07.09.2017
Zugemailt von / gefunden bei: Allianz Österreich (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Institutionelle Anleger sorgen sich in erster Linie um politische Entwicklungen und Marktschwankungen, das ist das Fazit einer aktuellen RiskMonitor-Umfrage von Allianz Global Investors, für die weltweit 755 institutionelle Investoren mit einem Gesamtanlagevermögen von rund 34,2 Billionen US-Dollar befragt worden sind. „Die Verunsicherung hat aktuell drei Gesichter: Nordkorea, US-Politik und Zinswende“, kommentiert Martin Bruckner, Chief Investment Officer der Allianz in Österreich und Vorstandsmitglied der Allianz Investmentbank AG, die Ergebnisse der Umfrage.
Top 3: Geopolitik, Konjunkturabschwächung und steigende Zinsen Die Risikolandkarte für Anleger hat sich weltweit verändert: Als größte Herausforderung schätzen institutionelle Investoren erstmals geopolitische Spannungen (44 Prozent der Befragten) ein, auf Platz 2 rangiert die Sorge vor einer Abschwächung der globalen Konjunktur (41 Prozent), auf Platz 3 steigende Zinsen (32 Prozent). „Finanzmärkte haben noch nie in einem Vakuum agiert, aber heute scheint es, als hätten geopolitische Entwicklungen einen noch größeren Einfluss auf das Anlageverhalten von Investoren als jemals zuvor“, erklärt Neil Dwane, Global Strategist bei Allianz Global Investors. Dass die kommenden Monate holprig für die Portfolios werden könnten, zeigen auch folgende Einschätzungen: So gaben 9 von 10 Befragten an, dass das Marktrisiko sowie das Ereignis-Risiko am stärksten die Rendite ihres Portfolios beeinträchtigen könnten. Das Zinsrisiko (88 Prozent) wird ähnlich hoch eingeschätzt, während Wechselkursrisiken (65 Prozent) sowie Kreditrisiken (62 Prozent) gegenüber dem Vorjahr etwas an Bedeutung verloren haben.
Risikomanagement: Steigender Bedarf an neuen Portfolio-Strategien Trotz der erhöhten Wachsamkeit institutioneller Investoren in Bezug auf die aktuellen Risiken haben sich die diesjährigen grundsätzlichen Anlageziele gegenüber 2016 kaum verändert: So steht die Maximierung der risikoadjustierten Rendite als Anlageziel für 2017 an der Spitze. „Gerade im derzeitigen Niedrigzinsumfeld können Investoren nur dann positive Renditen erwirtschaften, wenn sie Risiken nehmen. Dabei wollen sie den Balance-Akt vollziehen, auftretende Marktchancen schnell wahrzunehmen, während sie trotzdem ihr Portfolio gegen Verluste absichern“, erklärt Dwane. Dass derzeit tendenziell ein überwiegend vorsichtiges Investitionsklima vorherrscht, zeigt auch ein weiteres Ergebnis der Umfrage: 51 Prozent der Investoren haben ihre Ertragsziele für 2017 gesenkt, trotz einer starken Performance der Aktienmärkte. 53 Prozent der Befragten geben an, dass sie höhere Renditen einer Absicherung nach unten „opfern“, um sich gegen Extremrisiken abzusichern.
Die Befragung zeigt, dass die Risikomanagementansätze institutioneller Anleger ähnlich aussehen wie vor einem Jahr. Die drei am häufigsten eingesetzten Risikomanagementstrategien sind Diversifikation über Assetklassen (68 Prozent), geografische Diversifikation (66 Prozent) und Durationsmanagement (50 Prozent). Darüber hinaus orten die Befragten einen steigenden Bedarf an neuen Portfolio-Strategien, die einen Schutz gegen abrupte Abwärtsbewegungen bieten (62 Prozent) oder eine Balance von Risiko und Rendite gewährleisten (58 Prozent). Für etwa zwei Drittel der Befragten spielen deshalb aktiv gemanagte Investments eine wichtige Rolle.
Über den AllianzGI Global RiskMonitor
Für die fünfte Ausgabe des Global RiskMonitor von Allianz Global Investors wurden 755 institutionelle Investoren in Europa, Nordamerika und Asien-Pazifik befragt, die insgesamt ein Vermögen von rund 34,2 Billionen US-Dollar verwalten. Die Umfrage wurde im April/Mai 2017 durchgeführt. AllianzGI führt die Umfrage regelmäßig bei institutionellen Anlegern wie Pensionsfonds, Stiftungen, Staatsfonds, Family Offices, Banken und Versicherungen durch, um mehr über deren Ansichten in Bezug auf Risiken, deren Management, Asset Allocation und Portfoliokonstruktion zu erfahren.
