen Unternehmen besser kennen. Das stärkt den Wirtschaftsstandort und sichert Arbeitsplätze. In börsenotierten österreichischen Betrieben arbeiten heute rund 400.000 Menschen. Der gesamtwirtschaftliche Wertschöpfungsbeitrag von Unternehmen mit Börsenotiz liegt aktuell bei 27,14 Milliarden Euro, rund 10% der österreichischen Wirtschaftsleistung. Jeder Euro, der in eine börsenotierte Firma investiert wird, bedeutet 2,3 Euro für die heimische Volkswirtschaft.

    „Wir als Wiener Börse tragen wie viele andere Branchenvertreter unseren Teil dazu bei, die sogenannte „Financial Literacy“ in Österreich zu steigern“, sagt Börse-CEO Boschan. „Gemeinsam mit Lehrern haben wir Unterrichtsmaterialien zu Finanzthemen entwickelt, vermitteln Fachwissen und Didaktik in Seminaren und halten Vorträge an Schulen. Unsere Wiener Börse Akademie bietet zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten. Aber das kann nur ein Teil sein. Es ist auch die Politik gefordert“, so Boschan.

    Veranlagung für alle

    Handlungsbedarf gibt es auch aus einer anderen Perspektive: Nur rund ein Viertel der Befragten erachtet Aktien auch als Anlagemöglichkeit für Menschen mit weniger Geld. „Auch Bürger mit geringem Einkommen sollen die Chancen, die Veranlagung in Aktien bieten, für sich nützen können. Hier brauchen sie Unterstützung, da sie Konsumverzicht für Vermögensaufbau leisten“, so Boschan. Dazu macht die Wiener Börse konkrete Vorschläge: Eine Befreiung von der Kapitalertragssteuer für Einkommensbezieher bis 60.000 EUR oder die Wiedereinführung des KESt-Entfalls für langfristige Investments wären geeignete und schnell umzusetzende Maßnahmen, um die persönliche Vorsorge zu fördern.

    Auch die Bildung von Mitarbeiterstiftungen sollte durch den Gesetzgeber unterstützt werden. Durch die Beteiligung über eine derartige Stiftung profitieren alle Seiten: Der Mitarbeiter selbst durch die Rendite, die er erhält. Das Unternehmen bindet die eigene Mannschaft enger an sich und stellt einen starken österreichischen Kernaktionär sicher, der wiederum den Standort stärkt. „Und das muss doch im Sinne der heimischen Politik sein. Für die neue Regierung wird die Beschäftigung mit dem Thema Finanzbildung und Erleichterung von Investments ein Auftrag, der nicht nur von der Wirtschaft und der Börse, sondern nun auch klar von den eigenen Bürgerinnen und Bürgern ausgesprochen wurde“, schließt Boschan.

    Company im Artikel

    ATX

     
    Mitglied in der BSN Peer-Group Indizes und Rohstoffe
    Show latest Report (02.09.2017)
     



    Wiener Börse-CEO Christoph Boschan (Fotocredit: APA-Fotoservice)





    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    Börsepeople im Podcast S25/06: Bernhard Haas




    ATX
    Akt. Indikation:  6148.73 / 6148.73
    Uhrzeit: 
    Veränderung zu letztem SK:  -0.00%
    Letzter SK:  6148.87 ( 1.76%)



     

    Bildnachweis

    1. Wiener Börse-CEO Christoph Boschan (Fotocredit: APA-Fotoservice)   >> Öffnen auf photaq.com

    Aktien auf dem Radar:Austriacard Holdings AG, Mayr-Melnhof, Bajaj Mobility AG, Zumtobel, Amag, Agrana, Porr, Semperit, Polytec Group, Kapsch TrafficCom, Verbund, DO&CO, FACC, Frauenthal, Frequentis, Reploid Group AG, CPI Europe AG, Linz Textil Holding, RBI, Uniqa, VIG, EuroTeleSites AG, Österreichische Post, Telekom Austria, Zalando, Microsoft, IBM, salesforce.com, Fresenius Medical Care, Merck KGaA, Airbus Group.


    Random Partner

    Marinomed
    Marinomed hat die Vision, das Leben von Patienten, die an Krankheiten mit unzureichenden Behandlungsmöglichkeiten leiden, in zwei wichtigen therapeutischen Bereichen nachhaltig zu verbessern: Virologie und Immunologie.

    >> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


    Wiener Börse-CEO Christoph Boschan (Fotocredit: APA-Fotoservice)


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


    Ausgewählte Events von BSN-Partnern


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      BSN MA-Event Zalando
      BSN MA-Event Zalando
      #gabb #2112

      Featured Partner Video

      Private Investor Relations Podcast #33: AT&S - Aspekte und Insights (Aktie in 12 Monaten von 17 auf 141 Euro)

      Herzlich willkommen zum Private Investor Relations Podcast. Dieser Kanal auf audio-cd.at ist presented by CIRA, EY und wikifolio mit dem investierbaren Austria 30 Private IR Portfolio, heute geht e...

      Books josefchladek.com

      Marcel Natkin (ed.)
      Le nu en photographie
      1937
      Éditions Mana

      John Gossage
      LAMF (Special Edition)
      2026
      Magic Hour Press

      Daido Moriyama
      Farewell Photography (English Version
      2018
      Getsuyosha, bookshop M

      Mark Mahaney
      Polar Night
      2019/2021
      Trespasser

      Richard Avedon
      Nothing Personal
      1964
      Atheneum Publishers