21.03.2026, 2415 Zeichen
Eine neue Sammelklage setzt Plug Power unter Druck — und sie trifft das Unternehmen in einer ohnehin schwierigen Phase. Die DJS Law Group wirft dem Wasserstoffspezialisten vor, Anleger über den Bau von Wasserstoffanlagen und die Aussichten auf ein milliardenschweres Staatsdarlehen getäuscht zu haben.
Die Klage bezieht sich auf den Zeitraum zwischen Januar und November 2025. Im Kern geht es um angeblich falsche oder irreführende Aussagen zur Konstruktion von Wasserstoffanlagen und zur Wahrscheinlichkeit, einen 1,66 Milliarden Dollar schweren Kredit des US-Energieministeriums zu erhalten. Anleger, die als Lead Plaintiff auftreten möchten, haben bis zum 3. April 2026 Zeit, sich zu melden.
Die Vorgeschichte ist bekannt: Am 14. November 2025 brach die Aktie um 17 Prozent ein, nachdem Berichte über die Aussetzung des Kreditprogramms publik wurden. Bereits am Vortag hatte der Kurs um 17,6 Prozent nachgegeben — und Anfang Oktober 2025 folgte ein weiterer Rücksetzer von 6,3 Prozent im Zuge des CEO-Abgangs.
Das Bild bei den Analysten ist gespalten. Jefferies senkte sein Kursziel zuletzt auf 1,80 Dollar, BMO Capital setzt sogar nur 1,00 Dollar an. Wells Fargo erhöhte sein Ziel zwar, doch der Titel notiert weiterhin nahe historischer Tiefststände. Aktuell liegt der Kurs bei 1,95 Euro — damit hat die Aktie seit ihrem 52-Wochen-Tief im Mai 2025 zwar deutlich zugelegt, vom Jahreshoch im Oktober ist sie aber noch weit entfernt.
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Operativ setzt Plug Power unterdessen auf neue Standbeine: Das Unternehmen verfolgt Deals rund um Wasserstoffstrom und Rechenzentren im PJM-Verbundnetz — dem größten regionalen Übertragungsverbund der USA. Hintergrund ist die steigende Stromnachfrage durch KI-Infrastruktur. Ob diese Strategie die juristischen Altlasten kompensieren kann, wird sich spätestens nach dem 3. April zeigen, wenn die Klägerseite personell Gestalt annimmt.
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