7602
wovor_sich_institutionelle_am_meisten_furchten
Aktien auf dem Radar:Rosenbauer, Flughafen Wien, Österreichische Post, EuroTeleSites AG, Kapsch TrafficCom, Polytec Group, Bajaj Mobility AG, AT&S, CPI Europe AG, SBO, Andritz, DO&CO, Erste Group, FACC, Gurktaler AG Stamm, OMV, Palfinger, RBI, Verbund, voestalpine, Wienerberger, Semperit, BKS Bank Stamm, SW Umwelttechnik, BTV AG, Oberbank AG Stamm, Amag, CA Immo, Telekom Austria, RHI Magnesita, DAX.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)184456
inbox_wovor_sich_institutionelle_am_meisten_furchten
Societe Generale
Société Générale ist einer der weltweit größten Derivate-Emittenten und auch in Deutschland bereits seit 1989 konstant als Anbieter für Optionsscheine, Zertifikate und Aktienanleihen aktiv. Mit einer umfangreichen Auswahl an Basiswerten aller Anlageklassen (Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen und Zinsen) überzeugt Société Générale und nimmt in Deutschland einen führenden Platz im Bereich der Hebelprodukte ein.
>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/goboersewien
07.09.2017, 4603 Zeichen
07.09.2017
Zugemailt von / gefunden bei: Allianz Österreich (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Institutionelle Anleger sorgen sich in erster Linie um politische Entwicklungen und Marktschwankungen, das ist das Fazit einer aktuellen RiskMonitor-Umfrage von Allianz Global Investors, für die weltweit 755 institutionelle Investoren mit einem Gesamtanlagevermögen von rund 34,2 Billionen US-Dollar befragt worden sind. „Die Verunsicherung hat aktuell drei Gesichter: Nordkorea, US-Politik und Zinswende“, kommentiert Martin Bruckner, Chief Investment Officer der Allianz in Österreich und Vorstandsmitglied der Allianz Investmentbank AG, die Ergebnisse der Umfrage.
Top 3: Geopolitik, Konjunkturabschwächung und steigende Zinsen Die Risikolandkarte für Anleger hat sich weltweit verändert: Als größte Herausforderung schätzen institutionelle Investoren erstmals geopolitische Spannungen (44 Prozent der Befragten) ein, auf Platz 2 rangiert die Sorge vor einer Abschwächung der globalen Konjunktur (41 Prozent), auf Platz 3 steigende Zinsen (32 Prozent). „Finanzmärkte haben noch nie in einem Vakuum agiert, aber heute scheint es, als hätten geopolitische Entwicklungen einen noch größeren Einfluss auf das Anlageverhalten von Investoren als jemals zuvor“, erklärt Neil Dwane, Global Strategist bei Allianz Global Investors. Dass die kommenden Monate holprig für die Portfolios werden könnten, zeigen auch folgende Einschätzungen: So gaben 9 von 10 Befragten an, dass das Marktrisiko sowie das Ereignis-Risiko am stärksten die Rendite ihres Portfolios beeinträchtigen könnten. Das Zinsrisiko (88 Prozent) wird ähnlich hoch eingeschätzt, während Wechselkursrisiken (65 Prozent) sowie Kreditrisiken (62 Prozent) gegenüber dem Vorjahr etwas an Bedeutung verloren haben.
Risikomanagement: Steigender Bedarf an neuen Portfolio-Strategien Trotz der erhöhten Wachsamkeit institutioneller Investoren in Bezug auf die aktuellen Risiken haben sich die diesjährigen grundsätzlichen Anlageziele gegenüber 2016 kaum verändert: So steht die Maximierung der risikoadjustierten Rendite als Anlageziel für 2017 an der Spitze. „Gerade im derzeitigen Niedrigzinsumfeld können Investoren nur dann positive Renditen erwirtschaften, wenn sie Risiken nehmen. Dabei wollen sie den Balance-Akt vollziehen, auftretende Marktchancen schnell wahrzunehmen, während sie trotzdem ihr Portfolio gegen Verluste absichern“, erklärt Dwane. Dass derzeit tendenziell ein überwiegend vorsichtiges Investitionsklima vorherrscht, zeigt auch ein weiteres Ergebnis der Umfrage: 51 Prozent der Investoren haben ihre Ertragsziele für 2017 gesenkt, trotz einer starken Performance der Aktienmärkte. 53 Prozent der Befragten geben an, dass sie höhere Renditen einer Absicherung nach unten „opfern“, um sich gegen Extremrisiken abzusichern.
