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03.04.2013, 2516 Zeichen

Von: Alois Wögerbauer, Fondsmanager und KAG-Chef 3Banken Generali KAG.

„Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.“ (Francis Picabia 1879 – 1953). Warum sind die Aktienmärkte so stabil, wo doch die Zypern-Krise in den vergangenen beiden Wochen die Medienwelt dominiert hat? Diese Frage wurde zuletzt oft an uns gerichtet. Vielleicht sollten wir die Richtung des Denkens wechseln. Kann es sein, dass die Aktienmärkte nicht trotz der Zypern-Krise, sondern aufgrund der Zypern-Krise so stabil sind? Die Ereignisse dieser Tage zeigen doch gerade die Vorteile einer Beteiligung an einem substanzstarken, möglichst global aufgestellten Unternehmen klar auf. „Erhöhen Sie Ihre Aktienquote, reduzieren Sie Ihre Anleihenquote und bleiben Sie den Sachwerten treu.“ Mit diesem Motto haben wir Sie in das Jahr 2013 begleitet. Die Ereignisse in Zypern haben bei uns keine Irritationen bezüglich dieser Grundstrategie ausgelöst – ganz im Gegenteil. Wir sehen dies sogar als Bestätigung. Der globale Blick bleibt aber wichtig. Wir sehen weiter steigende Differenzen zwischen der vergleichsweise stabilen Entwicklung, etwa in den USA, bei gleichzeitig weiterhin zahlreichen hausgemachten Problemen in der EURO-Zone.

Gelassenheit in der Geldanlage ist auch eine Frage der persönlichen psychologischen Strategie. Wichtig ist vor allem zu verstehen, wie die eigene Geldanlage tickt. Gerade deshalb bekennen wir uns zu klarer Transparenz. tellen Sie sich einige ganz einfache Fragen: Wird in Australien weniger telefoniert, nur weil es in Zypern Probleme gibt? Oder macht ein Investment in Telstra, dem australischen Telekom-Marktführer, doch Sinn? Verkauft Kimberly-Clark als Weltmarktführer bei Hygienetüchern und Toilettenpapier weniger Produkte, nur weil Italien keine Regierung hat? Unilever erzielt 65 % seiner Umsätze in den Emerging-Markets. Ändert sich dies, nur weil in der EURO-Zone Unsicherheit herrscht? Medtronic ist unter anderem Weltmarktführer bei Herzschrittmachern. Was haben die laufend disku- tierten Konjunkturerwartungen mit diesem Geschäfts- modell zu tun?

Die erfreuliche Erkenntnis der vergangenen Wochen ist, dass die Finanzmärkte offenbar gelernt haben zu diffe- renzieren und nüchtern zu analysieren. Klarerweise wird es an den Börsen niemals Einbahnstraßen geben. Wenn Sie sich aber die beispielhaften angeführten Fragen stellen, dann werden Sie eher verstehen, warum der globale Aktienmarkt und die Lage in Zypern zwei völlig verschiedene Dinge sind, die es sauber zu trennen gilt.




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Aktien auf dem Radar:FACC, Amag, RHI Magnesita, Austriacard Holdings AG, Polytec Group, Kapsch TrafficCom, Rosgix, EuroTeleSites AG, Andritz, DO&CO, Mayr-Melnhof, Wienerberger, Telekom Austria, Frequentis, Marinomed Biotech, Rath AG, Wolford, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, CA Immo, EVN, Flughafen Wien, CPI Europe AG, OMV, Bajaj Mobility AG, Österreichische Post, UBM, Verbund, Vonovia SE, Fresenius Medical Care, E.ON .


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    Zypern und die Aktienmärkte: Die Bestätigung (Alois Wögerbauer)


    03.04.2013, 2516 Zeichen

    Von: Alois Wögerbauer, Fondsmanager und KAG-Chef 3Banken Generali KAG.

    „Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.“ (Francis Picabia 1879 – 1953). Warum sind die Aktienmärkte so stabil, wo doch die Zypern-Krise in den vergangenen beiden Wochen die Medienwelt dominiert hat? Diese Frage wurde zuletzt oft an uns gerichtet. Vielleicht sollten wir die Richtung des Denkens wechseln. Kann es sein, dass die Aktienmärkte nicht trotz der Zypern-Krise, sondern aufgrund der Zypern-Krise so stabil sind? Die Ereignisse dieser Tage zeigen doch gerade die Vorteile einer Beteiligung an einem substanzstarken, möglichst global aufgestellten Unternehmen klar auf. „Erhöhen Sie Ihre Aktienquote, reduzieren Sie Ihre Anleihenquote und bleiben Sie den Sachwerten treu.“ Mit diesem Motto haben wir Sie in das Jahr 2013 begleitet. Die Ereignisse in Zypern haben bei uns keine Irritationen bezüglich dieser Grundstrategie ausgelöst – ganz im Gegenteil. Wir sehen dies sogar als Bestätigung. Der globale Blick bleibt aber wichtig. Wir sehen weiter steigende Differenzen zwischen der vergleichsweise stabilen Entwicklung, etwa in den USA, bei gleichzeitig weiterhin zahlreichen hausgemachten Problemen in der EURO-Zone.

    Gelassenheit in der Geldanlage ist auch eine Frage der persönlichen psychologischen Strategie. Wichtig ist vor allem zu verstehen, wie die eigene Geldanlage tickt. Gerade deshalb bekennen wir uns zu klarer Transparenz. tellen Sie sich einige ganz einfache Fragen: Wird in Australien weniger telefoniert, nur weil es in Zypern Probleme gibt? Oder macht ein Investment in Telstra, dem australischen Telekom-Marktführer, doch Sinn? Verkauft Kimberly-Clark als Weltmarktführer bei Hygienetüchern und Toilettenpapier weniger Produkte, nur weil Italien keine Regierung hat? Unilever erzielt 65 % seiner Umsätze in den Emerging-Markets. Ändert sich dies, nur weil in der EURO-Zone Unsicherheit herrscht? Medtronic ist unter anderem Weltmarktführer bei Herzschrittmachern. Was haben die laufend disku- tierten Konjunkturerwartungen mit diesem Geschäfts- modell zu tun?

    Die erfreuliche Erkenntnis der vergangenen Wochen ist, dass die Finanzmärkte offenbar gelernt haben zu diffe- renzieren und nüchtern zu analysieren. Klarerweise wird es an den Börsen niemals Einbahnstraßen geben. Wenn Sie sich aber die beispielhaften angeführten Fragen stellen, dann werden Sie eher verstehen, warum der globale Aktienmarkt und die Lage in Zypern zwei völlig verschiedene Dinge sind, die es sauber zu trennen gilt.




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    Aktien auf dem Radar:FACC, Amag, RHI Magnesita, Austriacard Holdings AG, Polytec Group, Kapsch TrafficCom, Rosgix, EuroTeleSites AG, Andritz, DO&CO, Mayr-Melnhof, Wienerberger, Telekom Austria, Frequentis, Marinomed Biotech, Rath AG, Wolford, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, CA Immo, EVN, Flughafen Wien, CPI Europe AG, OMV, Bajaj Mobility AG, Österreichische Post, UBM, Verbund, Vonovia SE, Fresenius Medical Care, E.ON .


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