Die Befragung zeigt, dass die Risikomanagementansätze institutioneller Anleger ähnlich aussehen wie vor einem Jahr. Die drei am häufigsten eingesetzten Risikomanagementstrategien sind Diversifikation über Assetklassen (68 Prozent), geografische Diversifikation (66 Prozent) und Durationsmanagement (50 Prozent). Darüber hinaus orten die Befragten einen steigenden Bedarf an neuen Portfolio-Strategien, die einen Schutz gegen abrupte Abwärtsbewegungen bieten (62 Prozent) oder eine Balance von Risiko und Rendite gewährleisten (58 Prozent). Für etwa zwei Drittel der Befragten spielen deshalb aktiv gemanagte Investments eine wichtige Rolle.
Über den AllianzGI Global RiskMonitor
Für die fünfte Ausgabe des Global RiskMonitor von Allianz Global Investors wurden 755 institutionelle Investoren in Europa, Nordamerika und Asien-Pazifik befragt, die insgesamt ein Vermögen von rund 34,2 Billionen US-Dollar verwalten. Die Umfrage wurde im April/Mai 2017 durchgeführt. AllianzGI führt die Umfrage regelmäßig bei institutionellen Anlegern wie Pensionsfonds, Stiftungen, Staatsfonds, Family Offices, Banken und Versicherungen durch, um mehr über deren Ansichten in Bezug auf Risiken, deren Management, Asset Allocation und Portfoliokonstruktion zu erfahren.
7602
wovor_sich_institutionelle_am_meisten_furchten
Was noch interessant sein dürfte:
Inbox: Zumtobel: Berenberg-Analysten halten Ausblick für zu ambitioniert
Inbox: Rückläufige Insolvenzen in Österreich in den kommenden Jahren erwartet
Inbox: Neues Online-Tool der Unicredit unterstützt bei der Suche nach Förderungen
Inbox: RBI hat 23 Urkunden mehr an der Wand
Inbox: E&Y streut Österreichs Versicherern Rosen
Inbox: Finanzmarktaufsicht vs. Wienwert geht in die nächste Runde
Audio: Investieren in Indien? Trotz extremen Monsun und Abschaffung des Bargeldes?
Inbox: Porr hat Hinteregger-Kauf nun final abgeschlossen
Inbox: Rosenbauer liefert für 50 Mio. Euro insgesamt 306 Löschfahrzeuge an Bundesamt
Monthly Main Event #1: Darüber spricht man an der Wiener Börse im April 2026
1.
Allianz
, (© Martina Draper) >> Öffnen auf photaq.com
Aktien auf dem Radar:Rosenbauer, Flughafen Wien, Österreichische Post, EuroTeleSites AG, Kapsch TrafficCom, Polytec Group, Bajaj Mobility AG, AT&S, CPI Europe AG, SBO, Andritz, DO&CO, Erste Group, FACC, Gurktaler AG Stamm, OMV, Palfinger, RBI, Verbund, voestalpine, Wienerberger, Semperit, BKS Bank Stamm, SW Umwelttechnik, BTV AG, Oberbank AG Stamm, Amag, CA Immo, Telekom Austria, RHI Magnesita, DAX.
Societe Generale
Société Générale ist einer der weltweit größten Derivate-Emittenten und auch in Deutschland bereits seit 1989 konstant als Anbieter für Optionsscheine, Zertifikate und Aktienanleihen aktiv. Mit einer umfangreichen Auswahl an Basiswerten aller Anlageklassen (Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen und Zinsen) überzeugt Société Générale und nimmt in Deutschland einen führenden Platz im Bereich der Hebelprodukte ein.
>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
Als Österreich-Spezialist zum Rendezvous mit Harry Weygand: Audio-Spur zum Youtube-Ostermontag über ATX-Titel
Das Original mit Bild und Charts: https://www.youtube.com/watch?v=SeZxYkI9VRU
josefchladek.com
Richard Avedon
Nothing Personal
1964
Atheneum Publishers
Mark Mahaney
Polar Night
2019/2021
Trespasser
Jack Davison
13–15 November. Portraits: London
2026
Helions
L'électrification de la ligne Paris Le Mans (photos by Roger Schall)
1937
Editions Perceval